Berufliche Schulen in Korbach und Bad Arolsen

 

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Presserückblick 2007 Drucken
Verantwortlich für diese Seite: Volker Scharfe   
12-2007 - Unterrichtsprojekt der Korbacher Berufsfachschule
12-2007 - Strategiesuche in London
11-2007 - Tag der offenen Tür: Michael Sarach gewinnt iPod
11-2007 - Tag der offenen Tür: Berufliche Schulen in Korbach zeigen ihr Leistungsspektrum
11-2007 - Berufliche Schulen: Tag der offenen Tür am Freitag
11-2007 - Ein Blick in das Berufsleben - Kfz-Aktionstag
10-2007 - Angehende Tischler fertigen Lampen in eigenem Design
10-2007 - Küchenparty im Lehrrestaurant überzeugt mit regionalen Produkten
10-2007 - Gemeinschaftsprojekt der BSK und des Jugendbildungswerks
10-2007 - Deutsch-tschechisches Tourismusprojekt nimmt am Edersee Gestalt an
09-2007 - Berufsschule hat vier neue Kollegen
09-2007 - Initiative für „lebensbegleitendes Lernen"
09-2007 - Förderverein Berufsschule: Schmal wirbt um neue Mitglieder
08-2007 - Innovationspreis für Berufsschullehrer Volker Scharfe
07-2007 - Erstmalig Projektprüfungen im FAuB-Lehrgang
07-2007 - Zweiter Platz im Landeswettbewerb für Berufsschulen
07-2007 - 20 Arzthelferinnen bestehen Prüfung
07-2007 - TC Korbach öffnet die Plätze für Schüler
07-2007 - Berufliche Schulen entlassen 15 IT-Assistenten
07-2007 - Zeugnisse für 15 Betriebswirte
07-2007 - Zwei Berufsschullehrer verabschiedet
07-2007 - Zwölf neue Dachdeckergesellen
07-2007 - Berufsfachschüler: „Nicht auf den Lorbeeren ausruhen“
07-2007 - Kaufmännische und Gesundheitsberufe: „Ihre Perspektiven sind nicht schlecht“
07-2007 - Fachoberschüler: Große Freude bei den Abschlussschülern
07-2007 - Junge Fahrer für Gefahren sensibilisieren
06-2007 - Kompletter Jahrgang besteht hessisches Zentralabitur
06-2007 - Fleischerhandwerk: Ivonne Imöhl Innungsbeste
06-2007 - Gastronomischen Auszubildenden steht Berufslaufbahn offen
06-2007 - Korbacher Hotelfachschule ist einzigartig in Hessen
06-2007 - Gastgewerbe - Prüfung erfolgreich bestanden
06-2007 - Abischerz - Lehrer müssen Eintritt verdienen
06-2007 - Schüler präsentieren sich vor Studenten
06-2007 - Menü aus Fachwissen und Freundlichkeit
06-2007 - Fünf hatten eine Eins vorm Komma
05-2007 - „Tea-time" im Gymnasium
05-2007 - Diese Ausbildung ist einmalig in Hessen
05-2007 - „Endlich mobil - aber sicher"
05-2007 - Englischunterricht der besonderen Art
04-2007 - Die gute Seele der Klosterschule
04-2007 - Fachoberschüler lernen im Landtag
04-2007 - Berufsschüler bauten Haus für imaginären Kunden
04-2007 - Fallbeispiele mit Jutta Schwarze
04-2007 - Qualität des Unterrichts stetig verbessern
03-2007 - Schmid leitet Hauswirtschaft
03-2007 - Projektwoche der Korbacher Hotelfachschule
03-2007 - Datenbank hilft beim Karriereplanen
03-2007 - Aktionen von Verkehrswacht rund um die Verkehrssicherheit
03-2007 - Karriere-Planer hilft beim Karrierestart
03-2007 - Eine Chance auf Ausbildung
03-2007 - Premiere für das Zentralabitur im Kreis
03-2007 - Nicht Seele verkaufen für einen Ausbildungsplatz
03-2007 - Sie machen Abitur am Beruflichen Gymnasium
03-2007 - Lehrer aus Vysoke' Myto zu Gast
03-2007 - Schulübergreifendes Lernen in der Kreisstadt
03-2007 - Ein Blick ins Kurssystem
02-2007 - Meskauskas im Ruhestand
02-2007 - Medienprojekt der HNA „Medien machen Schule"
02-2007 - 34 neue Gesellen im Metallhandwerk erhalten Zeugnisse
02-2007 - Aktionstage an den Beruflichen Schulen
02-2007 - Oberstudienrat Franz Rubitschek verlässt Berufliche Schulen
01-2007 - Köche und Hotelfachleute bestanden Abschlussprüfung
01-2007 - Finanzrahmen für Selbstverwaltung
01-2007 - Messe „Berufe im Gastgewerbe"
01-2007 - Gemeinsam kochen und lernen

 

Theorie, Praxis und ein gutes Essen

Unterrichtsprojekt der Korbacher Berufsfachschule

 

Theorie und Praxis: Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums waren bei ihren Schulkollegen der Berufsfachschule zu Gast. (Foto: pr)

KORBACH (r). Wie Theorie und Praxis in der Schule zueinanderfinden, demonstrierte die Berufsfachschule (BFS) in Korbach. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe zwölf des Beruflichen Gymnasiums in Korbach lernten ihre Schule von einer ganz neuen Seite kennen.

Als „aktive Gäste" wurden sie in ein Unterrichts-Projekt der Berufsfachschule (BFS) im Schwerpunkt Ernährung eingebunden. Die Gastgeber der BFS hatten unter Anleitung ihrer Lehrer Dirk Drössler und Martin Behle ein Unterrichtsvorhaben entwickelt, mit dem sie ihren Schulkollegen Hilfestellung für einen entspannten Menü-Genuss in Restaurants der gehobenen Klasse geben wollten.
Gemäß dem Prinzip „Learning by Doing" leiteten die Schülerinnen und Schüler der BFS ihre Gäste durch die theoretischen und praktischen Vorarbeiten, die vor dem Verzehr eines Vier-Gänge-Menüs zu leisten sind.
Dem kurzen Theorie-Vorspiel folgte die praktische Umsetzung: Die Gäste konnten an den selbst gedeckten Tischen Platz nehmen und das hervorragende Menü zusammen mit einem professionellen Service genießen. Eine angenehme Lektion für die jungen Leute: Endlich ein Bereich, in dem Theorie und Praxis so richtig gut miteinander harmonieren.

 

WLZ, im Dezember 2007

 

Strategiesuche in London

Eine Woche Lernen in London: Die Klasse 12IK27 der Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen und die Schüler des Kurses BTEC National Diploma in Business Studies am Sir George Monoux College vor der City Business Library. Foto: nh

 

Korbach/Bad Arolsen. Wie können Ausbildungsbetriebe ausWaldeck-Frankenberg ihre Produkte ambesten in Großbritannien verkaufen?Antworten auf diese Frage suchenAuszubildende der Beruflichen SchulenKorbach - Bad Arolsen zusammen mitSchülern des Sir George Monoux College inLondon. Im Auftrag der Ausbildungsbetriebe HEWI, Weidemann und Wilke Wurstwarenentwickeln deutsch-englische SchülerteamsMarketingstrategien für Produkteinführungenauf dem britischen Markt.

Führung durchs College

Eine Studienfahrt nach London bildete den Auftakt für das gemeinsame Projekt. Die englischen Schüler hatten fürdie deutschen Gäste zunächst eine Führung durchs College vorbereitet. "Ich finde es toll, dass es an diesem Collegeein Learning Resource Centre gibt. Dort können Schüler für Referate recherchieren und werden bei denHausaufgaben unterstützt", sagte Juliana Peter, die ihre Ausbildung zur Industriekauffrau bei Weidemann absolviert.Die Korbacher stellten ihre Ausbildungsbetriebe vor. Das Team um Sandra Müller lud im Namen der Firma Wilke zueiner Verkostung ein. Duane Green und Christine Dülfer, unterstützt von Esmie Lee, Tina Wenderoth und ChristophLauer, moderierten Workshops zu Teambuilding, Projektmanagement und Marktforschung.
Die englischen Schüler finden es spannend, für Unternehmen in Korbach und Bad Arolsen zu arbeiten, die sie imFrühjahr 2008 auch besuchen werden. Damit die Projektaufgabe gelingt, haben die Schüler in der City BusinessLibrary in London Daten und Fakten über den britischen Markt recherchiert - als Grundlage für dieMarketingstrategien."Dass es hier so viele Informationen gibt, ist super. Unser Team hat zum Beispiel herausgefunden, wie vieleTürgriffe in Großbritannien in den letzten Jahren verkauft worden sind. Jetzt haben wir einen guten Ansatzpunkt fürunseren Marketingplan", erklärte Carina Homolla, Auszubildende bei HEWI.

Unterricht auf Englisch

Der Projektunterricht findet nur in englischer Sprache statt. Bis April werden die Schülerteams mittels der virtuellenLernumgebung Moodle in Kontakt bleiben, Zwischenergebnisse austauschen und im Chat Absprachen treffen.Projektleiterin Christine Dülfer ist zufrieden: "Die Schülerteams sind sehr engagiert an ihre Projektaufgabengegangen. Ich bin gespannt auf die Projektwoche in Korbach im Frühjahr."Christoph Lauer hatte ein spannendes Begleitprogramm zusammengestellt. "Wir waren im Wembley Stadion, daserst seit dieser Woche für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Und wir durften den FA-Cup anfassen und dieSpielerkabine besuchen", schwärmte Weidemann-Azubi und Landesliga-Kicker Michael Maron.

Schulleiter Werner Schmal zeigte sich hocherfreut, dass das Projekt bereits zum dritten Mal in Zusammenarbeit mitden Ausbildungsbetrieben der kaufmännischen Abteilung der Beruflichen Schulen erfolgt. Wenn die englischeSchülergruppe im Frühjahr nach Korbach kommt, werden die Teams ihre Ergebnisse den Unternehmen und derÖffentlichkeit präsentieren. (nh/aha)

 

HNA, im Dezember 2007

 

Michael Sarach gewinnt iPod

Los ermittelt Rallye-Sieger

Michael Sarach

KORBACH (r). Manch eine kniffelige Frage gab es bei der Schulrallye am Tag der offenen Tür in den Beruflichen Schulen in Korbach zu beantworten. Auf die Suche nach Lösungen an den verschiedenen Ausstellungsständen machten sich viele. Aber nur auf einen fiel am Ende das Gewinnerlos: Michael Sarach. Schulleiter Werner Schmal und Glücksfee Annette Niggemann überreichten ihm den Hauptgewinn: einen iPod Nano. Aber auch viele andere gingen nicht leer aus. Sie erhielten als Anerkennung für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Rallye verschiedene Sachpreise.

 

WLZ, im November 2007

 

Tag der offenen Tür: Berufliche Schulen in Korbach zeigen ihr Leistungsspektrum

Ein Kompetenzzentrum für die Region

 

Ein Renner bei den weiblichen Besuchern, aber nicht für die Ewigkeit gemacht: Die Tätowierungen sind mit abwaschbarer Farbe aufgesprüht (Bild links). Erlebnispädagogik: Süß, sauer oder salzig? Beim Geschmackstest müssen die Besucher mit verbundenen Augen ganz ihrer Zunge und Nase vertrauen (Bild rechts). (Fotos: lb)

KORBACH (lb). Wenn die drittgrößte berufliche Schule in Hessen zum Tag der offenen Tür einlädt, sind Parkplät-ze, Flure und Klassenräume voll: Die Beruflichen Schulen in Korbach haben gestern einen Einblick in ihr Lern- und Leistungsspektrum gegeben.

„Es war zwar schwer, einen Parkplatz zu bekommen, aber sonst ist alles super“, schreibt Birgit Göbel. Mit Namen, Bild und kurzem Statement können sich die Besucher nach der Schnuppertour durch die offenen Türen auf der Internet-Plattform der Schule ihre Eindrücke hinterlassen. Die Meinungen reichen von „Suupi!“ bis „ging so“. Tatsächlich ist das komplette Angebot an einem Tag kaum zu bewältigen: Über 50 Stationen hat die Schule auf die Beine gestellt. Maler zeigen Farbtechniken, Sozialpädagogen haben einen „Parcours der Sinne“ aufgebaut, Steuerungstechniker lassen die Hydraulik zischen. Überraschende Seiten gewinnen die Lehrer dem Tag der offenen Tür ab: „Wir dürfen einen ganzen Tag lang probieren ohne Ende, das ist viel intensiver als im normalen Unterricht“, schwärmt Manfred Heide, der seine Elektroklasse mit Messgeräten hantieren lässt.

 

In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei: Schüler backen in der Küche der Beruflichen Schulen tütenweise Weihnachtsplätzchen für die Besucher.

 

„Die Beruflichen Schulen in Korbach und Bad Arolsen verstehen sich als modernes regionales Kompetenzzentrum für berufliche und allgemeine Bildung“, sagt Schulleiter Werner Schmal stolz. Doch die Schule wird sich in den kommenden Jahren stark verändern. „Lebenslanges Lernen“ und „Selbstverantwortung plus“ waren die meistgehörten Begriffe aus den Mündern der Pädagogen und Politiker an diesem Freitag. Das Modellprojekt „Selbstverantwortung plus“ läuft in Hessen seit 2005 und soll den Schulen vor Ort mehr Entscheidungsmöglichkeiten geben. Dafür bekommen die beteiligten Schulen ihr eigenes Budget, mit dem sie selbst Schwerpunkte in ihrer Arbeit setzen können. „Die Schulen können sich so durch gutes Wirtschaften neue Spielräume schaffen“, erklärt Dr. Heinrich Berthold, Abteilungsleiter im hessischen Kultusministerium. Auch unter juristischen Gesichtspunkten soll sich einiges ändern: „Die Berufsschule wird künftig eine eigene Rechtsform bekommen, um Verträge abschließen zu können“, sagt Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg. Nach und nach räumt das Land den Schulen mehr Kompetenzen ein. „Das ist wie Häuserkampf, wir gehen sukzessive voran“, ergänzt Berthold.

Die Beruflichen Schulen im Landkreis Waldeck-Frankenberg werden darüber hinaus Teil des Hessencampus. An dem Projekt, das sich „lebenslanges Lernen“ auf die Fahnen geschrieben hat, sind außerdem die Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg, das Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft und die Volkshochschule beteiligt. Die unterschiedlichen Einrichtungen sollen ihre Angebote besser aufeinander abstimmen. Ziel sei es, die öffentlichen Mittel effizienter einzusetzen und die Weiterbildungsquote zu steigern, so Berthold.

In der Vernetzung liege die große Chance des Landkreises, sagt Ravensburg mit Blick auf den drohenden Fachkräftemangel: „Denn wir müssen unsere Fachkräfte in der Region selbst ausbilden“, erklärt die Abgeordnete. „Die Kernfrage ist, wie junge Menschen einen Arbeitsplatz bekommen“, sagt Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich abschließend.

 

WLZ, im November 2007

 

Einblicke ins Lernspektrum

Berufliche Schulen: Tag der offenen Tür am Freitag

 

Laden ein zum Tag der offenen Tür (v.l.): Organisator Hans-Jürgen Lange, stellvertretende Schulleiterin Christiane Becker-Ette und Schulleiter Werner Schmal. (Foto: lb)

KORBACH (lb). Zur Begrüßung gibt es Flammkuchen: Die Beruflichen Schulen in Korbach zeigen mit einem Tag der offenen Tür am Freitag, 9. November, von 9.30 bis 16 Uhr ihr Lern- und Leistungsspektrum.

Vor allem die kulinarischen Genüsse aus der Schulküche dürften etliche Besucher anlocken: Da gibt es gleich am Eingang Flammkuchen. Waffeln und ein Mittagsimbiss werden verkauft, leckere Cocktails gereicht. Im Mittelpunkt soll aber natürlich die Ausbildung an den Beruflichen Schulen stehen. Und die ist so vielfältig, dass es den Organisatoren des Tages der offenen Tür mühelos gelungen ist, über 50 Programmpunkte auf die Beine zustellen. „Es wird die Möglichkeit geben, sich über verschiedene Schullaufbahnen zu informieren“, erklärt stellvertretende Schulleiter Christiane Becker-Ette. Darüber hinaus geben die einzelnen Fachbereiche einen Einblick in ihr Angebot. So wird etwa die Kfz-Werkstatt Motormessungen und Abgasuntersuchungen demonstrieren. In der CNC-Werkstatt führen die Schüler die Fräsmaschine vor. Die künftigen Elektriker stellen Einbruchmeldetechnik und Photovoltaikanlagen vor. Der Schüleraustausch mit Tschechien und ein Marketing-Projekt der höheren Handelsschule zeigen, wie international die Schule mittlerweile ausgerichtet ist. Auch Unternehmen sind an den Präsentationen beteiligt, zeigen Technik und Maschinen. Unter anderem wird es Rundfahrten mit PS-starken Traktoren geben. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit informiert an einem Stand über ihr Angebot. Und auch die Schuldnerberatung ist mit Tipps vor Ort. „Viele Schüler geraten durch eine hohe Handy-Rechnung in die Schuldenfalle. Hier wird erklärt, wie man das vermeiden kann“, sagt Hans-Jürgen Lange, der den Tag der offenen Tür organisiert hat. Rund um Bewerbung und Vorstellungsgespräche wird es an einem weiteren Stand gehen. Geplant ist außerdem eine Benefizversteigerung, deren Erlös zur einen Hälfte an den Förderverein der Schule, zur anderen an eine wohltätige Organisation gehen soll. Darüber hinaus gibt es für die Besucher auch etwas zu gewinnen: Beim Schulrallye-Ratespiel winkt ein „iPod“ als Hauptgewinn.

 

WLZ, im November 2007

 

Ein Blick in das Berufsleben

Kfz-Aktionstag der Arbeitsagentur und der Firma Brandt

 

Kfz-Aktionstag bei der Firma Brandt in Korbach (hinten v.l.): Tanja Filipp-Schultze (Arbeitsagentur), Wolfgang Westmeier (Firma Brandt), Rainer Kesper (Arbeitsagentur); vorne: die Auszubildenden Kathrin Kesper und Carolin Arnold, Harald Volkmann (Berufliche Schulen) und Thomas Heck (Firma Brandt). (Foto: hei)

KORBACH (hei).Zusammen mit der Firma Willy Brandt veranstaltete die Korbacher Arbeitsagentur einen Kfz-Aktionstag im Autohaus in der Frankenberger Landstraße. Junge Leute hatten Gelegenheit, sich über Ausbildungsinhalte und -voraussetzungen sowie Anforderungen in den Berufen rund ums Automobil zu informieren.

Neben Gesprächen mit den Auszubildenden der Firma Brandt stand am Samstag auch eine Werkstattführung auf dem Programm, bei der der technische Ausbilder Thomas Heck den zahlreich erschienenen Jungen und auch Mädchen einen Einblick in das Berufsbild des Kfz-Mechatronikers für Autos und Nutzfahrzeuge gab. „Dieser Aktionstag soll den Jugendlichen eine Hilfe bei der Berufsentscheidung sein”, sagte der Ausbildungsleiter des Unternehmens, Wolfgang Westmeier. Ferner nutzten die Jugendlichen das Angebot, sich mit den Fachlehrern der Beruflichen Schulen zu unterhalten sowie sich bei den Mitarbeitern der Firma über das Berufsbild und den Arbeitsalltag zu informieren. Zudem war es möglich, persönlich eine Bewerbungsmappe einreichen.„Solche Veranstaltungen sind für die Jugendlichen eine große Entscheidungshilfe, da sie einen Einblick in den Beruf bekommen und die Gelegenheit haben, die Mitarbeiter des Betriebs schon einmal kennenzulernen und zum Beispiel auch ein Praktikum zu vereinbaren”, erklärte Rainer Kesper von der Arbeitsagentur.

 

WLZ, im November 2007

 

Berufliche Schulen: Angehende Tischler fertigen Lampen in eigenem Design

KORBACH (r). Lampen fertigten die Auszubildenden im Tischlerhandwerk im Rahmen eines Projektes an den Beruflichen Schulen in Korbach. Die künftigen Tischlergesellen und Holzbearbeiter des zweiten Ausbildungsjahres erarbeiteten sich zunächst unter Leitung des Fachlehrers Gerd Kontner notwendige Grundlagen wie etwa Maße, Sicherheit, Energieverbrauch, Material, Design und Kosten. Anschließend fertigten sie Modelle im Maßstab 1:5, die zur Diskussion gestellt wurden, um Verbesserungsvorschläge einarbeiten zu können. Im Rahmen der Kooperation Betrieb und Schule ging es dann in Absprache mit dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, Tischlermeister Wolfgang Führer, an die Umsetzung in der Praxis. Dass sich die Arbeit gelohnt hat, zeigte sich bei der Präsentation. Von den gelungenen Lampen wurden vier besonders hervorgehoben. Die besten Stücke fertigten Steffen Schöttler (Betrieb Jürgen Schulze, Korbach) und Viktor Waiz (Peter Einax, Gembeck). Den dritten Platz erreichten Johannes Römer (Karl Syring und Sohn, Odershausen) und Dennis Mitze (Wilfried Mitze, Basdorf). – Unser Bild zeigt die Azubis mit der stellvertretenden Schulleiterin Christiane Becker-Ette, Tischlermeister Wolfgang Führer und Fachlehrer Gerd Kontner. (Foto: pr)

 

WLZ, im Oktober 2007

 

Kochen mal gegen den Trend

Küchenparty im Lehrrestaurant überzeugt mit regionalen Produkten

 

Sandra Brocke, Andreas Drechsler, Ina Doberschütz, Linda Bemfert, Sabine Frankfurth, Geraldine Weber, Hubertus Habbel, Annika Franke, Angelika Huptas, Mattias Klimpke, Klassenlehrerin Marianne Bartosch und Schulleiterin Christiane Becker-Ette. (Fotos: resa)

KORBACH (resa). Burger und Pommes in der Mittagspause sind schnell gegessen - von Genuss kaum eine Spur. Dem „Fast-Food"-Trend entgegenwirken wollten die Studenten der Hotelfachschule in Korbach. Sie luden zur Küchenparty mit „Slow Food" ein. Regionale Gerichte und die Zubereitung in aller Öffentlichkeit überzeugten.
Sorgfältig richtet Geraldine Weber Gemüsespaghetti aus Mohren und Kohlrabi auf dem großen Teller an. Dazu wird ein Stück des Forellenfilets gelegt, Sauce serviert, noch ein bisschen Dill und schon wird dem wartenden Gast der Teller in die Hand gedrückt. Der hat die Prozedur mit wachem Auge verfolgt und vielleicht schon heimlich beschlossen, diese Vorspeise nachzukochen.
Ein Kocherlebnis aus der ersten Reihe wollen die Studenten der Hotelfachschule ihren Gästen beim kulinarischen Abend im Lehrrestaurant bieten. Kein Viergängemenü am Tisch servieren die zehn Gastronomen, vielmehr soll eine Küchenparty mit ungewohnten Einblicken überzeugen. „Die Menschen interessiert es, wie Speisen auf ihren Teller gelangen", erklärt Sabine Frankfurth, Studierendenvertreterin der Hotelfachschule. Und dazu gehört das Wissen um die Herkunft der Produkte genauso wie der Einblick in die Zubereitung. „Das Konzept gehört zum Slow-Food-Gedanken", erklärt Frankfurth, „einem Gegentrend zum Fast Food." Mit einem entsprechenden Projekt haben sich die Studenten auf die Küchenparty vorbereitet, der große kulinarische Abend, zu dem Familien, Gastronomen und Sponsoren eingeladen worden sind, bildet den krönenden Abschluss.

 

Wenn der Gast zusieht, ist Genauigkeit gefragt: Das Forellenfilet in Gemüsespaghetti wurde als Vorspeise in der Küche unter den interessierten Blicken der Gäste angerichtet.

 

Nach dem Carpaccio von Ahler Worscht an grünem Schmandmousse und der Forelle darf pünktlich zur Suppe mitgekocht werden. Schürzen für die Gäste liegen bereit, der Kartoffelcappuccino wird von Interessierten selbst aufgeschäumt. Für die Hauptspeise haben sich die Studenten Unterstützung vom Showcooking-Team Klaus Breinig geholt, der vor den Augen der_ Gäste kulinarische Köstlichkeiten im Wok zaubert, während in der Küche pochierter Tafelspitz serviert wird. Währenddessen witzelt Comedy-Ulknudel Tante Lilli (Guido Klode) mit den Gästen, Jazzmusik wird gespielt und die Bierverkostung der Brauerei Hütt regt den Appetit noch an.
Zur Nachspeise werden Haselnussparfait an Holundersauce und karamellisierte Apfelspalten angerichtet. Die Gäste sind begeistert und nehmen Tricks für die heimische Küche mit.
 

WLZ, im Oktober 2007

 

Die Kunst, innerlich gelassen und selbstbewusst zu beschwichtigen

Gemeinschaftsprojekt der Beruflichen Schulen Korbach und des Jugendbildungswerks auf Halbinsel Scheid

 

„Starke Mädchen, nette Jungs“, hieß das Projekt. Hakan Arslan (rechts) zeigt, wie ein Mädchen einem Jungen unmissverständlich mit Gesten und Worten deutlich machen kann, dass er die Finger von ihr lassen soll. Er lernt andersherum, mit welchen Gesten er zeigt, dass er sie nicht bedrohen will. (Foto: su)

 

WALDECK-SCHEID (su). Es knistert im Saal des Hauses Franziskus auf Scheid. Der Jugendliche in der Mitte des Raumes steht versetzt mit leicht erhobenen Händen und sieht den Mann vor sich an. Die Szene riecht nach Gefahr, es könnte Ärger geben. „Nein“, sagt Hakan Arslan dem Jungen, der vor ihm steht, „so nicht. Du hebst deine Hände gerade nicht wie zur Abwehr und Beschwichtigung, sondern als ob du zum Kampf bereit bist. Wir wollen die Lage aber beruhigen.“

Arslan weiß, wie das geht. Seit 12 Jahren arbeitet der erfahrene Wing-Tsun-Trainer als Türsteher und ist stolz darauf, „dass ich erst zweimal schlagen musste“. Die Szene auf Scheid ist gestellt und beobachtet wird sie von rund 20 jungen Frauen und Männern: Schülerinnen und Schülern der Fachoberschule Soziales der Beruflichen Schulen Korbach und ihren Gästen von der tschechischen Techniker-Partnerschule aus Vysoke Myto. Sie nehmen gemeinsam am einwöchigen Projekt „Starke Mädchen, nette Jungs“ teil, in dem es um Gewaltprävention und Deeskalation in kritischen Situationen geht, ums Vermeiden von Gewalt und ums Beschwichtigen.

„Ey, was guckst du so blöd?“

Hakan Arslan ist einer der eingeladenen Experten und er zeigt den Jugendlichen anschaulich, welch wichtige Rolle Sprache und Körpersprache in gewaltträchtigen Momenten spielen: ob in einer Diskothek, auf einer Kirmes, auf dem Schulhof oder auf der Straße. Wie antworte ich auf den klassischen Satz: „Ey, was guckst du so blöd?“ Nicht mit einer Schallplattenstimme, auch nicht überheblich lächelnd, „sondern ehrlich und offen: Es tut mir Leid, ich will keinen Ärger“, rät Hakan Arslan. Begleitend hebt man die Schultern und die Hände mit den offenen Flächen entschuldigend an, eine klassische, beruhigende Geste.

Diplomatie und Gelassenheit sind in solchen Lebenslagen gefragt. Allerdings steht Arslan dafür ein, diese Eigenschaften aus einer Position der inneren Stärke heraus zu zeigen. Man muss sich, wenn alles Beschwichtigen nichts hilft, auch gegen körperliche Angriffe verteidigen können. Grundlegende Griffe und Tritte zeigt der Trainer den Jugendlichen deshalb ebenfalls. „Das ist aber nur das letzte Mittel“, unterstreicht er und verweist auch auf rechtliche Fragen. Wenn mich jemand schlägt, von mir ablässt und ich hinterhersetze, um ihn zu schlagen, „dann werde ich selbst juristisch zum Angreifer“, erläutert Arslan.

In der einen Woche haben die jungen Projektteilnehmer vieles über Gewaltprävention erfahren, was ihnen bislang nicht bewusst war. Bevor sie zum Kern des Themas vordrangen, lernten sich Deutsche und Tschechen bei Teamtrainings kennen. Die anfänglichen Sprachbarrieren waren so rasch beseitigt, berichten Andreas Greif vom Jugendbildungswerk des Landkreises und Lehrer Jürgen Neumeier von den Beruflichen Schulen. Sie haben das Projekt gemeinsam geplant und verwirklicht. Über Förderanträge sicherten sie die Finanzierung des rund 7000 Euro teuren Vorhabens.

Die jungen Leute aus beiden Ländern schätzen die erworbenen Kenntnisse als wertvoll ein. Manche haben sich mit dem Thema zuvor gar nicht beschäftigt und wurden sich der Probleme erst mal bewusst. Andere fühlen sich in Zukunft in kritischen Situationen sicherer als bisher. Außerdem konnten die jungen Tschechen Deutsch als Fremdsprache trainieren. Die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Soziales ihrerseits nahmen fachliche Eindrücke mit, die ihnen später in möglichen Jobs als Streetworker, Erzieher oder Jugendbetreuer nützlich sind.

Aha-Erlebnis der Diplomatie

Vielleicht geht es ihnen irgendwann wie Hakan Arslan bei seinem „Aha-Erlebnis“ vor vielen Jahren. Ein Türsteher-Kollege stieß einen Gast weg, der sich auf den Hosenboden setzte, aufsprang und auf den Sicherheitsmann losgehen wollte. Arslan stellte sich dem jungen Mann in den Weg, legte sanft seine Hände auf dessen Hände, schaute ihm in die Augen und sagte „Offen und ehrlich: Lass es sein, es hat keinen Sinn.“ Zu seiner eigenen Verblüffung drehte sich der aufgebrachte Gast plötzlich beruhigt um, legte den Arm um die Schulter seines Kumpels und sagte: „Komm, wir gehen.“

 

WLZ, im Oktober 2007

 

 

Mit Mana und Eddi am Edersee

Deutsch-tschechisches Tourismusprojekt nimmt am Edersee Gestalt an

 

Erkunden das Maislabyrinth in Basdorf: 13 tschechische Schüler erarbeiten zusammen mit einer Klasse der Fachoberschule aus Korbach einen deutsch-tschechischen Prospekt für Touristen-Informationen. Foto: Emde

MARLEEN EMDE
BASDORF. Schon seit einem Monat laufen die Vorbereitungen: In deutsch-tschechischer Zusammenarbeit soll im Januar ein Familienprospekt für die Region Edersee und Waldeck erscheinen. Kindergerecht sollen die selbst gezeichneten Figuren eines Waschbären, wenn möglich namens Eddi, und der Füchsin Mana die Familien durch die Ferienregion führen.
Im Rahmen eines seit 1996 bestehenden Austauschs zwischen der Fachoberschule (POS) in Korbach und der tschechischen Schule für Tourismusmanagement waren vom 22. bis zum 29. September 13 tschechische Schüler zusammen mit ihren zwei Lehrerinnen aus Chocen ins Waldecker Land angereist.
Vielseitiges Programm zum Kennenlernen
Erarbeitet und organisiert wurde das ökologische Tourismusprojekt hauptsächlich von der tschechischen Lehrerin Jilka Sedova und Karin Opel, die die deutsche Klasse in Biologie unterrichtet. Auf dem vielseitigen Programm stand für die Jugendlichen zum Beispiel ein Besuch des Kellerwalds, wo Ranger Markus Daume über die prächtige Pflanzenwelt informierte. Kommunikation zwischen den Schülern und das Erlernen von Begriffen in beiden Sprachen", erklärt Opel. Kennenlern- und Vertrauensspiele, ein Karaokeabend und viele andere Sprachspiele standen also ebenso auf dem Programm und führten bei den Jugendlichen zu Begeisterung. „Es ist eine schöne Erfahrung, eine andere Kultur und Sprache kennenzulernen", sagt eine Korbacher Schülerin. Auch den tschechischen Jugendlichen gefällt das Projekt:
„Wichtig war uns auch die „Die Region ist sehr schön und alles ist sehr sauber", berichten zwei Mädchen aus Chocen. Neben zahlreichen Aktivitäten in der Natur ging es auch für einen Tag in das Fort Firn-Abenteuerland, um ein Beispiel für kommerzielle Touristik zu bieten.
Natur steht im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt standen aber dennoch Ausflugsziele, bei denen mit der Natur etwas geschaffen wird - wie zum Beispiel im Basdorfer Maislabyrinth. Hilfreiche Informationen zum Erstellen des Prospekts gab Marianne Latzel von der Edersee Touristic den Schülern mit auf den Weg. Durch die große Unterstützung der Ferienregion Edersee und Waldeck, des Nationalparks, des Austauschprogramms Tandem und des deutsch-tschechischen Zukunftsfonds machten sich die Jugendliche mit vielen neuen und Informationen auf die 16 stündige Rückfahrt nach Tschechien.

 

HNA, im Oktober 2007

 

 

Berufsschule hat vier neue Kollegen

Sie absolvieren seit Anfang September ihren Vorbereitungsdienst für das Lehramt

 

Die neuen Referendare an der Berufsschule: (von links) Schulleiter Werner Schmal, Michael Steinert, Garsten Schäfer, Tina Wenderoth, Mären Hildebrand. Foto: nh

KORBACH. Vier neue Referendare versehen seit Beginn des Schuljahres ihren Vorbereitungsdienst an den Beruflichen Schulen in Korbach:
Garsten Schäfer ist 32 Jahre alt und wohnt in Goddelsheim. An der Uni Kassel hat er von April 2003 bis Mai 2007 Wirtschaftspädagogik studiert und Abschluss als Diplomhandelslehrer erworben. Er unterrichtet die Fächer Wirtschaft und Politik sowie Neuere Geschichte in den Klassen der Berufsfachschule, der Fachoberschule und der Fachschule für Wirtschaft.
Tina Wenderoth ist 30 Jahre alt und wohnt in Guxhagen-Ellenberg. Die Kauffrau im Groß- und Außenhandel unterrichtet die Fächer Wirtschaft und Englisch in den Klassen der Fachoberschule, für Bankkaufleute und Großhandelskaufleute. Ihre Hobby ist der Sport, besonders Tennis und Tischtennis. Mären Hildebrand aus Bad Arolsen ist 26 Jahre alt. Im Bereich Wirtschaft und Verwaltung unterrichtet sie Deutsch in den Klassen der Fachoberschule, der Fachschule für Wirtschaft und für die Bürokaufleute. Sie hat an der Universität Kassel Wirtschaftspädagogik mit dem Abschluss Diplom-Handelslehrerin studiert. Ihre Hobbys sind Walking und Lesen.
Michael Steinert ist 27 Jahre alt und wohnt in Diemelstadt. Er unterrichtet die Fächer Wirtschaft und Informatik in den Klassen der Berufsfachschule (kaufmännisch), sowie für Bankkaufleute und Großhandelskaufleute. Steinert studierte an der Uni Mainz (2003-2005) und an der Uni Kassel (2005-2007). Zuvor hatte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert, (nh/emr)

 

HNA, im September 2007

 

 

Initiative für „lebensbegleitendes Lernen"

„Hessencampus Waldeck-Frankenberg" - Regionalkonferenz am 25. September

 

Regionale Mitglieder der Initiative und Vertreter der Politik (v.l.n.r.): Doris Braun-Grimmelbein (Staatliches Schulamt Fritzlar), Ursula Müller (Leiterin des Berufsbildungszentrums Korbach), Manfred Mengel (Leiter der Kreisvolkshochschule), Dr. Heinrich Berthold (hessisches Kultusministerium), Gerhard Brühl (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft), Hans-Peter Hochstätter (Kultusministerium), Christian Kesper (Hans-Viessmann-Schule), Erster Kreisbeigeordneter Peter Niederstraßer und Werner Schmal (Berufliche Schulen Korbach-Bad Arolsen). (Foto: pr)

WALDECK - FRANKENBERG (r). Im Landkreis hat ein Zusammenschluss von Bildungseinrichtungen, Politik und Wirtschaft erste Projekte auf den Weg gebracht. Der „Hessencampus Waldeck-Frankenberg" will neue Wege in Sachen Bildungsangebote und -beratung beschreiten.

Mit. einer Regionalkonferenz am 25. September will der „Hessencampus" seine Arbeit aufnehmen. Der Zusammenschluss ist eine von hessenweit acht Startinitiativen, die im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft mit dem hessischen Kultusministerium einen Beitrag zur Regionalentwicklung leisten wollen. Am 27. August war die Steuerungsgruppe der regionalen Startinitiative Gastgeberin eines landesweiten Arbeitstreffens von Initiativen und Ministerium in Korbach.
Der Steuerungsgruppe der Initiative gehören bisher der Landkreis Waldeck-Frankenberg, das staatliche Schulamt Fritzlar, die Kreisvolkshochschule Waldeck-Frankenberg, die Kreishandwerkerschaft, die Beruflichen Schulen Korbach, Bad Arolsen, Bad Wildungen und Frankenberg an.
Ein Betätigungsfeld wird die berufliche Bildung sein. „Wir wollen auch dem in unserer Region herrschenden Fachkräftemangel entgegentreten, indem wir den berufstätigen Menschen die Möglichkeit geben, sich weiterzubilden. Das Zentrum wird uns die Möglichkeit geben, alle Kräfte, die sich damit beschäftigen, zu bündeln, Räume und Ausstattungen gemeinsam zu nutzen sowie eine Bildungsberatung aufzubauen", sagte Gerhard Brühl, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und Mitglied im Sprecherkreis. Der Initiative geht es nicht zuletzt darum, dass die Menschen im Landkreis ein sie in allen Lebensabschnitten unterstützendes Bildungsangebot vorfinden und damit ihre weitgehende Teilhabe an den politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Prozessen gefördert wird.
 

WLZ, im September 2007

 

 

Förderverein Berufsschule: Schmal wirbt um neue Mitglieder

Guter Unterricht kostet Geld

 

Der Vorstand des Fördervereins mit neuem und altem Vorsitzenden (v.l.): Hans-Jürgen Lange, Ingrid Brüne-Frisch, Anke Lauer, Rein-hold von Eynern, Werner Schmal, Karl-Heinz Göbel und Berthold Zahn. (Foto: pr)

KORBACH (lb). Reinhold von Eynern ist der neue Vorsitzende des Fördervereins der Beruflichen Schulen in Korbach und Bad Arolsen. Er löst damit Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel ab.

Stellvertretender Vorsitzender bleibt Berthold Zahn. Als Kassenführerin fungiert Anke Lauer, Schriftführer ist Hans-Jürgen Lange. Außerdem gehören dem Vorstand als Beisitzer an: Manfred Figge, Rainer Ueberson, Schulleiter Werner Schmal und Ingrid Brüne-Frisch. Der vor sechs Jahren gegründete Förderverein erfülle eine wichtige Funktion für die Schule, sagt Schulleiter Schmal: „Wir erhoffen uns Unterstützung für Projekte, die im normalen Budgetrahmen nichtmachbar wären. “Unter anderem hat der Förderverein der Kooperation mit dem Westminster-College in London finanziell unter die Arme gegriffen. Die regelmäßigen kulinarischen Abende der Hotelfachschüler laufen ebenfalls mit Unterstützung des Vereins und auch bei Maschinen und Material springt er in die Bresche. Erst kürzlich haben die angehenden Sanitär-, Heizungs- und Klimatechniker ein Modellhaus von der Planung bis zur Fertigstellung selbst realisiert. Praxis nahes und eigenverantwortliches Lernen ist hier das Stichwort. Und das bedürfe zusätzlicher finanzieller Mittel: „Wir wünschen uns noch größere Beteiligung der Wirtschaft“, wirbt Werner Schmal für den Förderverein. Schließlich profitierten letztlich auch die Betriebe selbst von optimierten Lernbedingungen, so der Schulleiter. Einen Einblick in ihre Arbeit wird die Schule am 9. November bei einem Tag der offenen Tür geben. Auch diese Veranstaltung unter stützt der Förderverein mit Geld für die einzelnen Abteilungen, damit diese sich mit Projekten vorstellen können.

 

WLZ, im August 2007

 

 

Innovationspreis für Berufsschullehrer Volker Scharfe

Auf dem Holzweg zur Homepage

 

Ist gestern mit dem Innovationspreis des Fördervereins der Beruflichen Schulen dekoriert worden: Fachlehrer Volker Scharfe. (Foto: lb)

KORBACH (lb). Er hat die Beruflichen Schulen ins Internet-Zeitalter geführt: Fachlehrer Volker Scharfe ist gestern Abend mit dem Innovationspreis des Fördervereins der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen ausgezeichnet worden. Den Preis erhielt er, weil er die Homepage der Schule initiiert hat und seit Jahren betreut.

Eigentlich sind Hobel, Sägen und Zimmermannsbleistift seine Handwerkzeuge: Volker Scharfe arbeitet seit 1993 als Fachlehrer für „arbeitstechnische Fächer im Bereich Holztechnik“ an den Beruflichen Schulen in Korbach – so die förmliche Bezeichnung. Computer sind sein großes Hobby. Zur Idee, eine Homepage für die Schule zu zimmern, kam es eher zufällig. 1997 entdeckte er bei der Suche im weltweiten Netz Seiten anderer Berufsschulen. „Das kannst du doch auch“, dachte er sich und pünktlich zum Hessentag in Korbach war die erste Homepage fertig, damals noch nur über den Holzbereich der Schule.
Parallel dazu entwickelten EDV-Schüler eine Internetpräsentation mit allgemeinen Informationen zur Schule. Weitere Online-Projekte entstanden in den einzelnen Fachbereichen, sodass ein regelrechter Flickenteppich im Internet gewebt wurde. Gemeinsam mit weiteren Lehrern wurde schließlich eine Homepage-AG gegründet, um die Informationen zusammenzufassen. Scharfe ließ die Adresse www.berufsschule-korbach.de registrieren und stellte sie der Schule zusammen mit dem benötigten Web-Speicherplatz zur Verfügung.
Das neue Schullogo war für den Lehrer 2002 der Anlass, das Internet-Angebot komplett zu überarbeiten. In vielen Stunden entwarf er ein neues Layout, strukturierte die Seite neu und ergänzte sie um viele Informationsdienste. Tagesaktuelle Termine gehören dazu, ein Schulform-Newsletter informiert per E-Mail über Neuigkeiten. Bildergalerien, Informationen über Ausbildungsberufe und vieles mehr finden sich seitdem auf dem Angebot der Beruflichen Schulen. „So ist das Ding nach und nach immer größer geworden“, sagt Scharfe. Seit 2003 können sich Lehrer und Schüler in einem passwortgeschützen Bereich austauschen.
Bislang hat Scharfe die Informationsflut auf der Webseite alleine auf dem neuesten Stand gehalten. „Doch das ist nicht mehr zu schaffen“, sagt er. Deshalb soll die Internetpräsenz künftig so umstrukturiert werden, dass jeder Lehrer seinen Bereich selbst inhaltlich gestalten kann und die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt wird. Das Angebot der Beruflichen Schulen in Korbach und Bad Arolsen im Internet: www.berufsschule-korbach.de

 

WLZ, im August 2007

 

 

Lernmüde Schüler motivieren

Erstmalig Projektprüfungen im FAuB-Lehrgang
 

Prüfung vor Ort: Die Treckervorstellung bekam eine gute Note. (Foto: pr)

KORBACH (r). Gute Noten regnete es für die 20 Schüler des Lehrgangs „Fit für Ausbildung und Beruf" (FAuB) nach der Projektprüfung. Engagiert und aufwendig hatten sie spezielle Arbeitsvorgänge vorgestellt.

Zum ersten Mal stellten sich 20 Korbacher Schüler nach ihrem FAuB-Lehrgang einer Projektprüfung - und das mit Erfolg. Seit 1999 führt das Berufsförderungswerk des Handwerks in Korbach mit Unterstützung des Sozialministeriums, der Arbeitsagentur, der Beruflichen Schulen Korbach den berufsvorbereitenden Lehrgang „Fit für Ausbildung und Beruf" durch. Der von der EU geförderte Lehrgang richtet sich an Jugendliche, die das neunte Schulbesuchsjahr absolviert, aber noch keinen Hauptschulabschluss haben. Die Schüler verbringen drei Tage der Woche in Betrieben, nur noch zwei in der Schule.
Die Fähigkeit der Jugendlichen, ihre praktisch erworbenen Kenntnisse zu reflektieren und vorzutragen, prüfte nun das Berufsbildungszentrum in einer Projektprüfung. Einzeln oder in Gruppen hatten die Teilnehmer entsprechende Themen gewählt: Ob die technische Vorführung eines Treckers oder die Beschreibung einer Lichtmaschine -die Themen der Vorträge waren so vielseitig wie die Einsatzgebiete der Praktikanten. Andere Gruppen beschrieben
den Aufbau eines Motorrades, kochten mediterrane Gerichte, beschrieben die Entwicklung des Kindes im Mutterleib, informierten über die Geschichte der Rap-Musik, beschäftigten sich mit den Meinungen und der Mode von jugendlichen Nazis, stellten Techniken des Angelns dar oder demonstrierten ihr Wissen über Möglichkeiten des Autotunings. Die Teilnehmer zeigten, dass sie in der Lage sind, die Arbeitsabläufe zielorientiert zu reflektieren.
Die Lehrer der Prüflinge stellten zufrieden fest: „Wenn Jugendliche, die sonst eher lernmüde und oft unmotiviert wirken, sich mit Themen beschäftigen können, für die sie sich interessieren, erbringen sie Leistungen, die man ihnen kaum zugetraut hat." Die Schüler hätten neue Lust am Lernen entwickelt. So sei der Versuch, durch den Wechsel zwischen Arbeit und Unterricht der Schulmüdigkeit zu begegnen, recht erfolgreich. Außerdem führe das Projekt Jugendliche so an Bedingungen des Arbeitslebens heran und qualifiziere sie weiter. „Im direkten Kontakt mit Betriebsleitern und anderen Azubis lernen die Schüler neue Alltagsstrukturen kennen", lobten die Lehrer das Projekt. In Einzelfällen verloren gegangene Tugenden wie Höflichkeit, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit würden im sozialen Miteinander gelernt. Wichtig sei auch, dass der Fleiß der Schüler in den Betrieben mit Anerkennung belohnt wird.

 

WLZ, im Juli 2007

 

 

Zweiter Platz im Landeswettbewerb für Berufsschulen

Ein Beachvolleyball-Feld für den Schulhof

 

Die erfolgreichen Schüler der Berufsschulen mit ihrem Lehrer Eckart Debus und der Jury bei der Preisverleihung in Frankfurt. Mit dabei: Joachim Buhro, Leiter EBL-Bildungszentrum (l.), Hans-Otto Vesper vom hessischen Kultusministerium (r.) und Wolfgang Dorant, Geschäftsführer des Verbandes Baugewerblicher Unternehmer (2. v. r.). (Foto: pr)

KORBACH (r). Mit dem zweiten Platz beim Landeswettbewerb für Berufsschulen prämierte das hessische Kultusministerium die Idee einer Berufsschulklasse aus Korbach.

Ein Volleyballfeld für den Schulhof wünschten sich die Schüler der Berufsschulen Korbach und Bad Arolsen. Sie entwarfen ein Konzept und bewarben sich damit bei einem Wettbewerb des hessischen Kultusministeriums. Das zeichnete die Schüler aus Korbach nun mit dem zweiten Platz des Landeswettbewerbs aus. Entstanden war das Konzept im Rahmen eines Schulversuchs zur „Förderung der Lernfähigkeit von Schülern im Berufsschulunterricht für die Bauberufe“. Die Schüler der Bau-Grundstufe stammten aus verschiedenen Ausbildungsberufen der Bauwirtschaft, die im ersten Lehrjahr gemeinsam unterrichtet werden. Die Auszubildenden planten im Unterricht in Kleingruppen ein Beachvolleyball-Feld auf dem schuleigenen Gelände mit Materialberechnungen, Zeichnungen und der Ermittlung der anfallenden Kosten. Die Ergebnisse der Gruppen wurden zunächst klassen-intern präsentiert und bewertet und anschließend dem Leiter des Fachbereichs Sport vorgestellt, der war begeistert von der Beachvolleyball-Idee der Berufsschüler. Auf der Preisverleihung des Kultusministeriums in Frankfurt stellten die Schüler zusammen mit Lehrer Eckart Debus ihr Projekt vor und bekamen dann ihre Belohnung: Das Preisgeld von 200 Euro wollen die Schüler in ein Beachvolleyball-Netz investieren, um so einen symbolischen Grundstein für das Spielfeld zu legen. Denn Klassenlehrer Eckart Debus weiß: „Bevor die prämierten Pläne wirklich in die Tat umgesetzt werden können, muss noch die Genehmigung beim Schulträger eingeholt und die weitere Finanzierung geklärt werden.“

 

WLZ, im Juli 2007

 

 

20 Arzthelferinnen bestehen Prüfung

Berufliche Schulen Korbach – Bad Arolsen

 

Start in den Berufsalltag: Diese Auszubildendenhaben ihre letzte Prüfung zur Arzthelferin hinter sich gebracht. (Foto: pr)

KORBACH (r). Nach dreijähriger Ausbildung an den Beruflichen Schulen Korbach haben 20 Arzthelferinnen ihre Abschlussprüfungen vor einem Ausschuss der Landesärztekammer Hessen (Bezirk Kassel) bestanden.

Bereits im Mai hatten die Auszubildenden ihre schriftliche Prüfung in den Fächern medizinische Fachkunde, Labortechnik, Wirtschafts- uns Sozialkunde sowie Verwaltung und ärztliche Abrechnung zusammen mit den Auszubildenden der Hans-Viessmann-Schule aus Bad Wildungen absolviert. Bei der nachfolgenden praktischen Prüfung wurde die Arbeit im Labor sowie in der ärztlichen Assistenz beurteilt, auch waren wirtschaftliches Handeln im Bereich Angebotsvergleich und das ärztliche Abrechnungswesen gefragt. Beurteilt wurden die Leistungen von den Prüfungsausschuss-Mitgliedern Dr. Susanne Luhn als Ärztin, Aukje Löwenstein und Gabriele Meier als Lehrerinnen sowie Susanne Nietzel als Arbeitnehmer-Vertreterin. Die Prüflinge meisterten die Aufgaben trotz großen Lampenfiebers zur Zufriedenheit der Ausschussmitglieder, die sich über die Leistungsbereitschaft, das Fachwissen und das Engagement der Auszubildenden im letzten Prüfungsteil positiv äußerten. Susanne Nietzel lobte die Absolventinnen. Alle Arzthelferinnen hätten sich sehr positiv in der Kommunikation und der Teamfähigkeit entwickelt, was besonders durch die Methoden-Trainingstage der Beruflichen Schulen in Korbach gefördert wurde. Im nächsten Jahr werden die letzten Auszubildenden mit der Bezeichnung „Arzthelferin“ ihre Prüfungen ablegen, danach wird die Bezeichnung „Medizinische Fachangestellte“ eingeführt. Die Prüfung haben bestanden: Melanie Beau und Verena van Raemdonck (Praxis Dr. Morgenstern, Korbach), Julia Blum (Krankenhaus Bad Arolsen GmbH/Dr. Mathes), Michaela Bönisch (Praxis Dr. Garve, Korbach), Olga Ekart (Praxis Dr. Lamprousis, Korbach), Son-ja Fleck (Krankenhaus Korbach/Chirurgie), Sabrina Hartmann (Praxis Dr. Herguth, Sachsenhausen), Natalia Jarr und Maren Scheele (Krankenhaus Bad Arolsen/Innere Abteilung), Ann-Kathrin Klante (Dres. Kobel, Korbach), Daniela Müller (Dres. Grünler/Leiter, Bad Arolsen), Erika Müller (Praxis Dr. Plotz, Korbach), Sabrina Müller (Dialyse-Zentrum Volkmarsen), Vanessa Patzer (Krankenhaus Bad Arolsen/Chirurgie), Inge Paul (Dres. Herting/Streich/Janson, Bad Arolsen), Carina Vallbracht (Dres. Fleischer/Wittwer, Sachsenhausen), Stefanie van der Heide (Dres. Mainz/Freitag/Gerbersdorf/Goldhofer, Korbach) sowie wegen sehr guten Leistungen vorzeitig in der Winterprüfung 2006/07: Elena Heller (Krankenhaus Korbach/Chirurgie), Stephanie Henze (Dres. Köhler/Radunski, Volkmarsen) und Vera Reimer (Dres. Ziegler/Zindel/Lüders, Bad Arolsen).

 

WLZ, im Juli 2007

 

 

TC Korbach öffnet die Plätze für Schüler

Einige treten dem Verein bei - Dieser will künftig noch stärker mit der Berufsschule kooperieren

 

Schlagfertig: Den Umgang mit Racket und Filzball lernten die Schüler der Berufsschule auf den Plätzen des TC Korbach in Lelbach. Foto: nh

KORBACH. Der Sportunterricht der Jahrgangs stufe 12 des Beruflichen Gymnasiums in Korbach fand jetzt auf den Tennisplätzen des TC Korbach in Lelbach statt. Die Leitung des Kurses hatte Sportlehrerm Birgit Tolle-Nelke, die selbst seit vielen Jahren erfolgreich Tennis spielt, heißt es in einer Pressemitteilung.
Die sportlichen Erfahrungen, die die Schüler dort sammelten, haben bei einigen dazu geführt, dass sie diesen Sport für sich entdeckt haben und auch in Zukunft am Ball bleiben wollen. Besonderer Dank gilt dabei der Sportwartin Christa Rivas und dem Vorsitzenden des Vereins, Hans Joachim Rausch, die die Zusammenarbeit möglich gemacht haben, sowie den beiden Hausmeistern des TC Korbach. Aufgrund der guten Kooperation und der Freude an der Sportart hoffen die Schüler auf eine weitere positive Zusammenarbeit, (emr)

 

HNA, im Juli 2007
 

 

Berufliche Schulen entlassen 15 IT-Assistenten

Absolventen mit Praxis

 

Die IT-Assistenten der Zukunft: 15 Abschlussschüler der Beruflichen Schulen bekamen während einer Feierstunde ihre Zeugnisse verliehen. (Foto: pr) 

KORBACH (r). Ihren Abschluss feierten nach zweijähriger Ausbildung an den Beruflichen Schulen 15 Assistenten für Informationsverarbeitung. In einer Feierstunde bekamen die Absolventen ihre Zeugnisse überreicht

Während der zweijährigen Ausbildung lernten die Schüler neben den allgemeinbildenden Unterrichtsinhalten auch das Programmieren von Computern und die Installation von Netzwerken. So wird auch das Netzwerk der Beruflichen Schulen in Korbach von den Schülern der Berufsfachschule für Informationsverarbeitung gewartet. Das stelle sie meist vor ähnliche Anforderungen wie in mittelständischen Unternehmen. „Bei uns im Haus expandiert das Netzwerk ständig“, erklärte Klassenlehrer Arno Leithäuser, „neue Computerfachräume müssen geplant und eingerichtet werden.“ Der Berufsschulunterricht verlange zunehmend nach innovativen Intranetlösungen wie E-Learning. Zudem erfordere die intensive Nutzung der Fachräume einen hohen Wartungsaufwand. „Bei diesen Tätigkeiten können unsere Schüler viel lernen“, betonte Leithäuser. Als Jahrgangsbester mit der Durchschnittsnote 1,7 wurde Paul Schmidt aus Medebach mit einem Buchpreis ausgezeichnet. Die 15 erfolgreichen Absolventen der IT-Assistenten-Klasse sind: Sebastian Portisch, Karl-Jürgen Loth, Sergej Moros, Alexander Sidorow , Eugen Lang, Timur Wintergoller, Christian Spiertz, Kamil Pastuszek, Jonas Holtgrave, Patrick Figgen, Timur Taner, Thomas Hannemann, Florian Eisenberg, Paul Schmidt und Lars Rummel.

 

WLZ, im Juli 2007

 

 

Zeugnisse für 15 Betriebswirte

Nach der Arbeit noch die Schulbank gedrückt

 

15 Betriebswirte erhielten an den Beruflichen Schulen in Korbach ihre Zeugnisse. Zusätzlich zur Arbeit drückten sie an zwei Abenden in der Woche und am Samstag die Schulbank, um den Abschluss zu schaffen. (Foto: pr)

KORBACH (r). 15 Studierende der Fachschule für Betriebswirtschalt mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung haben an den Beruflichen Schulen in Korbach erfolgreich ihren Abschluss als Staatlich geprüfte Betriebswirte erreicht. Seit diesem Jahr wird den Studierenden zusätzlich ein internationales Zeugnis mit dem Titel „Bachelor Professional" ausgestellt.

Die Absolventen wurden in dreijähriger berufsbegleitender Form auf zukünftige Aufgaben im mittleren Management vorbereitet. Der Unterricht umfasste unter anderem die Fächer Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Rechnungswesen und Unternehmensführung.
„ Neben der beruflichen Tätigkeit und den üblichen privaten Verpflichtungen an zwei Abenden in der Woche und samstags noch die Schule zu besuchen, hat den Studierenden einiges abverlangt. Aber die Mühe hat sich gelohnt, wie die Vielzahl an guten Ergebnissen zeigt", freute sich Abteilungsleiter Uwe Schönrock.
Für den im August beginnenden neuen Lehrgang sind noch wenige Plätze frei. Die Teilnahme ist kostenlos. Aufnahmevoraussetzung ist eine einschlägige Berufsausbildung. Neben dem staatlich geprüften Betriebswirt können die Ausbildereignung sowie die Fachhochschulreife erworben werden. Auskunft: Schulbüro, Tel. 05631/7081.
Die neuen Betriebswirte: Martina Becker (Vasbeck), Heike Figge, Yvonne Genuit, Christoph Grundmann, Katja Peter (alle Korbach), Kirsten Klinkmann (Usseln), Armin Krippner, Monika Lahme, Frances Opper (alle Bad Arolsen), Frank Mader, Rudolf Schweigert (beide Volkmarsen), Stephan Raßloff (Hatz-feld), David Twardzik (Lengefeld), Philip Valentin (Sachsenhausen), Cathrin Vesper (Münden).
 

HNA, im Juli 2007
 

 

Zwei Berufsschullehrer verabschiedet

Karl-Heinz Eisenberg und Dietmar Danapel im Ruhestand

 

Langjährige Lehrer in den Ruhestand verabschiedet: (v.l.) Gunther Wiedemann als Vertreter des Personalrats, Abteilungsleiter Uwe Schönrock, Karl-Heinz Eisenberg, Dietmar Danapel und Abteilungsleiter Jürgen Burow. (Foto: pr)

KORBACH (r). Zum Ende des Schuljahres wurden an den Beruflichen Schulen in Korbach zwei Lehrer der kaufmännischen Abteilung in den Ruhestand verabschiedet. In einer Feierstunde sprachen ihnen die Abteilungsleiter Jürgen Burow und Uwe Schönrock die besten Wünsche für ihre Zukunft als Pensionäre aus und bedankten sich für die hervorragende Arbeit.

Karl-Heinz Eisenberg, der 35 Jahre lang an den Beruflichen Schulen in Korbach stets gute und solide Arbeit geleistet hat, ist vielen auch als Kommunalpolitiker bekannt. Viele seiner Tätigkeiten in verschiedenen Gremien wurden mit Auszeichnungen gewürdigt. Besonders zu erwähnen ist hier die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Als Mitglied in den verschiedenen Prüfungsausschüssen der IHK und der Landeszahnärztekammer hat Eisenberg stets gute Kontakte zu den Ausbildungsbetrieben gehalten. „Deine Nachfolger übernehmen ein geordnetes Berufsbild, hervorragende Kontakte mit einem sehr guten Draht zur Kammer und einen Teil deiner umfangreichen Sammlungen“, lobte Abteilungsleiter Jürgen Burow den ausscheidenden Kollegen. Dietmar Danapel leitete in seiner 30-jährigen Tätigkeit an den Beruflichen Schulen in Korbach auch die Geschicke vieler Referendare, die er als Fachleiter betreute. Viele Lehrer, die auch heute noch an den Beruflichen Schulen in Korbach unterrichten, wurden von ihm über viele Jahre ausgebildet. Danapel unterrichtete die Steuerfachangestellten, war viele Jahre im Prüfungsausschuss tätig und hat noch am Tag seiner Verabschiedung eine mündliche Prüfung abgenommen. Danapel, der hervorragende Kontakte zu den Aus-bildungsbetrieben gehalten hat, sei immer ein anerkannter Gesprächspartner für seine Kollegen und Schüler gewesen, denen er mit Rat und Tat zur Seite stand. „Es wird nicht leicht werden, dich dort zu ersetzen“, bekannte Abteilungsleiter Schönrock.

 

WLZ, im Juli 2007

 

 

Zwölf neue Dachdeckergesellen

Drei jährige Ausbildungszeit erfolgreich beendet

 

Die neuen Dachdeckergesellen mit dem Prüfungsvorsitzenden, Dachdeckermeister Oskar Wanzel, Berufsschullehrer Peter Trietsch und Angestelltenvertreter Christoph Eiselt. (Foto: pr)

WALDECK-FRANKENBERG (r). Mit den Worten „Die Qualität eurer zu-künftigen Arbeit ist das Aushängeschild eures Betriebes“ bescheinigte der Prüfungsvorsitzende Oskar Wanzel (Frankenau) den zwölf Absolventen einen erfolgreichen Abschluss in der Gesellenprüfung der Dachdecker. Die Auszubildenden stellten ihr Wissen und Können in den Bereichen Steildach, Flachdach und Fassade unter Beweis.

Dies war aber nicht alles, was die frischgebackenen Dachdeckergesellen während ihrer dreijährigen Ausbildung lernen mussten. In den Bereichen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, selbstständiges Arbeiten, Durchhaltevermögen, Umgang mit Kunden, körperliche Fitness mussten sich die zukünftigen Dachdeckergesellen in den vergangenen drei Jahren beweisen. Der Dachdeckerberuf zeichne sich durch Krisensicherheit aus, da für Dachdeckerarbeiten Spezialisten verlangt würden, die ihr Handwerk verstünden, erklärte der Vertreter der Angestellten, Christoph Eiselt (Korbach), und wies darauf hin, dass noch Ausbildungsplätze für das kommende Ausbildungsjahr im Landkreis vorhanden seien. „Das, was ihr gelernt habt, ist die Basis eueres weiteren Berufslebens“, gab Berufsschullehrer Peter Trietsch den Gesellen mit auf den Weg. Bei der Vergabe der Abschlusszeugnisse konnte er Hans Christian Schulte (Firma Ostermann/Warburg) zum Erwerb des Hauptschulabschlusses und Mike Hampel (Thomas/Vöhl) zum Erwerb der mittleren Reife gratulieren. Dass das Dachdeckerhandwerk nicht nur eine Männerangelegenheit ist, bewies Nora Völker (Erd/Bad Wildungen). Für besondere schulische und die besten Prüfungsleistungen wurde Mirko Engelbracht (Gerhard/Willingen) ausgezeichnet. Erfolgreich haben die Prüfung außerdem abgeschlossen: Benjamin Berndt (Wolf/Vöhl-Herzhausen), Florian Erdmann (Da-Wa-Ab GmbH/Gemünden), Benjamin Gebauer und Alexander Guggenheimer (beide Juschkewitsch/Battenberg), Dennis Kesting und Konstantin Spenst (Münch/Bad Wildungen-Odershausen), Johannes Koch (Fa. Wanzel/Frankenau) und Patrick Müller (Winter/Bad Wildungen).

 

WLZ, im Juli 2007

 

 

„Nicht auf den Lorbeeren ausruhen“

Schüler der Beruflichen Schulen bekommen während Festveranstaltung ihre Zeugnisse

 

Der Abschlussjahrgang der Berufsfachschule feierte seine Schulentlassung mit feierlicher Zeugnisvergabe. (Foto: pr)

KORBACH (r). 33 Schüler der Berufsfachschulen Technik, Sozialpädagogik und Ernährung wurden am vergangenen Freitag in der Sporthalle der Beruflichen Schulen feierlich verabschiedet.

Mit der Hoffnung, dass sich die Schüler gerne an ihre Schulzeit erinnern werden, entließ Schulleiter Werner Schmal 33 Abschlussschüler der Beruflichen Schulen. „Ich hoffe, dass ihr neue Freunde gefunden habt und dass ihr das, was ihr gelernt habt, im Leben gut anwenden könnt“, formulierte Schmal. Er gratulierte den Eltern, dankte den Lehrern für ihre Geduld. Den Absolventen der drei Klassen wünschte der Schulleiter alles Gute für die Zukunft.

Anschließend erinnerten sich die Absolventen Jenny Gabauer, Julia Schwandner, Manuela Schiemann und Arber Nokaj an ihre gemeinsame Schulzeit. Gute und schlechte Zeiten wurden unter die Lupe genommen. „Nun haben wir es geschafft, die gemeinsame Zeit geht zu Ende und wir hoffen, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren“, erklärten die Schüler. Sie dankten ihren Lehrern, die sie gelehrt hätten, mit Problemen umzugehen. „So was wie wir kommt bestimmt nicht wieder vor“, lachten die Absolventen und bedankten sich mit Geschenken bei ihren Ausbildern. Klassenlehrer Herbert Berghöfer stellte einen Vergleich der Berufsfachschule mit dem Kindergarten an. „Der einzige Unterschied ist das Durchschnittsalter der Nutzer“, erklärte er, „denn das Lernen, das im Kindergarten begonnen hat, geht ein Leben lang weiter.“ Er bescheinigte den Absolventen, dass sie eine bemerkenswerte Leistung erbracht hätten, ermahnte sie aber auch gleichzeitig, sich nicht auf ihren Lorbeeren auszuruhen und in eine geistige Seniorenresidenz einzuziehen. Klassenlehrerin Karin Opel verglich das Leben mit einem Puzzle: „Ein Puzzleteil habt ihr nun erreicht.“ Vor der Übergabe der Abschlusszeugnisse zeigten die Absolventen in einer Powerpointpräsentation Bilder der gemeinsamen Klassenfahrt der drei Klassen nach Tschechien.

Der Abschlussjahrgang

33 Absolventen(r).

Insgesamt 33 Schülern der Beruflichen Schulen Korbach und BadArolsen überreichte Schulleiter Werner Schmal während des Festaktes ihr Zeugnis. Folgende Absolventen konnten sich über ihren Abschluss freuen:

Klasse Technik von Klassenlehrer Herbert Berghöfer (Metalltechnik) und Günther Kesper (Elektrotechnik): Maxim Burbach (Klassen-bester), Damian Dierkes, Adrian Drzezla, Thorsten Emde, Tobias Göbel, Aleksej Hein, Ergün Kadioglu, Alexander Kern, Vitali Pojurov, Viktor Steinmetz, Manuel Wedel, Michael Wein.

Klasse Sozialwesen von Klassenlehrerin Karin Opel: Maria Botov, Alexandra Bremmer, Sarah Ehrlich, Bilke Hartmann, Natalia Marta Linek (Klassenbeste), Samira Mugaeva, Jacqueline Müller, Arber Nokaj, Christine Pflüger, Olga Schäfer, Manuela Schiemann, Martin Willi Schwieder, Katharina Ziaja.

Klasse Ernährung und Hauswirtschaft von Klassenlehrerin Anke Lauer: Frank Beetzen, Daniel Fuchsberger, Jenny Gabauer, Jana Lippe, Hannes Roick, Sebastian Schiller, Julia Schwandner, Adrian Trachte (Klassenbester).

 

WLZ, im Juli 2007

 

 

„Ihre Perspektiven sind nicht schlecht“

Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten machen den Absolventen Hoffnung

 

Für die besten Absolventen des Jahrgangs gab es eine besondere Ehrung.(Foto: lb)

KORBACH (lb). Wohl die größte Abschlussfeier im Landkreis: Fast 270 Absolventen aus den kaufmännischen und gesundheitsberuflichen Ausbildungsgängen der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen haben in der Korbacher Stadthalle ihre Abschlusszeugnisse erhalten.

Der Andrang war enorm: Rund 600 Menschen bevölkerten den großen Saal in der Stadthalle. Die Schulabgänger hatten Eltern und Freunde mitgebracht, die das große Ereignis miterleben wollten. Die Wände zum Foyer waren ausgehängt, um zusätzlich Raum zu schaffen. Trotzdem gab es nicht für jeden einen Sitzplatz.

Lebenslanges Lernen

Die Rock AG der Alten Landesschule spielte zur Begrüßung depressiven Grunge. Doch so düster wie die Begleitmusik zur Feierstunde sieht die Zukunft der Absolventen gar nicht aus: „Ihre Perspektiven sind nicht schlecht“, sagte Schulleiter Werner Schmal mit Blick auf Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten. Dennoch sollten die Berufsanfänger am Ball bleiben, so der Schulleiter: „Ergreifen Sie jede Chance zur Weiterbildung“, appellierte Schmal an die Absolventen. In die gleiche Kerbe schlug der Erste Kreisbeigeordnete Peter Niederstraßer, der zu lebenslangem Lernen aufforderte: „Damit sichern Sie Ihren Arbeitsplatz und Ihre Zukunft.“ Beide Ausbildungsrichtungen hätten eine hohe Bedeutung für das Wirtschaftsleben im Landkreis, sagte Niederstraßer weiter.

Eisenberg verabschiedet

Elke Vietor, Vertreterin der Landeszahnärztekammer Hessen, gab in der Festrede den Absolventen gute Wünsche mit auf den Weg. Ihren Abschied beleuchteten aus Schülersicht Daniela Wieck, Janina Trachte, Katharina Jakovlev, Elizaveta Ballardt und Kirsten Klingmann. In den Ruhestand verabschiedet wurde Karl-Heinz Eisenberg. Der Oberstudienrat hatte hauptsächlich die Zahnarzthelferinnen unterrichtet. Das Schlusswort übernahm Jürgen Burow, Abteilungsleiter an den Beruflichen Schulen. Nur gemeinsam mit den Partnern im dualen Ausbildungssystem, den Betrieben, könne die Schule gewaltige Anstrengungen unternehmen, um die Zahl der Ausbildungsplätze zu erhöhen, so Burow. Schulleiter Werner Schmal hatte eingangs die Bedeutung des dualen Systems betont. Es sei nur erfolgreich, wenn Betriebe und Schule zusammenarbeiten würden. Und davon hätten beide Seiten etwas: Die Schüler erhielten Praktikumsplätze und könnten Einblick in verschiedene Berufsfelder nehmen. Die Betriebe könnten für sich und die Berufe werben.

Ehrungen

Jahrgangsbeste ausgezeichnet

Jahrgangsbeste sind: Armin Krippner (Fachschule für Wirtschaft), Wladimir Pfeifer (Berufsfachschule Wirtschaft/Verwaltung), Olga Kosmann (Berufsfachschule Gesundheit), Violeta Hasanmetaj (einjährige Berufsfachschule Wirtschaft/Verwaltung), Waldemar Gaas (Fachoberschule Wirtschaft/Verwaltung), Katarina Jakovlev (Fachoberschule Wirtschaft/Verwaltung), Anna Knauß, Alena Czarny, Anita Duffek (Verkäuferinnen), Mareike Weyand-Fink (Einzelhandelskauffrau), Milena Schäfer (Kauffrau im Groß- und Außenhandel), Beate Kollenberg (Bürokauffrau), Anja Wiedemann (Bankkauffrau), Björn Biller (Industriekaufmann/-frau), Monika Löwer (Rechtsanwaltsfachangestell-te/Notargehilfin), Gunnar Emde, Angelina Weber (Steuerfachangestellte), Stephanie Jost (Verwaltungsangestellte), Mehmet Sheqiri (Zahnarzthelfer), Stephanie Henze (Arzthelferin), Kim Althaus, Carolin Feldpausch (pharm.-kfm. Angestellte). Die Kammern ehrten Ludmilla Schatz, Mehmet Sheqiri, Sandra Marianczuk, Angelina Weber, Gunnar Emde, Maike Langhammer und Angela Brüne.

Abschlussklassen der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen

Rund 270 Absolventen bekommen ihre Zeugnisse

Fachoberschule – Wirtschaft und Verwaltung: Marc Arnold, Elizaveta Ballardt, Daniel Bormann, Resmie Havolli, Kaharina Hesse, Masoud Hossieni, Katharina Jakovlev, Erich Kaloi, Nadine Kanberger, Patrick Kirner, Peter Matusiewicz, Katharina Rauhut, Walter Riffel, Christoph Roquigny, Nadiya Sokolska, Dorothea Wilke, Micha-el Zwirner, Janine Bandlow, Adriana Brol, Waldemar Gaas, Isabell Heim-buchner, Tobias Hunold, Anita Jankowski, Carolin Kasparek, Waldemar Kiel, Svenja Knipp, Julia Köhler, Harry Merwitz, Ella Mierau, Sebastian Prot-zel, Florian Schmidt, Mark Schwartz, Thomas Strascheck, Tatjana Torna, Janina Trachte, Patrick Voß, Eduard Warkentin, Daniela Wieck.

Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung: Morsal Amini, Jennifer Egert, Valmire Fejza, Tatjana Gorbatschova, Marvin Klocke, Tobias Mer-tens, Marina Peteja, Wladimir Pfeifer, Waldemar Scheglow, Jessica Schilling, Sabrina Spichal, Inna Weber.

Berufsfachschule Gesundheit: Jessica Bulle, Fatime Cimili, Kristina Hornus, Nesrin Kallout, Manuel Knöpke, Semjon Koslow, Olga Kosman, Lisa-Marie Krösel, Jennifer Radtke, Nadine Rais, Katharina Rau, Sabrina Rausch, Lisa Schulz, Gina Seifert.

Verwaltungsfachangestellte: Stefan Hoffmann, Stephanie Jost, Tanja Paulitschke, Christina Weber, Verena Kuhnhenn, Timo Schöneweitz, Denis Heller, Miriam Knöchel, Dennis Witka, Karina Momberg, Katrina Kopp, Michael Franke, Nicole Hoch-seß, Christian Koch, Helene Büttner, Alexander Kleffel, Theresa Peretzki, Andreas Neumann, Sina Best, Katherina Werner, Melanie Gassmann, Björn Schröder.

Verkäufer/innen: Ahmet Ak, Andreas Bangen, Isabel Benke, Alena Czarny, geb. Wagner, Waldemar Erkmann, Rudolf Fenzlein, Matthias Hartel, Katharina Kern, Anna Kristina Knauß, Julia Kuhnhenn, Stefan Kunath, Pascal Müller, Mario Lenz, Christina Schluthauer, Daniel Schmidt, Pascal Wagner, Christina Abraham, Petra Blüchel, Anita Duffek, Jenett Günther, Oleg Mayer, Coskun Pamuk, Joschka Petrik, Mario Reimann, Petra Schlächter, Andre Schmittmann, Daniel Teppe, Wiebke Thinius, Mark Weidemann, Melissa Würtz, Elena Zolotov.

Bürokaufmann/-frau: Monika Gawron, Jennifer Holwoschka, Sarah Wiegand, Jessica Schwarz, Katharina Zschille, Beate Kollenberg, Fatima Mendes-Carvalhais, Dimitra Simeoni-dou, Omar Arab, Arthur Schweikert, Matthias Schütz, Alexander Krieger, Dennis Küthe, Angela Bölkow, Jonna Kisela, Björn Knoche, Meike Schwarz, Jascha Seibel, Christian Lindner, Jennifer Kunde, Kevin Triebel, Torben Kesting, Yvonne Becker, Yvonne Herrendorf.

Zahnmedizinische Fachangestellte: Jennifer Becker, Jennifer Drust, Tatja-na Gass, Cilia Hemke, Tanja Lizenberger, Sandra Marianczuk, Corinna Pawlowski, Bianca-Carina Radke, Mehmet Sheqiri, Ludmilla Schatz.

Steuerfachangestellte: AngelaBrüne, Gunnar Emde, Ribana Huh, Nicole Kamm, Maike Langhammer, Alexandra Möller, Angelina Weber.

Rechtsanwaltsfachangestellte/No-tarfachangestellte: Nicole Beil, Jessica Brcelic, Kathrin Emde, Theresa Kümmel, Monika Löwer, Stefanie Ludwig, Sarah-Theresa Mitze, Sandra Schmidt, Stefanie Seibel, Nadine Siegmund, Rebecca Viebrock.Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte: Kim Althaus, Mine Arslan, Magdalene Blotko, Jessica Brandenstein, Carolin Feldpausch, Margarita Fenzlein, Juliane Füllgraf, Irena Kolodziej, Ulrike Lademann, Mareike Rieks.Industriekaufmann/-frau: Alexander Baumann, Björn Biller, Bettina Cott, Helene Denner, Katrin Elsasser, Michael Fischer, Hendrik Fischer, Sabrina Güde, Patrick Jamrozinski, Nicole Jost, Henrik Klaus, Sarah Kleinschnittger, Kathrin Kutz, Matthias Lengemann, Christopher Letsch, Rainer Lohrmann, Julia Luft, Manuel Mülder, Sandra Müller, Tanja Pitter, Lena Rau, Katrin Schubert, Katharina Seehöfer, Tobias Völkel, Tim Wagener.

Kaufmann/-frau im Groß- und Au-ßenhandel: Christian Ante, Elsa Cenaj, Sascha Emde, Sergej Geronimej, Sebastian Kesper, Timo Köchling, Björn Miess, Mario Rummel, Milena Schäfer, Yan Klaus Thiele, Henrik Wetekam.

Einzelhandelskaufmann/-frau: Carolin Arnold, Daniel Dudyrew, Stefan Ebert, Christoph Figge, Daniela Hajny, Erhan-Deniz Hanoglu, Mona Hofmann, Ülije Hoxha, Melanie Jaiser, Robert Kabulaev, Björn Klimesch, Benjamin Lohmann, Markus Mitsch, Georg Neb, Tanja Niewerth, Robert Pederson, Gina Soyez, Melanie Ulrich, Irina Walter, Mareike Weyand-Fink, Tronja Woll.

Arzthelfer/in: Melanie Beau, Julia Blum, Michaela Bönisch, Olga Ekart, Sonja Fleck, Sabrina Hartmann, Elena Heller, Stephanie Henze, Natalia Jarr, Ann-Katrin Klante, Daniela Müller, Erika Müller, Sabrina Müller, Vanessa Patzer, Inge Paul, Vera Reimer, Maren Scheele, Carina Vallbracht, Stefanie van der Heide, Verena van Raemdonck.

Bankkaufmann/-frau: Florian Bock, Dirk Bönisch, Nadja Elli, Daniela Hiller, Katrin Peter, Heidi Roth, Anita Schmittmann, Marina Schürmann, Alexander Stöhr, Anja Wiedemann.

 

WLZ, im Juli 2007

 

 

„Ihr seid die Gipfelstürmer der Zukunft“

Fachoberschüler - Große Freude bei den Abschlussschülern der Beruflichen Schulen Korbach und Bad-Arolsen

 

Von den Lehrern gab es zum bestandenen Schulabschluss das Zeugnis und gelbe Rosen: Bei den Abschlussschülern der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen war die Freude groß. (Foto: resa)

KORBACH (resa). Zwei Jahre lang haben sie geschuftet, gestern ernteten sie den Lohn: 60 Schüler der Beruflichen Schulen bekamen am Morgen ihre Zeugnisse. Mit einer Klettertour verglich Lehrerin Gabriela Brönnecke-Klein das Leben der Absolventen.

„Dieser Tag ist euer persönlicher Gipfel.“ Da ließ Lehrerin Gabriela Brönnecke-Klein keinen Zweifel: Ob EU-Gipfel, G8-Gipfel oder Energiegipfel, ohne steinige Wege erreicht man das ersehnte Ziel nicht. Und so blickte die Lehrerin der Beruflichen Schulen gestern Morgen gemeinsam mit den 60 Absolventen auf steinige Wege der vergangenen zwei Jahre zurück. „Aber ein Berg macht noch kein Gebirge“, erklärte sie und ermutigte die Abschlussschüler der vier Klassen, den nächsten Berg zu erklettern. „Ihr seid die Gipfelstürmer der Zukunft“, rief sie den Schülern zu. Und die freuten sich über den Optimismus der Lehrerin. Jeweils zwei Klassen der Fachoberschule im Fach Sozialwesen und Technik feierten gestern ihren Abschluss. Auch Lehrer Jürgen Neumeier ermutigte die jungen Erwachsenen, ihre Zukunft in die Hand zu nehmen: „Engagiert euch in der Gesellschaft“, appellierte er, „setzt euch ein und mischt die Verantwortlichen in der Politik auf.“ Nicht nur die eigene Karriere dürfe in das Blickfeld der Absolventen geraten, sondern auch die soziale Verantwortung. Auch die stellvertretende Rektorin Christiane Becker-Ette blickte nach vorn: „Ohne weiterführendes Lernen ist Zukunft nicht möglich“, erklärte sie und deutete damit auch die verschiedenen Möglichkeiten der Absolventen an.
Zum Abschied gab es dann neben dem Zeugnis für jeden der Schüler eine gelbe Rose. Wie Sieger mögen sich die jungen Erwachsenen während des Liedes „We are the champions“ nach der Zeugnisverleihung dann auch wirklich gefühlt haben. Beklatscht und bejubelt nahmen sie die Glückwünsche ihrer Lehrer entgegen. „Wir hatten hier eine gute Klassengemeinschaft“, lobte dann auch Stephan Ilic, Klassensprecher der Technikklasse 2. Vor allem in der letzten Phase der Prüfungen habe man aufeinander zählen können. Und so gingen am Ende wohl auch die Absolventen mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
 

Die fünf Besten: (v.l.) Jan Plutz (1,5), Martin Heidel (2,1), Sina Alisa Schramme (1,6), Helen Wunderlich (1,6) und Mareike Kutz (1,6). (Foto: resa)

 

Zeugnisvergabe - 60 Absolventen

(resa). Folgende Schüler erhielten ihr Abschlusszeugnis: Dane Axtmann, Tilmann Bäcker, Christina Dreier, Romy Gentner, Laura-Alien Koch, Mareike Kutz, Ilka Radke, Kathrin Scharping, Svenja Schmidt, Daniel Schulz, Mareike Schulze, Jessica Sonnenschein, Charlotte Steuber, Melanie Tent, Helen Wunderlich, Carolin Zottnick, Peter Gorywoda, Jens Hufenreuter, Arthur Ostrowski, Jan Plutz, Sergej Pop, Christoph Preising, Tobias Rauscher, Artur Riffel, Marc-Andre Schade, Christian Spratte, Thorsten Vesper, Markus Waldeck, Matthias Weiler, Lars Winkler, Tilman Bamberg, Lars Bangert, Steffen Becker, Stieven Dumke, Andreas Göbel, Stefan Göbel, Patrick Hermann Hasecke, Martin Heidel, Stephan Ilic, Frederick Koksch, Lars Neumann, Dennis Peglau, Alexander Peschkow, Tobias Pfeil, Sebastian Schoen, Stanislav Yashchenko, Marko Arend, Anna-Karina Hess, Stefanie Jung, Stefanie Körner, Janina Kurth, Ekaterina Peter, Katharina Rohde, Nils Sauerland, Silvia Saure, Sina Alisa Schramme, Silvia Schüttler, Maria

 

WLZ, im Juli 2007

 

 

Junge Fahrer für Gefahren sensibilisieren

Kreisverkehrswacht wendet sich bei Aktionstagen an die Berufsschulen

 

Sieht harmlos aus, hat's aber in sich: Der Gurtschlitten macht auch dem letzten Gurtmuffel deutlich, warum der Gurt stets angelegt werden sollte. (Foto, sim)

BAD AROLSEN (sim). Mit gerade einmal elf Kilometern pro Stunde scheint der Gurtschlitten mit seinem Passagier harmlos bergab zu zuckeln - um dann mit einem heftigen Rums seine Fahrt abrupt zu beenden. Mit der „Aktion junge Fahrer" führten Mitglieder der Ortsverkehrswacht Frankenberg gestern Arolser Berufsschülern und Gymnasiasten Risiken im Straßenverkehr vor Augen.

Immerhin: „Obwohl die Anzahl der Autos auf den Straßen zugenommen hat, ist die Zahl der Unfalltoten und -verletzten zurückgegangen", erklärt der Vorsitzende der Ortsverkehrswacht Frankenberg, Ferdinand Hagenbach. Lag die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2000 noch bei 7487, waren es im vergangenen Jahr 5094.
Die Unfallstatistik zeigt, dass junge Männer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren rund drei Viertel der schweren Unfälle verursachen. Männer seien risikobereiter als Frauen und würden vor dem Fahren eher zum Alkohol greifen, sagte Hagenbach: „Da liegt vieles im Argen."
Mit der Aktion der Verkehrswacht, die vom Bundesverkehrsministerium finanziert wird, sollen Fahranfänger für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden. Neben einem Sehtest gehören dazu auch Informationen über den Bremsweg, der nicht zuletzt von der Bereifung des Fahrzeugs abhängt. Der Rat Hagenbachs: „Bei der momentanen feuchten Witterung sollte die Geschwindigkeit entsprechend gedrosselt werden." Selbst das tiefste Profil garantiere bei nasser Straße keine Sicherheit, wenn zu fest aufs Gas getreten werde.
Das Aktionsangebot nahmen die Zwölftklässler der Christian-Rauch-Schule ebenso wie die Berufsschüler interessiert an. Auf dem Bildschirm eines Fahrsimulators konnten die Schüler verfolgen, wie weitreichend Alkohol das Reaktionsvermögen beeinträchtigt. Bei der Fahrt im Gurtschlitten merkten die jungen „Passagiere" am eigenen Leib, dass das Anlegen des Sicherheitsgurts tatsächlich lebenswichtig ist. Im „Überschlagwagen" auf dem Hof der Berufsschule erlebten die Schüler dann, was es heißt, sich aus einem auf dem Dach liegenden Auto befreien zu müssen. Ungefährlich ist das nicht, denn schon beim Lösen des Gurts kann es zu Verletzungen kommen, wenn die Insassen orientierungslos ins Auto fallen. Damit es gar nicht erst zu solchen Situationen kommt und sich in den Köpfen der jungen Fahrer etwas bewegt, sind die Mitglieder der Verkehrswacht ehrenamtlich mit ihrer „Aktion junge Fahrer" unterwegs.
Heute wird die „Aktion junge Fahrer" von 8 bis 13 Uhr in Korbach an der Berufsschule in der Klosterstraße fortgeführt.
 

WLZ, im Juli 2007

 

 

33 Agenten erlangen Lizenz zum Studieren

Berufliches Gymnasium Korbach: Kompletter Jahrgang besteht hessisches Zentralabitur

 

Drei gemeinsame Jahre mit Höhen und Tiefen haben die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Korbach (auf dem Bild fehlen Julia Ulmer und Gabriele-Eva Marcy) und ihre Lehrer hinter sich gebracht. (Fotos: kri) 

KORBACH (kri). Die gestrige Schulentlassung und festliche Abiturzeugnisübergabe des Beruflichen Gymnasiums in der Stadthalle stand ganz im Zeichen von „Agent 007". Freunde und Familie waren gekommen, um diesen Tag mit den Abgängern zu feiern.

„Das Abitur ist nicht genug - jetzt erobern wir die Welt", mit diesen Worten beendeten die Schüler Katharina Schneider und Norman Knauer ihre Rede im James-Bond-Stil, Nach drei Jähren gemeinsamer Arbeit an der Mission „Zentralabitur" konnten die Schüler des Jahrgangs diese gestern erfolgreich abschließen.
Zu den Gratulanten gehörten neben Freunden und Familien auch Erster Kreisbeigeordneter Peter Niederstraßer und Bürgermeister Klaus Friedrich. Beide betonten, wie wichtig das Berufliche Gymnasium für die „Bildungslandschaf t des Kreises" ist. Außerdem hoben sie die Leistungen der Schüler hervor, denn auch dem zweiten Jahrgang des Gymnasiums war es gelungen,:. das Abitur mit einer Durchfallquote von null Prozent zu bewältigen. Ein Ausgang, auf den zwar gehofft wurde, aber die Variable „Zentralabitur" sorgte nicht nur bei den Schülern für Kopfzerbrechen. „Wir Lehrer hatten davor bestimmt mehr Angst als die Schüler", erklärte Tutorin Sabine Menke. Schließlich liege es an ihnen, die Abiturienten darauf vorzubereiten. Des Weiteren erinnerte sie an die chaotische, aber auch schöne Zeit vor den Prüfungen: Von Unterrichtsstunden im Schulgarten an heißen Sommertagen und verschwundenen Schülern sowie Kursheften, wobei das verschollene Heft im Gegensatz zu den Schülern wieder auftauchte.
Auch der Schulleiter der Beruflichen Schulen, Werner Schmal, beglückwünschte die „Agenten und Bond-Girls" zu ihrem Erfolg und warf einen Blick auf die nächste und größere Mission „Zukunft" . Er prognostizierte seinen Schülern trotz „submaximaler Motivation" gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Tutor Arno Leithäuser tat dies ebenfalls, nur auf unkonventionellere Art und Weise: So hatte er für „seine" Schüler anhand des Horoskops die optimalen Berufe herausgesucht. Kann man. den astrologischen Fähigkeiten des Lehrers Glauben schenken, ist dem Beruflichen Gymnasium in diesem Jahr so manch künftiger Nobelpreisträger entwachsen. Die Schüler verließen den Saal, wie sie ihn betreten hatten - zu Mobys „James Bond Theme" - doch dieses Mal mit der „Lizenz zum Studieren" in den Händen.

 

Die Jahrgangsbesten des Beruflichen Gymnasiums (v.l.): Dimitri Schluthauer (1,9), Waldemar Ankudin (1,8), Manuela Bednarek (1,9), Maik Setzekorn (1,6) und Manuel Peuster (1,9).

 

Ihr Abitur bestanden haben im Leistungskurs Wirtschaft (Tutorin Sabine Menke): Waldemar Ankudin, Manuela Bednarek, Tanja Breße, Martin Czerner, Rafael da Fönte, Katharina Fein, Melanie Gradetzke, Sarah Graß, Marco Guerreiro, Franciska Jäger, Florian Jakobi, Dennis Kasper, Angela Regina König, Gabriele-Eva Marcy, Ann-Kathrin Reineke, Dimitri Schluthauer, Katharina Schneider, Tobias Schöneweiß, Maik Setzekorn und Peter Szini.
Leistungskurs Datenverarbeitungstechnik (Tutor Arno Leithäuser): Eduard Brakowski, Jonas Emde, Patrick Hons-berg, Andreas Isenberg, Marc Kern, Noman Ahniad Khan, Norman Knauer, Fabian Kühn, Felix Lyssakov, Manuel Peuster, Daniel Schmiedeier, Patrick Stäbe und Julia Ulmer.

 

WLZ, im Juni 2007

 

 

Ivonne Imöhl Innungsbeste

Fleischerhandwerk

 

Prüfung bestanden: Das Bild zeigt die erfolgreichen Fleischereifachverkäuferinnen und Metzger mit Obermeister Hans-Georg Schneider, den Prüfungsausschussvorsitzenden Birgit Schneider und Ingo Specht sowie Manfred Figge von den Beruflichen Schulen.

KORBACH (pfa). Vier junge Frauen haben die Prüfung zur Fleischereifachverkäuferin bestanden, die Ausbildung zum Fleischergesellen haben drei junge Männer erfolgreich absolviert: Klein war der Kreis, der sich am Mittwochabend zur feierlichen Freisprechung im Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft eingefunden hatte. Dort verdeutlichte Hans-Georg Schneider, Obermeister der Fleischer-Innung Waldeck-Frankenberg, den Gesellen die „richtig gute Perspektive im Handwerk": So könne man die Meisterprüfung anstreben, Verkaufsleiter in einem größeren Unternehmen werden oder als Betriebswirt im Handwerk Karriere machen. „In jedem Fall stehen Sie am Beginn einer beruflichen Laufbahn, mit der man eine Familie ernähren kann", sagte Schneider (Bottendorf).
Nach alter Sitte schlug er den Fleischern mit einem Wetzstahl von 1850 dreimal auf den Rücken und sagte: „Der erste Schlag soll dich zum Metzger weihen; der zweite Schlag soll dir die Kraft verleihen, zu treiben stets das Rechte; der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf die Ehr' des Handwerks zu verzichten" - mit diesen traditionsreichen Worten nahm der Obermeister die Gesellen in der Zunft auf. Glückwünsche sprachen neben Schneider auch die Prüfungsausschussvorsitzenden Birgit Schneider (Vöhl) und Ingo Specht (Bat-tenfeld) aus. Die Zeugnisse überreichte Manfred Figge von den Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen.
Bestanden haben: Micaela Appel (Henkelmann, Volkmarsen), Melanie Becker (Köhler, Mengeringhausen), Daniela Figge, Innungsbeste IvonneImöhl (beide Bernhard Tent, Korbach), Marco Brake (Köhler, Mengeringhausen), Markus Schulz (Andreas Volke, Helmighausen) und Martin Windolph (Udo Gassner, Korbach).
Ein Interview mit Obermeister Schneider lesen Sie auf der Seite „Regionale Wirtschaft" dieser Ausgabe.

 

WLZ, im Juni 2007

 

Interessant, krisensicher, zukunftsorientiert

Absolventen der gastronomischen Ausbildungsberufe steht abwechslungsreiche Berufslaufbahn offen

 

„Staatlich geprüfte Betriebswirte für das Hotel- und Gaststättengewerbe": Unser Bild entstand am Gutshof Itterbach und zeigt den ersten Jahrgang, der an der Korbacher Hotelfachschule nach dreijährigem berufsbegleitenden Studium diesen Abschluss erzielte. Links im Bild Klassenlehrerin Marianne Bartosch. (Fotos: bk)

WILLINGEN (bk). Ein Glas Sekt, Präsente für die Besten, beschwingte Musik, gute Wünsche für den weiteren Berufsweg: „Unsere neuen Fachkräfte sind uns sehr wichtig" - und sie erhielten im entsprechend festlichen Rahmen ihre Abschlusszeugnisse.

60 frischgebackene Köche, Fachkräfte im Gastgewerbe, Hotel- und Restaurantfachleute sowie 17 staatlich geprüfte Betriebswirte für das Hotel-und Gaststättengewerbe standen im Mittelpunkt der Feier, die am Mittwoch im Gutshof Itterbach stattfand. Ingrid Brüne-Frisch (2. Vorsitzende des Hotel- und Gaststätten-Kreisverbands Korbach/Willingen) verdeutlichte die Bedeutung der jungen Leute für die heimische Hotellerie und Gastronomie. „Nur mit ihnen können wir in unseren Betrieben im Waldecker Land Qualität weiter entwickeln und in einem hart umkämpften Markt wettbewerbsfähig bleiben." Sie verwies darauf, dass sich die gastronomischen Berufe durch Krisensicherheit auszeichnen und interessante und vielfältige Möglichkeiten bieten.
Ingrid Brüne-Frisch würdigte die beruflichen Schulen in Korbach als Zentrum für Aus- und Weiterbildung in Hotellerie und Gastronomie. „Der Hotel- und Gaststättenverband wünscht sich eine Stärkung und Förderung dieses Standorts, um dem hohen Stellenwert des Tourismus hier im Kreis gerecht zu werden." Besondere Anerkennung zollte sie den Betriebswirten, die drei Jahre lang Beruf und Studium unter einen Hut gebracht und dabei großes Durchhaltevermögen bewiesen haben.
Der Direktor des „Sauerland Stern Hotels" und somit auch Hausherr des Gutshofs Itterbach, Bernd Funke, hofft, dass die Absolventen der gastronomischen Ausbildungsbetriebe „Botschafter der Region und ihrer Ausbildungsbetriebe" werden. „Mit dem Lernen ist jetzt nicht Schluss, sondern es geht erst richtig los", meinte der Bürgermeister Thomas Trachte. Er betonte, dass die Uplandgemeinde verstärkt auf Qualitätstourismus setzt. „Und diese Qualität fängt in den Betrieben an. Gut ausgebildete Fachkräfte sind das A und O für den Erfolg."
Namens der Industrie- und Handelskammer Kassel gratulierte Präsidiumsmitglied Detlef Kümper zur bestandenen Prüfung. Sein Dank galt Ausbildungsbetrieben, Schule, Eltern und den ehrenamtlichen Prüfern für ihr Engagement. „Sie haben eine sehr interessante, abwechslungsreiche und zukunftsorientierte Berufslaufbahn vor sich", versprach Studiendirektorin Christiane Becker-Ette den Absolventen. Die stellvertretende Leiterin der beruflichen Schulen Korbach/Bad Arolsen, die früher selbst in der Hotellerie tätig war, dankte dem Hotel- und Gaststättenverband, insbesondere Günther Kesper und Ingrid Brüne-Frisch, für die sehr gute Zusammenarbeit.
„Es war eine turbulente, lehrreiche und erfolgreiche Zeit", blickte Heike Ramspott als Sprecherin der Betriebswirte auf sechs Semester an der Hotelfachschule Korbach zurück. „Die Zukunft steht uns offen. Wir wollen Fähigkeiten, Wissen und Potenziale nutzen und etwas Neues wagen."
Für die Prüfungsausschüsse sprachen die Oberstudienräte Thomas Schmidt und Horst Ochmann. Sie appellierten an die neuen Fachkräfte, die Möglichkeiten zur Weiterbildung zu nutzen.
Für die besten Leistungen in der Schule und bei der Prüfung wurden Nina Freytag, Heike Ramspott, Sebastian Luckey, Julika Terlinden, Kim Schüttler und Andreas Schmidt geehrt. Die Feier wurde von der Big Band der Alten Landesschule musikalisch ausgestaltet.

17 von 25 halten durch

BETRIEBSWIRTE

 

Ehrung für die besten Leistungen in der Schule und bei der Prüfung: Unser Bild zeigt den Vorsitzenden des Hotel- und Gaststätten-Kreisverbands Korbach/Willingen, Günther Kesper (rechts) und seine Stellvertreterin Ingrid Brüne-Frisch (links) mit Nina Freytag, Heike Ramspott, Kim Schüttler, Sebastian Luckey, julika Terlinden und Andreas Schmidt.

 

(bk). 25 junge Frauen und Männer stellten sich 2004 der Herausforderung, IV von ihnen hielten durch: Sie absolvierten an der Hotelfachschule in Korbach eine berufsbegleitende Weiterbildung. An zwei Tagen in der Woche wurden sie auf die Wahrnehmung von Aufgaben in mittleren und gehobenen Führungspositionen vorbereitet. Sie erwarben die Ausbildereignung und erhielten jetzt als erster Jahrgang nach erfolgreich abgelegter Prüfung ihre Abschlusszeugnisse als „ staatlich geprüfte Betriebswirte" für das Hotel- und Gaststättengewerbe. Die Namen der Absolventen: Andreas Althoff, Andrea Beranek, Nina Freytag, Patricia Gornik, Julia Grünwald, Stefanie Heiner, Christian Lesny, Andrea Meltzing, Melanie Möseler, Heike Ramspott, Nicole Sauer, Andre Schrauf, Peggy Seilmann, Oliver Skoluda, Alexander Storek, Silke Swoboda und Lars Zeutschel. - Mehr lesen Sie auf der Wirtschaftsseite in dieser Ausgabe.
 

WLZ, im Juni 2007

 

„Qualifizierte Führungskräfte"

Korbacher Hotelfachschule ist einzigartig in Hessen

 

Christiane Becker-Ette: „Die jungen Menschen haben bewiesen, dass sie belastbar, diszipliniert und einsatzbereit sind." Andreas Althoff: Dem staatlich geprüften Betriebswirt steht die Welt offen. Im Juli tritt er eine Stelle in Dublin an. (Fotos: bk)

KORBACH/WILLINGEN (bk). Sein Traumjob? „Mal sehen, was sich im Lauf der nächsten Jahre ergibt", sagt Andreas Althoff. Die Welt steht ihm offen. „In der Gastronomie findet man immer eine Stelle." Sein erstes Ziel heißt Dublin. Mitte Juli tritt der 25-Jährige seine neue Stelle im Airport-Hotel an, einem 900-Betten-Betrieb.

Der junge Mann stammt aus Massenhausen. In den letzten Jahren hat er sich mächtig ins Zeug gelegt: Er arbeitete von Mittwoch bis Sonntag als Koch im Usselner Posthotel und besuchte an seinen freien Tagen die Hotelfachschule in Korbach - montags zehn Stunden, dienstags zehn Stunden. Er büffelte Wirtschaftslehre und -mathematik, befasste sich intensiv mit Rechnungswesen, Recht, Hotel- und Gaststättenbetriebslehre, Marketing, Tourismuslehre und Informationsverarbeitung. Im arbeitspädagogischen Unterricht wurde er auf die Ausbildereignungsprüfung vorbereitet. Nach Feierabend lernte er spanische Vokabeln, feilte an seinen Englischkenntnissen, schrieb eine 40-seitige Projektarbeit.
Andreas Althoff hat das Ziel erreicht. Am Mittwoch erhielt er sein Abschlusszeugnis, das ihm den Weg in mittlere und gehobene Führungsebenen öffnet. Er ist jetzt „staatlich geprüfter Betriebswirt für das Hotel- und Gaststättengewerbe". Gemeinsam mit 16 anderen jungen Leuten gehört er zum ersten Jahrgang, der an der Korbacher Hotelfachschule nach dreijährigem berufsbegleitenden Studium diesen Abschluss erzielte.
„Es war etappenweise sehr anstrengend", gibt Althoff unumwunden zu. Fürs Privatleben blieb kaum Zeit. Gefragt waren Durchhaltevermögen, hohe Lernbereitschaft und eine gehörige Portion Ehrgeiz, um die Doppelbelastung - Beruf und Unterricht - durchzustehen. Doch der Einsatz hat sich gelohnt. „Jetzt kann ich beruflich einen großen Schritt nach vorn machen", freut sich der gelernte Koch auf neue Herausforderungen. Die Zeit irn Airport-Hotel Dublin will er nutzen, um das Gelernte aktiv einzubringen, um im Qualitätsmanagement mitzuarbeiten, aber natürlich auch, um selbst noch hinzuzulernen, Neues zu erfahren, seinen beruflichen Horizont zu erweitern und die englischen Sprachkenntnisse zu verbessern.
„Früher habe ich nur gekocht. Dank der Weiterbildung steht mir in Zukunft ein sehr viel breiter gefächeltes berufliches Spektrum im Hotel- und Gaststättengewerbe offen." In absehbarer Zeit möchte er gern Verantwortung im Management übernehmen.
Die stellvertretende Leiterin der beruflichen Schulen Korbach/Bad Arolsen, Studiendirektorin Christiane Becker-Ette, ist sicher, dass die frischgebackenen Betriebswirte ihren Weg gehen werden. „Diese jungen Menschen sind sehr motivierte und qualifizierte Führungskräfte. Sie haben in den letzten drei Jahren bewiesen, dass sie belastbar, diszipliniert und einsatzbereit sind." Die Schule hat sich bemüht, Eigeninitiative zu fördern, sie auf die Selbstständigkeit vorzubereiten und bereits vorhandene Sachkompetenz zu vertiefen.
Christiane Becker-Ette weist darauf hin, dass das Angebot der Korbacher Hotelfachschule in dieser Form einmalig in ganz Hessen ist. Während andere Schulen einen zweijährigen Vollzeitunterricht anbieten, besteht in der Kreisstadt die Möglichkeit, das Studium berufsbegleitend in Teilzeitform zu absolvieren. Es erstreckt sich über sechs Semester. Neben dem regelmäßigen Unterricht an zwei Wochentagen (jeweils zehn Stunden) finden im Lauf der drei Jahre auch noch zwei Projektwochen statt. Der große Vorteil für die Studierenden: Sie haben Gelegenheit zu einer wohnortnahen Weiterbildung und müssen dabei keine finanziellen Einbußen hinnehmen, da sie ja weiterhin ihrem Beruf nachgehen können. Die Korbacher Hotelfachschule ist übrigens nicht nur für Waldeck-Frankenberger, sondern auch für auswärtige Interessenten offen.

Hotelfachschule Korbach

STICHWORT
(bk). An der Korbacher Hotelfachschule wird nach den Sommerferien eine neue Klasse eingerichtet für alle Interessenten, die sich als „staatlich geprüfter Betriebswirt" qualifizieren möchten. Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht, der sich in Teilzeitform über sechs Semester erstreckt, ist eine abgeschlossene Ausbildung in der Hotellerie. Bisher liegen 15 Anmeldungen vor. Es wird kein Schulgeld erhoben und es fallen auch keine Prüfungsgebühren an. Informationen über die Hotelfachschule, die zu den beruflichen Schulen gehört, gibt es im Internet (www.hotelfachschule-korbach.de). Interessenten können sich auch direkt mit der Schule in Verbindung setzen (Telefon 05631/7081). Anmeldungen werden möglichst bald, spätestens jedoch bis 15. August erbeten.

 

WLZ, im Juni 2007

 

Prüfung erfolgreich bestanden

Köche, Fachkräfte im Gastgewerbe, Hotel- und Restaurantfachleute

 

WILLINGEN (r). 60 junge Leute legten jetzt erfolgreich ihre Prüfung in einem der gastronomischen Ausbildungsberufe ab. Die Namen der Absolventen (in Klammern die Ausbildungsbetriebe):

Koch/Köchin: Benjamin Lumme (Best Western Hotel, Diemelsee), Benjamin Rieth (SVG-Rasthaus, Diemel-stadt), Christiane Schubbert (Bürgerstuben, Willingen), Claudia Spratte (Hof Eisenmann, Willingen), Eric Rö-der, Evelyn Schikora (beide Brauhaus, Willingen), Erik Richter (Ottonenhof, Ottlar), Francesco Pitzer, Stanley Herrmann (beide Sporthotel „Zum Hohen Eimberg", Willingen), Janine Rößner (Vis-ä-Vis, Willingen), John Becker (Posthotel, Usseln), Karl Sicker, Lukas Fischer (beide Sauerland Stern Hotel, Willingen), Karl-Christian Hartwig (Stryckhaus, Willingen), Katrin Bindemann, Sebastian Luckey (beide Beschäftigungsgesellschaft, Korbach), Kristin Brede (Hessenklinik, Korbach), Lena Heck, Michael Meister (beide Sporthotel Freund, Oberorke), Marcel Kittler, Mirco Jakobi (beide Sporthotel Göbel, Willingen), Matthias Vogel (Hotel Central, Willingen), Pedro Olivera (SVG-Rasthaus, Diemelstadt), Sarah-Nicole Behle (Hotel Goldflair, Korbach), Sven Berger (Göbels Landhotel, Willingen), Tim Mitze (Hotel Central, Willingen).

Prüfungsausschuss Koch/Köchin: Vorsitzender Walter Saure (Sauerländer Hof, Willingen), Thomas Schmidt (Berufliche Schulen, Korbach), Roland Drückler (Beschäftigungsgesellschaft, Korbach), Wilfried Becker (Göbels Landhotel, Willingen), Axel Genuit (Sauerland Stern Hotel, Willingen), Dirk Drössler, Gunhild Kurpiers, Stefan Engelbracht (alle Berufliche Schulen, Korbach), Jens Daude (Vis-ä-Vis, Willingen), Udo Theis (Korbach), Lothar Rudolph (Hessenklinik Korbach).
Fachkraft im Gastgewerbe: Annemarie Depoortere (Hotel Am Rathaus, Korbach), Bianca Karakuz, Viorel Musteciosu (beide Beschäftigungsgesellschaft, Korbach).
Restaurantfachfrau/-mann: Julia Kraus (Gästehaus Lehnert, Willingen), Anja Mussbach (Hof Eisenmann, Willingen), Paulina Patton (Beschäftigungsgesellschaft, Korbach), Andreas Schmidt, Stefanie Weniger (beide Rasthof Diemelstadt, Rhoden).
Hotelfachmaim/-frau: Katy Bräutigam, Katja Rüffler (beide Bürgerstuben, Willingen), Marion Falarzik (Hotel Touric, Korbach), Ramona Fritz (Waldecker Hof, Willingen), Tim Götz (Posthotel, Usseln), Melanie Kräling, Tobias Wentzel (beide Göbels Landhotel, Willingen), Nicole Kramer, Sarah Meyer, Stephanie Schmidt, Michael Schmidthaus, Tatjana Stelle, Julika Terlinden (alle Sporthotel Freund, Oberorke), Franziska Lemm, Corinna Schlegel (beide Hotel Central, Willingen), Patricia Marques (Hotel Friederike, Willingen), Sebastian Meyer (Hotel Residenzschloss, Bad Arolsen), Andrea Mojovich, Jelena Zietz (beide Sauerland Stern Hotel, Willingen), Rebecca Reitze (Gut Höhnscheid, Bad Arolsen), Angelique Richter (Hof Eisenmann, Willingen), Jasmin Schädlich (Ramada-Hotel, Usseln), Kim Schüttler (Willinger Hof, Willingen), Anna Stelle (Berghof, Usseln), Friederike Volbracht (Stryckhaus, Willingen), Juliane Winter (privat).
Prüfungsausschuss Hotel- und Servicebereich: Vorsitzende Ingrid Brüne-Frisch (Post-Hotel, Usseln), Regina Kesper (Hotel Central, Willingen), Stefanie Göbel (Göbels Landhotel, Willingen), Andrea Meltzing (Sauerland Stern Hotel, Willingen), Matthias Andree (Beschäftigungsgesellschaft, Korbach), Thomas Vonhoff (Upländer Hof, Schwalefeld), Dirk Schmid, Bernd Plappert, Martin Behle, Horst Ochmann (alle Berufliche Schulen, Korbach und Bad Arolsen).
 

WLZ, im Juni 2007

 

Lehrer müssen Eintritt verdienen

Abiturienten regieren:

KORBACH (r). Verblüffte Gesichter und das ein oder andere Schmunzeln konnte man am Dienstagmorgen bei Schülern und Lehrern der Beruflichen Schulen in Korbach sehen. Die frisch gebackenen Abiturienten hatten die Regie übernommen und kurzerhand alle Eingänge blockiert, die Treppenaufgänge mit Flatterband abgesichert und den Flur zu ihren Klassenräumen voll mit Luftballons gestopft. Schüler durften den Hintereingang über den Schulhof nutzen, Lehrer allerdings mussten sich den Eintritt erst verdienen. So galt es, Quizfragen zu verschiedenen Wissensbereichen zu beantworten, um den Eintrittsstempel, eine „007", die mit Edding in die Handfläche geschrieben wurde, zu bekommen. Wer nun dachte, er habe es überstanden, hatte sich geirrt: Vor der Tür des Lehrerzimmers standen verschiedene Bottiche mit Wasser, Kies und Sand, durch die man hindurch waten musste. Lehrer mussten sich im Bobbycar-Rennen behaupten und Klassenarbeiten in Fächern, die sie nicht selbst unterrichten, schreiben. Viel umjubelt wurden die Kollegen, die den Mut hatten, am Karaoke-Singen in der Pausenhalle mitzumachen. Bei den Klassenarbeiten bekamen die Lehrer natürlich keinerlei Hilfe von den Schülern, denn „Sie haben mir auch nie in der Klassenarbeit was vorgesagt!" blockte ein Schüler die Frage eines Lehrers hämisch grinsend ab. Nach diesem Tag, der allen Beteiligten viel Vergnügen bereitete, ist der letzte offizielle Termin für die Abiturienten heute, Freitag, die Verabschiedung in der Stadthalle. Der Abiball findet abends in der Henkelhalle in Vöhl statt.

 

WLZ, im Juni 2007

 

Schüler präsentieren sich vor Studenten

Rollentausch an der Uni - Elftklässler der beruflichen Schulen aus Korbach und Arolsen

 

Schule präsentiert sich an der Uni: Dr. Christoph Müller, Christoph Wandel, Michael Heck, Sina Jost, Thorsten Jech, Eugenie Liebig und Sabrina Paul in Kassel. (Foto: pr)

KORBACH/KASSEL (r.) Elftklässler der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung erlebten an der Uni Kassel einen spannenden Rollentausch: Die Schüler aus Korbach und Bad Arolsen präsentierten sich als Hörspielexperten - und stießen auf großes Echo bei den Studenten.

„Unsere Lernenden können so viel - wenn wir ihnen Vertrauen schenken und wenn wir bereit sind, ihren Wegen zu folgen", betonen Thorsten Jech, Lehrer an den beruflichen Schulen Korbach/Bad Arolsen, und Referendar Christoph Wandel unisono. Es geht um Schüler der elften Klasse, die WLZ-FZ bei ihrem Hörspielprojekt und auf neuen Wegen des Lernens im Schuljahr begleitet haben (wir berichteten).
Von den Fähigkeiten der Schüler haben sich zuletzt auch Lehramtsstudenten der Universität Kassel (Fachbereich Germanistik) überzeugt. Auf Einladung von Dr. Christoph Müller, Leiter der Fachdidaktik, waren vier Schüler der POS-Parallelklassen aus dem Waldecker Land zu Gast an der Universität, um im Rahmen des Seminars „Texte und Töne - Sprache als Hörereignis" ihre Erfahrungen mit der eigenen Hörspielarbeit und mit dem „Lernportfolio in der Schule darzustellen. Dabei überzeugten sie mit Sachkenntnis und einer überaus gelungenen Präsentation.
Das Interesse der Studenten war groß, bot sich doch die Chance, die häufig eher theorielastige Ausbildung an der Hochschule zu verbinden mit Erfahrungen aus der Praxis und mit Schülern hautnah ins Gespräch zu kommen.
Der Elftklässler Michael Heck setzte die elekronischen Medien versiert ein. Sabrina Paul formulierte gekonnt einen Überblick über den der Arbeit zugrunde gelegten Roman „1984" (George Orwell) und stellte gemeinsam mit Sina Jost ihr Lernportfolio vor. Dabei geht es um eigenverantwortliches Lernen zu bestimmten Themen - samt Übungen, Recherche und ausführlicher Dokumentation. Eugenie Liebig hatte sich spezialisiert als Expertin zu einzelnen Untersuchungsschritten der Hörspielarbeit; eine Aufgabe, die sie souverän und charmant meisterte.
Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Schüler eher faul und wenig motiviert seien. Die FOS-Schüler haben jedoch unter Beweis gestellt, dass sie, wenn sie ihren eigenen Themen folgen können, zu großartigen Untersuchungen in der Lage sind, loben die Pädagogen.
Dr. Christoph Müller zeigte sich beeindruckt von der selbstbewussten und kenntnisreichen Darstellung der Schüler - ein gutes Fundament, um auch als Studenten an der Uni erfolgreich zu sein. Hintergrund der Einladung nach Kassel war das Bestreben, die Universität mit den Schulen enger zu vernetzen, und den Studenten Einblicke zu vermitteln, wie sich die Theorie nachhaltig in die Praxis übersetzen lässt. Maßgeblich waren dabei auch enge Kontakte von Christoph Wandel zur Uni über „schülerorientierte Didaktik im Rahmen des Deutschunterrichts".
Die Universität unterstütze mit Nachdruck neue Wege der Ausbildung, die die Kompetenzen der Schüler verstärkt in den Mittelpunkt rücke und die Bedeutung selektierender Noten relativiere. Ein selbstbewusster Umgang mit den eigenen Stärken sei das Ziel.
Für die Schülerinnen und Schüler wiederum war dieser Tag eine große Chance, die immer mehr geforderte Fähigkeit zur Präsentation auch auf ungewohntem Terrain zu erproben. Auf dieser Basis ist eine weitere Zusammenarbeit fest vereinbart. Studienreferendar Christoph Wandel und Dr. Christoph Müller wollen in Zukunft einen Schritt weiter gehen und eine Veranstaltung in unmittelbarer Verzahnung von Uni und Schule gestalten.
Auch Thorsten Jech sieht für die Schüler der Beruflichen Schulen weitere Chancen in der Zusammenarbeit mit der Uni. Herausforderung: Wissen nicht nur zu reproduzieren, sondern das Lernen selbst zu gestalten und darüber zu reden.
 

WLZ, im Juni 2007

 

Menü aus Fachwissen und Freundlichkeit

Hotel- und Gaststättengewerbe: Abschlussprüfungen bis heute - Feierstunde am Mittwoch in Willingen

 

Der Gast ist König: Kim Schüttler, Auszubildende zur Hotelfachfrau, und der angehende Koch Benjamin Rieth - hier beim Rollen von Speckbohnen - mussten ihr Können gestern bei den Abschlussprüfungen an den Beruflichen Schulen beweisen. (Fotos: nv)

KORBACH (nv). Kerzenschein, ein hübsch gedeckter Tisch weckt die Vorfreude auf ein schmackhaftes Menü: Um das Essen für. ihren Gast perfekt zu machen, serviert Kim Schattier den passenden Wein. Als die Auszubildende zur Hotelfachfrau zum Einschenken ansetzt, beginnen ihre Hände zu zittern. Was für sie im Hotel „Willinger Hof" längst Routine geworden ist, verlangt ihr am Tag der Abschlussprüfung im Hotel- und Gaststättengewerbe hohe Konzentration ab.
Herausforderungen im Service, an der Rezeption oder in der Küche mussten an den vergangenen vier Prüfungstagen an den Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen alle 70 Auszubildenden bewältigen: ob Hotel- und Restaurantfachleute, Fachkräfte im Gastgewerbe oder Köche. Nur wer den Geschmack der Prüfer getroffen hat, bekommt am Mittwoch im „Gutshof Itterbach" in Wülingen sein Abschlusszeugnis überreicht.
Erstmals offene Fragen
Nicht zu Tablett und Kochlöffel, aber zum Kugelschreiber griffen die jungen Damen und Herren bereits Mitte Mai beim Theorietest. Im Multiple-Choice-Verfahren mussten sie ihr Fachwissen beweisen. „Erstmals wurden auch offene Fragen gestellt", erläutert Horst Och-mann, Berufsschullehrer und Mitglied des Prüfungsausschusses für Hotel- und Restaurantfachleute.
Gäste müssen sich wohlfühlen
Ohne ausgeprägte fachliche Grundlagen ist die praktische Prüfung, die sich aus mehreren Aufgaben zusammensetzt, nicht zu schaffen: Wellness und Beauty stehen bei der diesjährigen Sommerprüfung im Mittelpunkt der Komplexaufgabe. Als Mitarbeiter eines Vier-Sterne-Hotels, dessen Umsatz rückläufig ist, müssen die Auszubildenden Wochenend-Pauschalen und Arrangements entwickeln, die das Geschäft wieder ankurbeln. „Dazu gehören zum Beispiel auch ein entsprechendes Rahmenprogramm und die Kalkulation der Kosten", erklärt Ausschussvorsitzende Ingrid Brüne-Frisch (Post-Hotel, Usseln).
Neben Marketingkenntnissen ist aber auch Menükunde gefragt. Um den Wellness-Urlauber mit leichter Küche zu überzeugen, geht es zunächst an den Computer. Fünf Gänge - bei den Fachkräften im Gastgewerbe werden nur drei Gänge verlangt - müssen als Vorlage für die Küche zu Papier gebracht werden. Zum gastorientierten Gespräch nehmen die Prüfer am hübsch gedeckten Tisch Platz. Besonderes Augenmerk gilt der Service-Qualität.
Auch beim Informationsgespräch an der Rezeption müssen sich die Prüflinge von ihrer besten Seite präsentieren und zeigen, dass sie auf den Gast zu- und auf seine Wünsche eingehen können. „Freizeitmöglichkeiten in der Region sollen ebenso angeboten werden wie ein Zimmer", fragt Ingrid Brüne-Frisch bewusst auch fachfremdes, aber nicht weniger wichtiges Wissen ab.
Restaurantfachleute gesucht
Die Schwerpunkte bei Hotel- und Restaurantfachleuten sind allerdings unterschiedlich: „Restaurantfachleute arbeiten zum Beispiel nicht auf Etage oder an der Rezeption" berichtet die Expertin. Menü- und Getränkekunde wird im Gegenzug größeres Gewicht eingeräumt. „Wir würden gern mehr Restaurantfachleute ausbilden", hebt Ingrid Brüne-Frisch hervor. „Nach bestandener Prüfung können sie sich ihre Arbeitsstelle quasi aussuchen", wirbt sie für das Hotel- und Gaststättengewerbe.
Bei den 29 Köchen - im Gegensatz zu den Hotelfachleuten größtenteils Herren - steht die Praxis an erster Stelle: „Vor vier Wochen haben sie einen Warenkorb mit Zutaten für das Drei-Gänge-Menü bekommen", berichtet Thomas Schmidt (Berufliche Schulen). Immer wieder haben sie ihre Kreation aus Matjes, Lammkeule und Erdbeeren seitdem probegekocht, um die Prüfer um Walter Saure (Sauerländer Hof, Willingen) durch saubere Arbeit und ein kleines Festmahl zu überzeugen. Damit es aber auch Diabetikern oder kalorienbewussten Kunden in Zukunft jederzeit gut mundet, testeten die Profis die Flexibilität der Damen und Herren mit den weißen Mützen abschließend ebenfalls in einem gastorientierten Gespräch.

 

WLZ, im Juni 2007

 

Fünf hatten eine Eins vorm Komma

33 Absolventen am Beruflichen Gymnasium Korbach - keiner ist durchgefallen

 

Mit den Abiturienten freuen sich Schulleiter Werner Schmal, stellvertretende Schulleiterin Christiane Becker-Ette, Abteilungsleiter Uwe Schönrock, Tutorin Sabine Menke (Bereich Wirtschaft) und Tutor Arno Leithäuser (Bereich Technik). Foto nh

KORBACH. Erst hatten manche Bedenken wegen des landesweit gleichen Abiturs - nun herrschte große Freude bei den 33 Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums: Alle haben ihr Abitur geschafft.
Nach der letzten mündlichen Prüfling am Mittwoch freute sich der zuständige Abteilungsleiter Uwe Schönrock über die guten Leistungen der Schülerinnen und Schüler: „Fünf von 33 haben mit einer Eins vor dem Komma bestanden, das sind immerhin über 15 Prozent".
Uni-Türen stehen offen
Folgenden Schulabgängern stehen jetzt die Türen an den Universitäten offen: Waldemar Ankudin, Frankenberg-Schreufa; Manuela Bednarek, Willingen; Eduard Brakowski, Korbach; Tanja Breße, Vöhl; Martin Czerner, Marienhagen; Rafael da Fönte, Twiste; Jonas Emden, Korbach; Katharina Fein, Buchenberg; Melanie Gradetzke, Adorf; Sarah Graß, Waldeck; Marco Guerreiro, Bad Arolsen; Patrick Honsberg, Bad Arolsen; Andreas Isenberg, Korbach; Franciska Jäger, Korbach; Florian Jakobi, Nieder-Werbe; Dennis Kasper, Neerdar; Marc Kern, Korbach; Norman Ahmad Khan, Korbach; Norman Knauer, Höringhausen; Angela Regina König, Ottlar; Fabian Kühn, Nieder-Werbe; Felix Lyssakov, Bad Arolsen; Gabriele-Eva Marcy, Berndorf; Manuel Peuster, Nieder-Werbe; Ann-Kathrin Reineke, Bad Arolsen; Dimitri Schluthauer, Korbach; Daniel Schmiedeler, Medebach; Katharina Schneider, Buchenberg; Tobias Schöneweiß, Buchenberg; Maik Setzekorn, Bad Arolsen; Patrick Stäbe, Waldeck; Peter Szini, Korbach; Julia Ulmer, Adorf.
Die Einser-Kandidaten unter den Abiturienten sind Maik Setzekorn (1,6), Waldemar Ankudin (1,8), Dimitri Schluthauer (1,9), Manuela Bednarek (1,9), Manuel Peuster(1,9). (ulm)

 

WLZ, im Juni 2007

 

„Tea-time" im Gymnasium

Präsentation in geselliger Runde

 

Die Projektgruppe „Tea" mit einer Teepflanze. Von links nach rechts: Peter Szini, Norman Knauer, Kursleiterin Waltraud Schäfer, Andreas Isenberg, Florian Jakobi. (Foto: pr)

KORBACH (r). Die Projektgruppe „Tea" des Leistungskurses Englisch hatte die gesamte Jahrgang sstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums Korbach ins Lehrrestaurant der Beruflichen Schulen zur „tea-time" eingeladen. Neben einer sehr interessanten Präsentation gab es für die Gäste verschiedene Teesorten und Teegebäck zu probieren.

Wie es von einem Leistungskurs Englisch, zu erwarten ist, fand die Präsentation natürlich in englischer Sprache statt. Entstanden war die Idee aus dem Thema „Globalisierung", das inhaltlich durch den Rahmenplan Englisch für die gymnasiale Oberstufe vorgegeben wird. Die Schüler erhielten von Kursleiterin Waltraud Schäfer die Aufgabe, am Beispiel eines Artikels aus dem Supermarkt das Rahmenthema exemplarisch zu erarbeiten. Die individuell erarbeiteten Aspekte sollten abschließend zu einer gemeinsamen Präsentation zusammengefügt werden. Die Projektgruppe entschied sich für das Konsumgut Tee. Die Schüler suchten zunächst einen Teeladen in Korbach auf und verfolgten dann in Internet Recherchen den Weg des Tees zurück. In ihrer Präsentation lieferten sie ihren Zuhörern, vielfältige Informationen über den Tee. So berichteten sie beispielsweise über die Geschichte des Tees, die Erfindung des Teebeutels, Vertriebswege und die Teepflanze und ihren Anbau.
Die sehr anschaulich präsentierte Darstellung der Tee-Ernte zeigte, wie arbeitsintensiv und mühsam dieser Prozess ist und ließ den einen oder anderen Zuhörer nachdenklich werden. Denn von dem Geld, das am Tee verdient wird, landet nur ein sehr geringer Teil bei den Pflückerinnen.

 

WLZ, im Mai 2007

 

Diese Ausbildung ist einmalig in Hessen

Noch Plätze frei: Staatlich geprüfte Betriebswirte Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe

 

Berufsziel Gastronomie: Die Schüler der Klasse 11 FSH mit der Klassenlehrerin M. Bartosch (ganz links) und dem Abteilungsleiter Ernährung und Hauswirtschaft D. Schmid (ganz rechts). Foto: nh

KORBACH. Ein in Hessen einmaliges Angebot zur beruflichen Weiterbildung bieten die Beruflichen Schulen in Korbach mit der Fachschule für Wirtschaft in der Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe in Teilzeitform. Und: Noch sind Plätze frei.

Nach der Ausbildung haben die Absolventen die Ausbildung zum Staatlich geprüften Betriebswirt Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe in der Tasche.
Aufnahmevoraussetzungen sind neben einer abgeschlossenen Ausbildung in einem einschlägigen Beruf und guten Zeugnissen das Interesse am Umgang mit Menschen, überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft und hohe Belastbarkeit. Der Unterricht wird in Teilzeitform über die Dauer von drei Jahren angeboten. In der Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe werden Fachkräfte zu Führungskräften im mittleren Managementbereich der Hotellerie und Gastronomie ausgebildet sowie auf die Selbständigkeit vorbereitet.
Der Unterricht erfolgt unter anderem in Informationsverarbeitung, Wirtschaftsrecht, 'Wirtschaftslehre, Rechnungswesen, Marketing, Deutsch, Englisch, Spanisch, Tourismuslehre, Personal- und Organisationsentwicklung. Er findet jeweils montags und dienstags von 8.05 bis 16:50 Uhr statt. Der erfolgreiche Abschluss der Fachschule testiert den Studierenden die Berufsbezeichnung „staatlich geprüfter Betriebswirt" und die Ausbildereignung.
Unterrichtsbeginn ist der 20. August. Schulgeld wird nicht erhoben. Anmeldungen werden im Schulbüro unter 0563l/ 7081 angenommen, wo auch weitere Informationen gegeben werden, (may)

 

WLZ, im Mai 2007

 

„Endlich mobil - aber sicher"

Landesaktionstag

 

Das Gespräch suchen: Polizeioberkommissar Arnfried Schlömer verteilte am Freitag Broschüren zum Thema „Endlich mobil - aber sicher". Wie hier an den Beruflichen Schulen in Korbach zeigten die Beamten überall im Kreis die möglichen Folgen von Raserei, technischen Veränderungen oder Alkohol am Steuer. (Foto: pfa)

WALDECK - FRANKENBERG (pfa).
Mit einem Landesaktionstag hat die Polizei ihren Kampf gegen den Tod im Straßenverkehr fortgesetzt. Im Landkreis statteten Beamte des Regionalen Verkehrsdienstes vor allem beruflichen Schulen einen Besuch ab, um mit den jungen Erwachsenen ins Gespräch zu kommen.
Polizisten wie Oberkommissar Arnfried Schlömer zeigten den Schülern ohne den erhobenen Zeigefinger auf, welche Folgen beispielsweise Raserei, technische Veränderungen oder Alkohol am Steuer haben können. Mit Flyern wie der Broschüre „Endlich mobil - aber sicher" gaben die Polizisten den jungen Leuten auch fundierte Informationen mit an die Hand.
Einen Appell an die Eltern richtete Polizeihauptkommissar Ottmar Müller, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes. Man solle bei einem Fahrzeug für den Nachwuchs lieber in Sicherheit als in Motorkraft investieren. Ausstattungen wie ABS, EPS öder Airbags seien erschwinglich und retteten Leben.
 

WLZ, im Mai 2007

 

Englischunterricht der besonderen Art

Berufliche Schulen und City of Westminster College schließen „Joint Marketing Project" ab

 

Die halbjährige Zusammenarbeit der „Students for BTEC National Diploma in Business" des City of Westminster College in London und der Industriekaufmann-Azubis (2. Lehrjahr) der Berufsschule Korbach und Bad Arolsen fand letzte Woche ihr Ende in der Klosterschule. (Foto: kri)

KORBACH / LONDON (kri). Das diesjährige deutsch-englische „Joint Marketing Project" fand vergangene Woche seinen Abschluss in der Berufsschule Korbach. Fast sechs Monate arbeiteten Londoner und Korbacher Schüler gemeinsam an einem Marketingplan für eine Produkteinführung in Großbritannien.

Ein Probedurchlauf für die berufliche Zukunft - so könnte man das „Joint Marketing Project" bezeichnen. Dieses soll den Schülern helfen, die Grundprinzipien des Marketings zu verstehen und diese eigenverantwortlich umzusetzen. Zusätzlicher Vorteil für die deutschen Teilnehmer ist es, dass die Umsetzung des Projekts in Englisch erfolgt und sie so im Umgang mit der Sprache sicherer werden.
Zum zweiten Mal wurde nun schon das Kooperationsprojekt in Korbach erfolgreich abgeschlossen. Die Teilnehmer waren englische Studenten für das „BTEC National Diploma Business" und 14 Auszubildende für den Bereich Industriekaufmann und -kauffrau in zweiten Lehrjahr.
Das Ziel war, einen Marketingplan für die Einführung deutscher Produkte auf dem englischen Markt zu gestalten. Pate für das Projekt standen die Firmen. Continental, Mauser und Essex Nexans. In sechs deutsch-englischen Teams entwickelten die Schüler für jeweils zwei Produkte der Firmen Marketingstrategien und präsentierten diese letzte Woche bei der Abschlussveranstaltung in der Klosterschule Korbach. Zuvor hatten die jungen Leute fast sechs Monate gemeinsam an dem Projekt gearbeitet. Dabei machten sie Marktanalysen, entwickelten Vermarktungsstrategien und entwarfen Werbeplakate und Fernsehspots zu den Produkten. Der Projektauftakt fand im November statt, als die deutschen Schüler ihre zukünftigen Teamkollegen in London besuchten. Nach einer Woche Arbeit und Vergnügen kehrten sie nach Deutschland zurück und arbeiteten dann mit den englischen Teammitgliedern über ein Internetportal weiter an der Umsetzung. Letzte Woche kamen nun die Studenten aus London, um noch an den letzten Kleinigkeiten zu feilen und das Projekt zu präsentieren - selbstverständlich in Englisch.

 

WLZ, im Mai 2007

 

Die gute Seele der Klosterschule

Ein Tag im Leben von Hausmeister Steuber

 

KORBACH. Von Montag bis Freitag hören viele Anwohner der Korbacher Altstadt jeden Morgen das alte Schulglöckchen aus dem ehemaligen Kloster. Schon seit mehr als 400 Jahren schätzen die Nachbarn der Klosterschule den Klang der Glocke.Pünktlich um 8 Uhr läutet Hausmeister Dieter Steuber morgens die Glocke per Hand. Seit 28 Jahren ist er die gute Seele der Klosterschule, er sorgt für Ordnung und Sauberkeit im Hause.
Sein Arbeitstag beginnt um 7 Uhr morgens mit dem Aufschließen der Schule. Im Winter muss er, bevor die ersten Schülerinnen und Schüler das Gebäude betreten, den Schnee räumen. Nach dieser Arbeit beginnt er seinen Rundgang durch die Schule und kontrolliert die Toiletten, Flure und sonstige Räume auf ihre Sauberkeit.
Er ist außerdem für die Post der Schule zuständig. Jeden Tag um 10 Uhr beginnt er seine „Postrunde". Er bringt und holt die Post vom Kreishaus und fährt sie in das Schulbüro der Beruflichen Schulen in der Kasseler Straße. Dort warten die Hausmeister der Alten Landesschule und der Humboldt-Schule und tauschen die Post aus. Nach der Verteilung der Post in die Fächer der Lehrer hat er Zeit für andere Aufgaben wie die Pflege der Grünflächen und des Schulhofs. Gegen 14 Uhr weist er das Reinigungspersonal ein. Jede Reinigungskraft ist für einen bestimmten Teil der Schule zuständig. Um 21 Uhr beginnt er seinen letzten Kontrollgang durch die Schule, da in der Turnhalle und in einigen Klassenräumen noch bis dahin Unterricht der Volkshochschule stattfindet.
In zwei Jahren wird der Hausmeister in Rente gehen. Was passiert dann? Wird das Glöckchen dann immer noch läuten?

 

Nils Möller, Marvin Klocke Tobias Mertens, Klasse 11BFK, Berufliche Schulen Korbach und Bad Arolsen

HNA, im April 2007

 

Fachoberschüler lernen im Landtag

WALDECK-FRANKENBERG (r). Wie die Politik funktioniert, lernten zwei Klassen der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung aus Korbach und Bad Arolsen im Landtag in Wiesbaden kennen. Bei der Live-Übertragung einer Plenarsitzung bekamen sie einen Einblick in das Arbeitsleben der Landespolitiker. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, mit Staatsminister Wilhelm Dietzel sowie MdL Dr. Walter Lübcke über aktuelle landespolitische Themen zu diskutieren. Von besonderem Interesse waren die Bildungspolitik und Studiengebühren. Dietzel informierte über umweltfreundliche Energiequellen sowie die erforderliche Kombination mit Atomkraft. Mit einem Besuch im Hessenpark bei Neu-Anspach klang der Tag aus. (Foto: pr)

 

WLZ, im April 2007

 

Top-Arbeit für Dr. Bierhoff

Von der Planung bis zur Übergabe: Berufsschüler bauten Haus für imaginären Kunden

 

In der oberen Etage Arbeitszimmer und Bad, in der unteren Küche, Wohnzimmer und Werkstatt: Die Berufsschüler bei der Präsentation vor den Räumen ihres selbst geplanten und gefertigten Kundenhauses, links Fachlehrer Dirk Michel. Foto: Hermann

KORBACH. Berufsschüler haben in Korbach ein Haus gebaut. Kein richtiges Haus, aber eines mit allem, was ein richtiges benötigt: von der Heizung über die Heizkörper bis hin zur Toilette, zum Waschbecken, zur Deckenleuchte und zur Steckdose.
Das Fünf-Zimmer-Haus haben die 18- bis 22-Jährigen als Lernfeldarbeit (Hintergrund) in den Beruflichen Schulen in Korbach errichtet. Ausgeführt wurde von der Klasse 12SH30 der Auftrag eines imaginären Kunden - eines angenommen Dr. Bierhoff aus Willingen.
Power-Point-Präsentation
Gestern stellten die angehenden Sanitär-, Heizungs- und Klimatechniker das Kundenhaus und seine Räume vor. Zu der Power-Point-Präsentation sowie zur Erläuterung der Räumlichkeiten und Installationen hatten die Schüler des dritten Lehrjahres unter anderem Schulleiter Werner Schmal und Obermeister Jürgen Weste eingeladen.
„Dr. Bierhoff wäre sehr zufrieden", stellte Fachlehrer Dirk Michel für das von den Schülern weitgehend selbstständig geplante und umgesetzte Kundenhaus fest.
Die Aufgabenstellung sah vor, dem Kunden einen Mehrwert bei der Ausstattung und bei der Beachtung regenerativer Energien schmackhaft zu machen. Für jeden Raum wurde deshalb der Wärmebedarf berechnet, es mussten Zeichnungen und Pläne angefertigt werden, bevor mit der Arbeit begonnen werden konnte. In der Planungsphase mussten sich die Teams ständig miteinander absprechen, um etwa zu klären, wo welche Rohre verlaufen sollten.
„Ihr habt Top-Arbeit abgeliefert", lobte gestern Fachlehrer Michel seine Auszubildenden zum Sanitär-, Heizung- und Klimatechniker. Fächerübergreifend, Theorie und Praxis verbindend: als „ein außergewöhnliches Projekt" lobte auch Schulleiter Schmal das Kundenhaus.
Durchweg positives Fazit
Doch nicht nur das Fazit der Ausbilder, sondern auch das der Auszubildenden fiel durchweg positiv aus. Die" Schüler betonten die Freude an dem selbstständigen Planen und Arbeiten. Die dabei erworbenen Kenntnisse und gesammelten Erfahrungen könnten sie im Berufsleben leicht umsetzen und sie spielten auch für die anstehende Gesellenprüfung eine große Rolle, meinten die Azubis.
Von langer Dauer wird das gerade fertiggestellte Dr.-Bier-hoff-Kundenhaus der Beruflichen Schulen allerdings nicht sein. Bald schon werde es weitgehend demontiert, kündigte Dirk Michel an. Um Platz zu machen für den imaginären Kundenauftrag des nächsten Ausbildungsjahrganges.

HINTERGRUND - Wie ein überdimensionales Puppenhaus
Das „Kundenhaus Dr. Bierhoff Willingen" ist als so genannte Lernfeldarbeit vom Fördervefein und vom Landkreis beszuschusst worden. Nach der Fertigstellung wird das überdimensionale Puppenhaus in den Beruflichen Schulen nun im fächerübergreifenden Unterricht mit Klassen der Elektro- und Metallabteilung eingesetzt.
Das Szenario: Der imaginäre Kunde Dr. Bierhoff erteilt den Auftrag, die Sanitärinstallationen und die Heizungsanlage seines Hauses zu erneuern. Für die Berufsschüler hieß das, alle Abläufe - von der Kundendatei über Angebot, Bestellung und Rechnung bis zur Installation eigenverantwortlich zu planen, umzusetzen und zu prüfen. Nach Erstellung des Rohbaus wurden fünf Räume auf zwei Etagen eingerichtet: oben Arbeitszimmer und Bad, unten Küche, Wohnzimmer und Werkstatt. Wie bei einem echten Haus sind alle Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallationen berücksichtigt worden, (aha)

 

WLZ, im April 2007

 

Fallbeispiele mit Jutta Schwarze

Berufliche Schulen

KORBACH (r). Über das Thema Arbeitsrecht informierten sich die Studierenden der Fachschule für Unternehmensführung an den Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen. Als Referentin stand die Rechtsanwältin Jutta Schwarze aus Bad Arolsen zur Verfügung; die Veranstaltung wurde von Oberstudienrätin Sabine Menke mit Unterstützung der Studierenden organisiert.
Anhand von Fallbeispielen und aktuellen Entscheidungen konnte ein Bezug von der ansonsten grauen Theorie zur beruflichen Praxis hergestellt werden. Beispielsweise wurde diskutiert, ob und wann das Surfen am Arbeitsplatz ein Kündigungsgrund ist, betrachtet wurden die Fälle sowohl aus Arbeitgeber- als auch aus Arbeitnehmersicht. Die Studierenden konnten persönliche und betriebliche Erfahrungen einbringen und wertvolle Informationen für ihre berufliche Zukunft sammeln.
Die Fachschule für Unternehmensführung ist ein besonderes Weiterbildungsangebot der Beruflichen Schulen. Sie wendet sie sich an Praktiker aus den Bereichen Handel, Verwaltung und Dienstleistung, die sich für Füh-rungs- und Managementaufgaben qualifizieren möchten. Schwerpunkte sind Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre, Recht, Steuerlehre, Rechnungswesen, Datenverarbeitung und Unternehmensführung. Nach drei Jahren können die Teilnehmer den Titel „staatlich geprüfter Betriebswirt" erlangen.
Beginn der nächsten Fachschulklasse ist am 4. September 2007.

 

WLZ, im April 2007

 

Qualität des Unterrichts stetig verbessern

Projekt Selbstverantwortung plus an den Beruflichen Schulen

 

Das Feedbackinstrument „Zielscheibe" mit Auszubildenden und Lehrer Dirk Michel (rechts). (Foto: pr)

KORBACH (r). Um den Anforderungen einer selbstverantwortlich agierenden Schule gerecht zu werden, haben die Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen ein Qualitätsmanagement-System eingeführt.

Ziel ist die Verbesserung und Weiterentwicklung des Unterrichts. Die Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen entschieden sich nach ausgiebiger Beratung und Prüfung für das System Q2E (Qualität durch Evaluation und Entwicklung). Der Startschuss für die Umsetzungsphase in der schulischen Praxis erfolgte auf einer Gesamtkonferenz im Februar durch Werner Schmal, Leiter der Beruflichen Schulen. Er lobte hierbei die hohe Innovationsbereitschaft des Kollegiums und dankte dem Qualitätsmanagement-Team, das sich zusammen mit der Schulleitung in Niedersachsen und der Schweiz weiterbildete. Die Beurteilung der Neuerungen durch Schüler und Lehrerkollegium sind die ersten Schritte auf dem Weg zu einer Zertifizierung nach Q2E.
Im Mittelpunkt der Schülerfeedbacks steht die Beurteilung des Unterrichts. Dafür stehen sieben Bewertungsmstrumente zur Verfügung, darunter verschiedene Fragebögen über den Ist- und Sollzustand. Projektleiter Hans-Jürgen Gahler erläutert: „Das Schülerfeedback bietet uns eine strukturierte Möglichkeit der Einschätzung von Unterricht. Es ermöglicht eine offene und reflektierte Auseinandersetzung über Unterrichts- und Lernprozesse". Das kollegiale Feedback wird inkleinen Lehrerteams erarbeitet. Dabei lassen sich Lehrkräfte von Kolleginnen oder Kollegen im Unterricht beobachten. In einer Nachbesprechung werden Beobachtungsschwerpunkte analysiert. Projektgruppenmitglied Sigurd Wachenfeld betont: „Das kollegiale Feedback bietet die Möglichkeit, eine professionelle Rückmeldung zum eigenen Unterricht zu erhalten. Damit eröffnet es Entwicklungschancen für Lehrerinnen und Lehrer." Bis 2009 soll das Qualitätsmanagement ein fester Bestandteil des Schulalltags sein.
 

WLZ, im April 2007

 

Schmid leitet Hauswirtschaft

Berufliche Schulen

 

Dirk Schmid

KORBACH (r). Dirk Schmid ist neuer Abteilungsleiter des Berufsfeldes für Ernährung und Hauswirtschaft an den Beruflichen Schulen in Korbach. Die Stelle war seit fast anderthalb Jahren unbesetzt. Schmidt übte das Amt ein halbes Jahr kommissarisch aus. Der aus Stade stammende 37-Jährige hat in einem Cuxhavener Vier-Steme-Hotel eine Ausbildung zum Restaurantfachmann absolviert und erfolgreich an den niedersächsischen Jugendmeisterschaften teilgenommen. Dirk Schmid studierte in Hamburg und machte sein Referendariat in Bremen, bevor er 2001 an die Beruflichen Schulen in Korbach kam. Es sei für ihn eine wertvolle Erfahrung „über den Tellerrand hinausgeschaut zu haben und auf meinen verschiedenen Stationen andere Bundesländer und Schulformen kennengelernt zu haben", so Schmid.
Qualität verbessern
Seit seinem Dienstantritt an den Beruflichen Schulen der Kreisstadt hat Schmid sich in vielen Bereichen engagiert. So leitet er das Handlungsfeld Qualitätsentwicklung. Seit zwei Jahren steht er dem Qualitätszirkel zur Optimierung der Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe vor, zu dem Vertreter der Industrie- und Handelskammer, der Ausbildungsbetriebe, des Hotel- und Gaststättenverbandes, der Bundesagentur für Arbeit und der Sozialversicherungsträger gehören.
„Ich bin sehr froh darüber, dass die .Stelle mit einer qualifizierten Lehrkraft besetzt wurde, die über mehrjährige, über die Landesgrenzen hinausgehende Berufserfahrung in der Hotellerie und Gastronomie verfügt, und dass die Schulleitung nun endlich wieder komplett ist", sagte Schulleiter Werner Schmal, der die Ernennungsurkunde überreichte.
 

WLZ, im April 2007

 

Projektwoche der Korbacher Hotelfachschule öffnet neue Perspektiven

Blick hinter die Kulissen Hamburger Nobel-Herbergen

 

Die Studierenden aus Korbach vor dem Hamburger Luxushotel „Vier Jahreszeiten". (Foto: pr)

KORBACH (r). Im Rahmen der Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Betriebswirt - Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe" an den Beruflichen Schulen Korbach fand eine Projektwoche statt, die mittlerweile unter den Studierenden zu einem beliebten Bestandteil des Weiterbildungslehrgangs geworden ist.

Mit ihrer Klassenlehrerm Marianne Bartosch besuchten die Studierenden zunächst die Universitätsbibliothek in Kassel. Nach einer Einführung in die Bibliotheks- und Katalognutzung, auch über das Internet, hatten die Studierenden die Möglichkeit, sich auf Literaturrecherche für ihre bevorstehende Projektarbeit zu begeben.
Ein Assessment-Center folgte am nächsten Tag. Hier galt es, sich in unterschiedlichen beruflichen Situationen zu behaupten - eine nicht alltägliche persönliche Herausforderung für jeden. Das in der Wirtschaft angewandte Personalauswahlverfahren simuliert in Form von Rollenspielen z. B. Mitarbeitergespräche oder Teamsitzungen. Dabei nahmen die Teilnehmer sowohl die Rolle der Führungskraft als auch die des Mitarbeiters an und wurden bezüglich ihrer Durchsetzungsfähigkeit, Belastbarkeit, Zielstrebigkeit, Führungsqualitäten, Kommunikation und Kooperation mit Hilfe von Beobachtungsbögen beurteilt. Hier wurde deutlich, dass das Lernen in der Hotelfachschule nicht nur auf betriebswirtschaftliche Unterrichtsinhalte zu beschränken ist, sondern auch heißt, persönliche Stärken und Schwächen zu erkennen, anzunehmen und daran zu arbeiten.
Uwe Schönrock, Leiter der kaufmännischen Abteilung, der vor seiner Tätigkeit an den Beruflichen Schulen mehrere Jahre als Personalleiter eines großen Konzerns tätig war, unterstützte die Teilnehmer mit Rat und Tat.
Ein weiterer Höhepunkt der Projektwoche war die Studienfahrt nach Hamburg. Der Besuch der Internorga, eine der größten europäischen Fachmessen für Hotellerie und Gastronomie, gab einen Überblick über die neuesten Trends und Entwicklungen. Eher Traditionelles gab es bei zwei Hotelführungen zu sehen. Der diskrete hanseatische Service im exquisiten Spitzenhotel „Louis C. Jacob" überzeugte dabei alle Teilnehmer genauso wie das stilvolle und luxuriöse Ambiente. Von der Elbe an die Binnenalster wechselte der Blick in das Traditionshaus „Hotel Vier Jahreszeiten", welches besonders durch die exponierte Lage, exklusiven Charme und besonderen persönlichen Service besticht.
Kaffee-Fans kamen anschließend auf ihre Kosten. Alles vom Anbau bis zur Verarbeitung des schwarzen Getränks war Thema einer Führung durch die Museums-Kaffeerösterei Burg. Das im Hinterhof von Eppendorf gelegene, unscheinbare Museum mit Kaffeerösterei verbirgt wahre Schätze. Zirka 2800 Ausstellungsstücke, gesammelt von Jens Burg, Kaffeeröster aus Leidenschaft und ausgewiesener Kaffeeexperte, vermitteln einen Eindruck über die vielfältigen Sorten, Zubereitungsmöglichkeiten und über die Kaffeegeschichte. Bei der anschließenden Verkostung konnte jeder Teilnehmer seine feinfühligen Geschmacksnerven testen.
Abschließend waren sich die Teilnehmer einig: Lernen kann und muss nicht immer nur in der Schule Spaß machen! Besonders förderlich ist ihrer Ansicht nach eine Projektwoche auch' für den Zusammenhalt und die Unterstützung innerhalb der Lerngruppe. Schließlich benötigt man besonderes Durchhaltevermögen, um die dreijährige berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahme auch bis zum Ende durchzuführen.
Die Zweijährige Fachschule für Betriebswirtschaft, Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe, ist in Teilzeitform organisiert, das heißt berufsbegleitende Weiterbildung an zwei Tagen die Woche. Ein neuer Jahrgang startet im August 2007.

 

HNA, im März 2007

 

Datenbank hilft beim Karriereplanen

Schüler entwickelten Programm, das Kontakte zu Wirtschaft und Bildungseinrichtungen versammelt

 

Leistungskurs Datenverarbeitungstechnik: (Von links) Fabian Kühn, Manuel Peuster, Patrick Stäbe, Felix Lyssakov, Eduard Brakowski, Patrick Honsberg, Daniel Schmiedeier, Noman Khan, Marc Kern, Jonas Emden, Norman Knauer, Julia Ulmer, Andreas Isenberg. Foto: nh

Schüler entwickelten Programm, das Kontakte zu Wirtschaft und Bildungseinrichtungen versammelt

KORBACH. Ein Karierestart wird oft durch Kontakte erleichtert - das weiß der Leistungskurs Datenverarbeitungstechnik der 13. Klasse des Beruflichen Gymnasiums in Korbach. Deswegen haben die Schüler eine Software, den Karriere-Planer, entwickelt.
Ziel des Karriere-Planers ist, ein Netzwerk aus Kontakten zu Betrieben, Universitäten, Fachhochschulen und anderen Bildungseinrichtungen aufzubauen. Kontaktpersonen sind zunächst ehemalige Schüler des Beruflichen Gymnasiums, die sich bereits im Studium oder Arbeitsleben befinden. Mit ihrer Hilfe soll das Netzwerk aufgebaut und weiterentwickelt werden. Kernstück ist die Datenbank mit Kontakten zur Wirtschaft und zu Bildungseinrichtungen.
„Mit den freiwillig zur Verfügung gestellten Informationen und Kontakten können zukünftigen Absolventen des Beruflichen Gymnasiums Türen geöffnet werden. Sie können dieses Netzwerk nutzen und beim Start in ihre berufliche Karriere Unterstützung finden", sagt der betreuende Lehrer Arno Leithäuser.
Die Schüler lobten das Projekt, es sei ein brauchbares Produkt entstanden. Die Arbeit wurde in einem Pflichtenheft dokumentiert, das sie während der Abschlusspräsentation an Schulleiter Werner Schmal überreichten (rot)
 

WLZ, im März 2007

 

Simulation schreckt ab

Aktionen von Verkehrswacht rund um die Verkehrssicherheit an beruflichen Schulen

 

Hals über Kopf: Manfred Pallagst (links) von der Verkehrswacht gibt den Schülern Tipps wie sie sich aus dieser Lage vom Anschnallgurt befreien können. (Foto: Heike Saure)

KORBACH. Ob Maurer, Dachdecker, Maler oder KfZ-Mechatroniker: Sie alle machen in den kommenden Monaten ihren Führerschein oder haben ihn schon seit kurzem. Deshalb besuchte die Verkehrswacht die Schüler des ersten und zweiten Ausbildungsjahres vieler handwerklichen Berufe an ihrem Berufsschultag in Korbach.
Die größte Attraktion war vor allem für die Jungs der Überschlagwagen. Mit zwei Personen besetzt, drehte sich der Kleinwagen mehrfach um sich selbst wie bei einem Überschlag auf der Straße. Eine ganz neue Erfahrung für die Jugendlichen. Besonders das Aussteigen über Kopf gestaltete sich schwieriger als erwartet und sorgte zwar für Gelächter bei den Mitschülern, brannte sich aber auch hoffentlich ins Gedächtnis ein, um gegebenenfalls bei einem Unfall wieder abgerufen werden zu werden.
Alkohol am Steuer
Aber auch der Gurtschlitten erfreute sich großer Beliebtheit. Dort wurde ein Aufprall mit elf Stundenkilometern simuliert um den Jugendlichen ein Gefühl für Geschwindigkeit und Aufprall zu geben. Bei solch einer vergleichsweise geringen Geschwindigkeit zeigten sich die Freiwilligen erstaunt über die Kraft des Aufpralles.
Wichtig waren auch die Informationstafeln, auf denen von Unfallstatistiken über Wildunfälle, Thema Drogen und Alkohol bis hin zu Fotos von Unfallwagen und Wissenswertes zur Reifenprofil-tiefe gezeigt wurde.
Interessant war auch die prompte Analyse einer Schülerin zum so genannten Unfallspeer, der das Verhältnis von Unfällen zeigt, die von Män-nern oder Frauen verursacht werden. „Wir saufen ja auch nicht, wenn wir fahren müssen", kommentierte die Schülerin die Tatsache, dass mehr Männer als Frauen in Unfälle verwickelt sind. •
Beim Reaktionstest konnten es die Schüler kaum glauben, dass in der kurzen Zeitspanne zwischen Signalton und Auslösen der Bremse ein so lange Bremsweg entsteht und auch beim Sehtest wurde kein Auge zugedrückt, wenn es um unzureichende Schleis-tung im Straßenverkehr ging. In einer 25-minütigen Unterweisung zum Thema Alkohol und Drogen versuchten die Mitarbeiter der Verkehrswacht eindringlich über die Gefahren aufzuklären. „In Zeiten der süßen Alcopops brechen uns auch die Mädchen weg, die sonst von Feten und Disco nach Hause gefahren sind", weiß Ferdinand Hagenbach. Denn wer früher bei Bier und Schnaps den Kopf geschüttelt hat, sagt heute zu süßen Mixgetränken Ja.
 

WLZ, im März 2007

 

Berufliches Gymnasium Korbach: Karriere-Planer hilft beim Karrierestart

Leistungskurs Datenverarbeitungstechnik (v. L): Fabian Kühn, Manuel Peuster, Patrick Stäbe, Felix Lyssakov, Eduard Brakowski, Patrick Honsberg, Daniel Schmiedeier, Norman Khan, Marc Kern, Jonas Emden, Norman Knauer, Julia Ulmer, Andreas Isenberg. (Foto: pr)

KORBACH (r). Der Leistungskurs Datenverarbeitungstechnik der Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums in Korbach hat im vergangenen Halbjahr eine Software zum „Karriere-Planer" entwickelt. Ziel des „Karriere-Planers" ist, ein Netzwerk aus Kontakten zu Betrieben, Universitäten, Fachhochschulen und anderen Bildungseinrichtungen aufzubauen.

Als Kontaktpersonen fungieren zunächst ehemalige Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums, die sich bereits im Studium oder Arbeitsleben befinden. Mit ihrer Hilfe soll das Netzwerk aufgebaut und weiterentwickelt werden. Die Schüler entwickelten die Software in einem arbeitsteiligen Projekt in der Programmiersprache Java. Kernstück des Programms ist die Datenbank mit den Kontakten zur Wirtschaft und zu den Bildungseinrichtungen. Als Internet-Anwendung dient dabei die Datenbank MySQL. „Mit den freiwillig zur Verfügung gestellten Informationen und Kontakten können zukünftigen Absolventen des Beruflichen Gymnasiums Türen geöffnet werden. Sie können dieses Netzwerk nutzen und beim Start in ihre berufliche Karriere Unterstützung finden", berichtet der betreuende Lehrer Arno Leithäuser.
Die Schüler haben mit großer Begeisterung das Projekt im Team bearbeitet. An einer gemeinsamen Sache zu arbeiten, bei der jeder Schüler seinen wichtigen Beitrag zu leisten hat und am Ende ein brauchbares Produkt herauskommt, wurde von allen Beteiligten sehr gelobt. Als Dokumentation ist ein praxisübliches Pflichtenheft entstanden, das im Rahmen einer Abschlusspräsentation an Schulleiter Werner Schmal übergeben wurde.
 

WLZ, im März 2007

 

Eine Chance auf Ausbildung

Abschluss Berufsorientierungsseminar

 

Präsentation: Die Erstellung von Collagen gehörte zum letzten Seminartag. Hier zeigen ein Beispiel: Katharina Hetzet, Michael Knaute, Carolin Schulze, Annika Fuchs (vordere Reihe) sowie Kristina Leis und Lars Schlömp (hinten). Rechts Klassenlehrerin Sandra Bornmann. Foto: Trautmann

KORBACH. Erstmals haben die Beruflichen Schulen in Korbach ein Berufsorientierungsseminar für die Klasse 11 der Höheren Handelsschule angeboten. 22 Schüler durchliefen binnen einer Woche Berufsbilder, Schlüsselqualifikationen, einen Berufswahlfahrplan, Einstellungstests, Rollenspiele und Diskussionsrunden.
Zwei Tage waren der Praxis gewidmet. Die jungen Leute erhielten dabei Einblicke in den Berufsalltag von Arztpraxen, Reisebüros, im Verwaltungsbereich und in heimischen Finnen. Teilweise konnten sie in den Betrieben mit Auszubildenden zusammenarbeiten. Am letzten Seminartag weiteten die Schüler ihre Erfahrungen aus, erstellten Collagen und präsentierten schließlich die Ergebnisse in einer Abschlussveranstaltung. Ziel des Berufsorientierungsseminars ist es, den Schülern damit eine weitere Chance auf einen Ausbildungsplatz in der Region zu bieten, (zut)

 

HNA, im März 2007

 

Premiere für das Zentralabitur im Kreis

Schüler mussten erstmals hessenweit einheitliche Aufgaben lösen

 

Auch für die Abiturienten von der gymnasialen Oberstufe der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen wurde es gestern um kurz vor 9 Uhr ernst: Die beiden Lehrer Gunther Wiedemann (Mitte) und Konrad Hackel (rechts) teilen die Mathematikklausuren für Grund- und Leistungskurs aus. (Foto: kri)

WALDECK-FRANKENBERG (lb). Erstmals haben gestern Abiturienten in Waldeck-Frankenberg in einer Prüfung landesweit einheitliche Fragen beantwortet. Insgesamt wollen 462 Schüler aus dem Landkreis das erste Landesabitur bestehen.

Für die schriftliche Prüfung in Mathematik gestern kamen zum ersten Mal die Aufgaben von einem zentralen Rechner des hessischen Kultusministeriums. Erst am Donnerstag hatten die Schulen Zugriff auf die verschlüsselt übermittelten Prüfungsfragen. Insgesamt gab es sechs Aufgabenvorschläge, aus denen die Lehrer am Freitag eine Vorauswahl treffen konnten. „Spätestens um sieben Uhr mussten die Prüfer antreten, um die Aufgaben auszuwählen“, sagte Robert Gassner, Schulleiter der Alten Landesschule in Korbach. Um neun Uhr wurden die Blätter mit den Fragen an die Schüler ausgegeben, die sich ihre Aufgaben aus den übrig gebliebenen Vorschlägen aussuchen konnten.„Wir glauben, dass wir unsere Schüler gut vorbereitet haben“, sagte Cornelie Seedig, Schulleiterin der Christian-Rauch-Schule in Bad Arolsen. Die Abiturienten konnten sich mit Beispielaufgaben auf das neue Landesabitur einstellen. Den technischen Ablauf hatten die Schulen zuvor zusammen mit dem Kultusministerium in drei Testläufen geprobt. Außerdem hatte das Staatliche Schulamt in Fritzlar die Pädagogen in Schulungen vorbereitet. Das Landesabitur ist kein reines Zentralabitur, sondern eine hessische Sonderregelung: Dabei werden zentrale, vom Kultusministerium vorgegebene Prüfungsaufgaben mit dezentralen, von den Schulen zu verantwortenden Prüfungsteilen kombiniert. Damit sollten Vergleichbarkeit und Verlässlichkeit der Abschlüsse gefördert werden, sagte Kultusministerin Karin Wolff (CDU) in Wiesbaden. „Die Schulen sollen in der Ausgestaltung des Lehrplans selbst-ständiger werden“, erklärte Rainer Walenzik, Leitender Schulamtsdirektor. Dessen Inhalte blieben jedoch verbindlich. Ob sie letztlich auch vermittelt worden seien, solle das Landesabitur überprüfen. Mit anderen Worten: Das Ziel wird vorgegeben, den Weg dorthin können die Schulen selbst wählen.

Die schriftlichen Prüfungen ziehen sich, nach Fächern gegliedert, noch bis zum 30. März hin, die Nachprüfungen finden in der Zeit vom 19. April bis 4. Mai statt. Die Aufgaben für das das mündliche vierte Prüfungsfach und die fünfte Prüfungsleistung werden weiterhin von den Lehrern an den Schulen entwickelt.

 

WLZ, im März 2007

 

Nicht Seele verkaufen für einen Ausbildungsplatz

Schüler der Höheren Handelsschule präsentieren sich und Goethes „Faust" in der Fußgängerzone

 

Selbstbewusstsein und Selbstdarstellung trainiert: Die Handelsschüler mit ihren Ausbildern während der Aktion in der Korbacher Fußgängerzone. (Foto: tor)

KORBACH (tor). Potential abrufen, Motivation fördern und dabei Goethes „Faust" in die Kprbacher Fußgängerzone tragen - vor diesem Hintergrund stand ein Projekt der Höheren Handelsschule Korbach und Bad Arolsen, das am Mittwoch in die Realität umgesetzt wurde.

Die Lehrkräfte Christoph Wandel (Referendar für Deutsch und Wirtschaft), Ingo Weise, Bernhard Jähnisch (beide Lehrer für Wirtschaft und Politik) und Grit Staufenbiere (Wirtschafts- und Sozialpädagogik-Lehrerin) wollen ihren Schülern auf diese Weise Schlüsselkompetenzen vermitteln und ihr Selbstbewusstsein fördern. „So lernen die Jugendlichen, sich zu präsentieren", sagt Grit Staufenbiere, „was sie auch im späteren Leben, etwa bei Vorstellungsgesprächen, tun müssen". Auch die Lehrkräfte erfuhren durch die ungewohnte Lernumgebung eine Fortbildung, weshalb auch Lehrerausbilder Dr. Hans-Albert Lotze mit von der Partie war.
Die insgesamt 22 „Nachwuchsschauspieler" lasen teils aus Goethes Buch vor, teils übertrugen sie die Dialoge in „ihre" Sprache. „Auf diese Weise wird das Verständnis gefördert", erklärt Staufenbiere. „Sie werden sich so auch in Jahren noch an .Faust' erinnern."
Die 16- bis 18-Jährigen zogen dabei durch die gesamte Fußgängerzone, teils wurde gar ein Bekleidungsgeschäft als Kulisse und Schauplatz „missbraucht". „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir auch von Außenstehenden unterstützt werden", so Christoph Wandel. „Die Schüler könnten jede Gelegenheitgebrauchen, um ihre Fähigkeiten zu präsentieren." Schließlich sind sie alle noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.
„Wir Ausbilder verfolgen ja, wie es von Jahr zu Jahr schwieriger wird, eine Stelle zu bekommen", sagt Grit Staufenbiere, „daher haben wir uns gefragt, ob man heutzutage schon seine Seeleverkaufen muss, um an einen Ausbildungsplatz zu gelangen." Und so ist es auch das Ziel der Lerngruppe, ihre Situation unter dem Motto „Die verkaufte Seele" auf das Geschehen bei Goethe zu übertragen. Für die „Experten": Faust in der Rolle des Ausbildungssuchenden, Mephisto in der Rolle des skrupellosen Arbeitgebers, bei dem derJobsuchende nur gegen den Verkauf seiner Seele eingestellt wird. - Doch soweit soll es für die Schützlinge der Höheren Handelsschule nicht kommen: „Die Jungs und Mädels haben alle Potential", meint auch Ingo Weise, „die haben wirklich eine Chance verdient. Vielleicht können wir ihnen so ja noch einen Schritt weiterhelfen."

 

WLZ, im März 2007

 

Sie machen Abitur am Beruflichen Gymnasium

Links: Die Schüler der Abschlussklasse 13BG des Beruflichen Gymnasiums (Fachrichtung Wirtschaft): Tanja Breße, Gabriele-Eva Marcy, Waldemar Ankudin, Florian Jakobi, Dimitri Schluthauer, Marco Guerrei-ro, Katharina Schneider, Peter Szini, Franciska Jäger, Manuela Bednarek, Rafael da Fönte, Melanie Gradetzke, Sarah Graß, Dennis Kasper, Angela Regina König, Ann-Kathrin Reineke, Tobias Schöneweiß, Katharina Fein, Maik Setzekorn und Martin Czerner.

Rechts: Die Schüler der Abschlussklasse 13BG des Beruflichen Gymnasiums (Fachbereich Technik): Noman Ahmad Khan, Felix Lyssakov, Eduard Brakowski, Andreas Isenberg, Marc Kern, Jonas Emden, Patrick Honsberg, Fabian Kühn, Manuel Peuster, Daniel Schmiedeier, Patrick Stäbe, Julia Ulmer und Norman Knauer. Fotos:Trachte
 

WLZ, im März 2007

 

Lehrer aus Vysoke' Myto zu Gast

Austausch mit Beruflichen Schulen Korbach/Bad Arolsen

 

Die Lehrer aus Vysoke Myto/Chocen mit Werner Schmal und Christiane Becker-Ette sowie Edgar Schneider, der das Treffen organisierte. (Foto: pr)

KORBACH (r). Vier Lehrkräfte und der Schulleiter der kaufmännischen Berufsschule aus Vysoke Myto/Chocen haben Ende Februar die Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen besucht.

Anlass war zum einen die Vor- und Nachbereitung der freiwilligen beruflichen Praktika, die jährlich vier Wochen bei verschiedenen Einrichtungen und Unternehmen in Waldeck-Frankenberg stattfinden, im Bathildisheim, im Hotel Touric, Hotel „Am Rathaus" und der Jugendherberge in Korbach. Zum anderen ging es um die Vorbereitung eines bilateralen Projektes, das in diesem Jahr in Waldeck-Frankenberg mit den Themen „Starke Mädchen, nette Jungs" und „Der Nationalpark Kellerwald touristisch und ökologisch" stattfinden soll. Abgerundet wurde das Arbeitstreffen mit einem Besuch einer touristischen Messe in Essen.
Organisiert wurde das Treffen, wie schon in den vergangenen Jahren, von Berufsschullehrer Edgar Schneider, bei dem die Gäste auch untergebracht waren. Unterstützt wurde der Besuch von der Stadt Korbach. Die Schulleiter der Beruflichen Schulen, Werner Schmal und Christiane Becker-Ette, empfingen die tschechischen Kollegen bei einem Mittagessen im Lehrrestaurant der Beruflichen Schulen, das von Schülern der Beruflichen Schule „Ernährung" gemeinsam mit ihrem Fachlehrer Dirk Drössler vorbereitet wurde.
 

WLZ, im März 2007

 

Schulübergreifendes Lernen in der Kreisstadt

Berufliche Schulen Korbach und Bad Arolsen - Selbstverantwortung plus

 

Links: Der angehende Hotelfachmann Tobias Wentzel schneidet mit Lütfi Aktas eine Karambole, die zur Dekoration des alkoholfreien Cocktails dient. - Rechtes Bild: Humboldt-Schüler Amos Herforth (v. I.) misst den Blätterteig für die Pasteten aus. Beraten wird er von den Koch-Auszubildenden Karl Sicker und Eric Rödiger. (Fotos: pr)

KORBACH (r). Erfolgreich verlief das Kooperationsprojekt mit der Humboldt-Schule, das die Beruflichen Schulen im Rahmen von „Selbstverantwortung plus" starteten. Dieses Modell hat das Ziel, die Qualität des Unterrichts durch eine Erweiterung der Selbstständigkeit in organisatorischen, personellen und finanziellen Fragen zu verbessern.

Die Förderung selbst gesteuerten und kooperativen Lemens bei den Auszubildenden im Gastronomiebereich war das Ziel der schulübergreifenden Zusammenarbeit zwischen den Beruflichen Schulen und der Humboldt-Schule. Die Berufsschulklassen der Köche und Hotelfachleute im zweiten Lehrjahr starteten gemeinsam mit der Klasse 5d der Humboldt-Schule ein Projekt mit den Themen „Gesunde Ernährung für Kinder" und „Erlernen einer Esskultur".
Die Erarbeitung erstreckte sich über zwei Monate und endete mit zwei Praxistagen in der Lehrküche und dem Lehrrestaurant der Beruflichen Schulen. Die Auszubildenden im Gastronomiebereich erarbeiteten in Teams die gestellten Themen. Neben der Informationsbeschaffung galt es, in der Gruppe zu kooperieren, sich auf ein Menü und auf einen Dekorationsvorschlag zu einigen. Außerdem ging es darum, eine genaue inhaltliche und organisatorische Planung für die beiden „Praxistage" aufzustellen. Zeitgleich bereiteten sich auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 d in der Humboldt-Schule vor. An einem Unterrichtstag gestalteten die angehenden Köche in der Klasse der Humboldt-Schule zwei Unterrichtsstunden zum Thema gesunde Ernährung. Später wurde das Erlernte in die Praxis umgesetzt. Unter Anleitung und Hilfestellung der Köche bereitete die eine Hälfte der Förderstufenklasse ein zweigängiges gesundes Mittagessen zu. Der Rest beschäftigte sich mit dem Eindecken und Dekorieren der Tische im Lehrrestaurant für das anschließende Mittagessen. Dafür standen ihnen die Hotelfachleute zur Seite. Die Fünftklässler erhielten außerdem eine Einführung in die Tischmanieren. Sie lernten die Qualitätsunterschiede von Fruchtsäften kennen und stellten zwei alkoholfreie Cocktails auf Milch- und Fruchtsaftbasis her. Zum Abschluss fanden sich alle beteiligten Klassen noch einmal zu einem Treffen im Lehrrestaurant der Beruflichen Schulen ein, um ein gemeinsames Fazit zu ziehen. Alle waren sich nach diesen Projekttagen einig, dass die gemeinsame Durchführung Spaß gemacht hat und jeder für sich einen Lernerfolg mitnehmen konnte. Die Fortführung dieses Selbstverantwortung-Plus-Projektes besteht nun darin, die Ergebnisse dieses Projektes auf weitere Kooperationsmöglichkeiten in anderen Berufsgruppen, Schulformen und Berufsfeldern der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen zu übertragen.
 

WLZ, im März 2007

 

Ein Blick ins Kurssystem

Jahrgangsstufe elf bereitete sich auf neue Unterrichtsformen vor

 

Noch in Klassen, bald in Kursen: Die Jahrgangsstufe elf des Beruflichen Gymnasiums bereitete sich auf das neue Unterrichtssystem vor, das ab dem Sommer greift.

KORBACH. Zum Methoden- und Teamtraining kamen die Schüler der Jahrgangs stufe elf des Beruflichen Gymnasiums mit ihren Tutoren für drei Tage in der Jugendherberge Kassel zusammen. Ziel war es, sich klassenübergreifend kennen zu lernen und sich so auf den Unterricht in Fachkursen vorzubereiten, der ab dem Sommer angesagt ist.
Der jetzt in der Einführungsphase noch bestehende Klassenverband wird dann aufgelöst, die Schüler werden im Kur s System unterrichtet. Auch darauf sollte die Studienfahrt vorbereiten. Zudem wurden neue Lern- und Arbeitsformen zum Thema.
Anderen etwas zu präsentieren sei aus dem beruflichen Alltag kaum noch wegzudenken. Deshalb müsse die Schule aktiv auf diesen Weg des selbstständigen Lernens vorbereiten, heißt es in einer Pressemitteilung des Beruflichen Gymnasiums. Für Theorie und Praxis von Präsentationen wurden während der Trainingstage die Grundlagen gelegt, die verstärkt im Unterricht angewendet und ausgebaut werden sollen.
Am ersten Tag stand ein Besuch der Universität Kassel auf dem Programm. Danach ging es zur Kletterhalle. Unter Anleitung und Sicherung der dortigen Trainer konnte „jeder seine Grenzen erfahren und einmal ganz ohne Risiko die Wände hoch gehen: ein unvergessliches Erlebnis."
Der nächste Tag diente ausschließlich dem Ausbildungsziel Präsentation. In den drei Workshops „Stimme als Medium", „Visualisierung von Text" und „Präsentieren mit Powerpoint" wurden mit erfahrenen Dozenten Grundlagen der Präsentationstechnik erfahren, besprochen und geübt. Der lange Arbeitstag mit intensiver Kleingruppenarbeit sei zwar anstrengend gewesen, habe aber allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht. Die drei Tage sind nach Ansicht aller Schüler nicht nur erlebnisreich, sondern auch erfolgreich gewesen (eds)
 

HNA, im März 2007

 

Meskauskas im Ruhestand

Beliebter Berufsschullehrer

 

Erwin Meskauskas

KORBACH (r). Abschied von ihrem Fachpraxislehrer Erwin Meskauskas nahmen das Kollegium und die Schüler der Beruflichen Schulen in Korbach. Nach 34 Dienstjahren ist er in den Ruhestand gegangen.
In einer Feierstunde bedauerte Schulleiter Werner Schmal, einen zuverlässigen und engagierten Kollegen zu verlieren. „Erwin Meskauskas hat sehr viel für unsere Schule und den Landkreis getan."
Erinnern werden an ihn zahlreiche in Projektarbeit mit Schülern hergestellte Ausstattungsgegenstände wie Spezialtische für Computer oder Halterungen für Übungsköpfe der Friseure. Er habe damit die Haushaltskasse erheblich entlastet, weil viele seiner Sonderanfertigungen im Einkauf sehr teuer seien, sagte Schmal.
Nach der Meisterprüfung begann der gelernte Landmaschinenmechaniker 1971 die Fachlehrer-Ausbildung, wurde 1976 Beamter und kam 1982 an die Beruflichen Schulen in Korbach. Meskauskas, der 1980 eine sonderpädagogische Zusatzausbildung absolvierte, leistete ebenfalls hervorragende Arbeit im Bereich der Beschulung von behinderten jungen Menschen. Stets hilfsbereit und fröhlich war er bei Lehrern und Schülern gleichermaßen beliebt.

 

WLZ, im Februar 2007

 

Medienprojekt der HNA „Medien machen Schule"

Alles im Blick

 

Die Schüler der Klasse BFK der kaufmännischen Berufsfachschule in Korbach (oben links) machen ebenso beim Projekt Medien machen Schule mit, wie die Schüler der Hans-Viessmann-Schule - Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung in Bad Wildungen. Gemeinsam mit ihren Lehrern, Jürgen Schröter-Klaenfoth und Stefanie Seidel werden sie die HNA lesen und auswerten und somit das aktuelle Geschehen im Blick haben.
Auf in die nächste Runde
Viele Schüler aus Waldeck-Frankenberg haben sich im vergangenen Schuljahr am Medienprojekt der HNA „Medien machen Schule" beteiligt. Jetzt geht das Projekt in die nächste Runde. Medien sind aus dem Alltag von Jugendlichen nicht wegzudenken. Von klein auf sind Jugendlichen ein mediales Großaufgebot gewöhnt. Medienkompetenz zu vermitteln, ist daher zu einer wichtigen Aufgabe von Schule und Gesellschaft geworden. Medienkompetenz durch Medienvergleich - das ist die Idee des Gemeinschaftsprojektes der HNA Waldeckische Allgemeine. Die Schüler beschäftigen , sich mit der Zeitung und zusätzlich mit dem Medium Internet. Sie setzen sich mit den Medien theoretisch und vor allem auch praktisch auseinander. Jeder Schüler erhält täglich ein Exemplar der HNA Waldeckische Allgemeine. Die Klassen können das Druckhaus in Kassel besichtigen. Jede Klasse recherchiert zu einem Thema und setzt dieses für die Zeitung um. Die Beiträge werden in der Zeitung und im Internet veröffentlicht. Die Schüler müssen lernen, die Verlässlichkeit von Informationen einzuschätzen. So können sie die Medien bewusst nutzen, ohne von ihnen benutzt zu werden, (may)
 

HNA, im Februar 2007

 

34 neue Gesellen im Metallhandwerk erhalten Zeugnisse

Ausbildung erfolgreich beendet - Zum ersten Mal „gestreckte Gesellenprüfung"

 

34 jugendliche haben ihre Ausbildung im Metallbau- und Feinmechanikerhandwerk erfolgreich abgeschlossen und ihre Zeugnisse bekommen. (Foto pr)

WALDECK - FRANKENBERG (r). 34 von 36 Teilnehmern gaben die Gesellenprüfung Winter 2006/2007 im Metallhandwerk Waldeck-Frankenberg bestanden. Zum ersten Mal wurde eine „gestreckte Gesellenprüfung" durchgeführt. Eine der wichtigen Änderungen ist, dass die bisherige Zwischenprüfung durch die Gesellenprüfung Teil eins ersetzt wird.

Die Prüfungsausschussvorsitzenden Ralf Obermann (Metallbauer) und Werner Rühl (Feinwerkmechaniker) äußerten sich bei der Zeugnisüberreichung zufrieden über die erreichten Prüfungsergebnisse. Die erfolgreichen Prüflinge und ihre Ausbildungsbetriebe - Metallbauer: Mike Becker (Kahl und Schlichterle, Ernsthausen), Adrian Bednarczuk (Peikko Deutschland GmbH, Höringhausen), David Boucsein (Ernst, Bottendorf), Andreas Brandt (Berufsförderungswerk Frankenberg), Tom Braun (Tüllmann, Schwalefeld), Michael Bremer (Schmidt Fahrzeugbau, Bad Arolsen), Dennis Dehnhardt (Ullrich, Sachsenhausen), Andre Dietrich (Berufsförderungswerk Korbach), Dennis Drescher (Pistorius, Vasbeck), Patrick Eckel (Berufsförderungswerk Frankenberg), Manuel Ernst (Ernst, Bottendorf), Andreas Faber (Hübschmann Aufzüge, Korbach), Dominik Fleck (Finger Metallbau, Frankenberg), Alexander Frei (Schmidt Fahrzeugbau, Bad Arolsen), Simon Frese (Hübschmann Aufzüge, Korbach), Sebastian Gottmann (Scheele, Berndorf), Lukas Konopa (Schmidt Fahrzeugbau, Bad Arolsen), Michael Meier (Figge, Korbach), Jonas Paffe (Kahl und Schlichterle, Ernsthausen), Marco Rest (Mielke Metallbau, Ammenhausen), Stefan Rößner (Götte, Reinhard, Elleringhausen), Alexander Schacht (Mielke Metallbau, Ammenhausen), Guido Schuchardt (Berufsförderungswerk Korbach), Patrick Springmann (Metallbau Diemelstadt, Rhoden), Michael Stede (Pistorius, Vasbeck, Karsten Wambach (Schmidt Fahrzeugbau, Bad Arolsen).
Feinwerkmechaniker: Robert Czyply (Kahl -und Schlichterle, Ernsthausen), Christoph Garthe (Bohl, Rosenthal), Daniel Hammer (Noll, Frankenberg), Jens Kötting (Böhl, Rosental) Dennis Müller (Böhl, Rosenthal), Peter Schengel (Hebö-Maschinenfabrik Grusen), Gertruda Schuhmacher Berufsförderungswerk Korbach), ANTON Schukov (Berufsförderungswerk Frankenberg).

 

WLZ, im Februar 2007

 

Aktionstage an den Beruflichen Schulen - Information, Turniere und Rückenschule

Sport auf die gesunde Art

 

Rückenschule zu den Sportaktionstagen im neuen Kraftsportraum der Beruflichen Schulen: Krankengymnast Alois Mieslinger mit den angehenden Maurern Alex Krieger (links/Ober-Waroldern) und Felix Schauer (Sachsenhausen). Foto: Hermann

KORBACH. Rückenschule in der Schule: Bei den Sport-Aktionstagen der Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen wurden in dieser Woche nicht nur Turniere in Fußball, Volleyball, Tischtennis, Strettball und Badminton ausgetragen. Gestern stand im Sportkraftraum in der Korbacher Schulsporthalle die Gesundheit im Mittelpunkt. Klassenweise kamen die Mädchen und Jungen zu dem Korbacher Krankengymnasten und Praxis-Inhaber Alois Mieslinger. Der demonstrierte den Schülern an den Geräten, wo und wie sich welche Muskeln stärken lassen, um Rückenbeschwerden oder Rückenschmerzen vorzubeugen.
Die Rückenschule bei den Sport-Aktionstagen fanden für die Schüler der zehnten und elften Klassen in Zusammenarbeit mit der AOK statt. Die Gesundheitskasse informierte bei dieser Gelegenheit über ihre ihre weiteren Angebote in der Sporthalle.
Leistungsbereitschaft
Man wolle mit den jährlichen Aktionstagen für den Sport werben und die Leistungsbereitschaft der Schüler stärken, erklärte Peter Trietsch, FachbereichsleiterSport bei den Beruflichen Schulen.Schon zum wiederholten Mal bei den Sport-Aktionstagen dabei war auch der Krankengymnast Alois Mieslinger. In dem neuen Sportkraftraum, den die Berufsschule im vergangenen Jahr in der angegliederten Sporthalle eröffnen konnte, fand er für die Rückenschule optimale Rahmenbedingungen vor. (aha)

 

HNA, im Februar 2007

 

Oberstudienrat Franz Rubitschek verlässt Berufliche Schulen

Nicht mit großem Hurra in den Ruhestand

 

Jürgen Burow und Uwe Schönrock verabschiedeten an den Beruflichen Schulen in Korbach Oberstudienrat Franz Rubitschek (r.) in den Ruhestand. (Foto: pr)

KORBACH (r). Oberstudienrat Franz Rubitschek ist an den Beruflichen Schulen nach fast 25 Dienstjahren - davon 23 in Korbach - in den Ruhestand verabschiedet worden. In einer Feierstunde galten ihm Dank und Anerkennung für seinen vielfältigen Einsatz.

„Für uns hast du ein großes Loch aufgemacht, welches wir noch nicht mal mit einer großen Nadel stopfen können", würdigte Abteilungsleiter Jürgen Burow das stete Engagement für die Schule und die kaufmännische Abteilung. Rubitschek sei von Schülern, Ausbildern und Kollegen gleichermaßen geschätzt worden und habe ein hohes Ansehen genossen.
Rubitschek, der vor seiner pädagogischen zunächst die Offizierslaufbahn eingeschlagen hatte, kam 1984 mit der Fächerkombination Wirtschaft und Datenverarbeitung an die Beruflichen Schulen in Korbach. Im Laufe seiner Dienstjahre zeigte er große Flexibilität und arbeitete sich in die Fachgebiete des Notariats ein, wo er bis zu seiner Pensionierung unterrichtete. Mit der Beförderung zum Oberstudienrat übernahm er 1997 die Verwaltung der Schulbücherei in der Klosterstraße.
Als Vertreter des Personalrates übermittelte Studienrat Günther Wiedemann Abschiedsgrüße und lobte die gute Zusammenarbeit. Rubitschek bedankte sich beim Lehrerkollegium für das harmonische Verhältnis und dafür, dass er zu Beginn seiner Dienstzeit offen aufgenommen wurde. „Ich gehe nicht mit einem großen Hurra in den Ruhestand", versicherte er.
 

WLZ, im Februar 2007

 

Köche und Hotelfachleute bestanden Abschlussprüfung an der Korbacher Berufsschule

Zum Schluss gab's Filet

 

Verstehen was von Gastfreundschaft (von links): David Knippel, Melanie Kloss, Jörg Stein, Danica Svendsen, Svenja Hartmann, Sebastian Zaun, Janine Schütze, Claudia Peperny, Juliane Winter und Alexander Schulz bestanden ihre Abschlussprüfung als Köche, Hotelfachleute beziehungsweise Fachkraft im Gastgewerbe. Fotos: Rau

KORBACH. Mit saftigen Schweinefilets in knuspriger Blätterteighülle mit Gemüse und Spätzle haben neun Gastronomie-Auszubildende an den Beruflichen Schulen in Korbach ihre praktische Abschlussprüfung bestanden. Neben drei Köchen zeigten auch fünf Hotelfachleute und eine Fachkraft im Gastgewerbe, dass sie etwas von professioneller Gastfreundschaft verstehen. Bereits im November hatten sie ihre Theorieprüfung abgelegt.
Die Köche bereiteten jeweils ein dreigängiges Menü zu. Dazu hatte jeder der Prüflinge eine Menükarte und vor Arbeitsbeginn einen Zeitplan erstellt. Während der Zubereitung kontrollierten die Prüfer die Hygiene am Arbeitsplatz und stellten Fachfragen. Weitere Bewertungspunkte gaben sie für die Kreativität der Menüzusammenstellung sowie für die geschmackliche und sensorische Qualität der fertigen Gerichte.
Jörg Stein war auch auszubildender Koch. An seinem Beruf schätzt er, dass „man nicht jeden Tag das Gleiche macht". Auch nach der Lehre will er weiter lernen. „Vielleicht gehe ich eine Zeit auf ein Schiff oder nach Frankreich in die gehobene Gastronomie", sagte er.

Es ist angerichtet: Hotelfachmann Alexander Schulz (vorne rechts) trägt die Teller raus, die Kochlehrling Sebastian Zaun (vorne links) angerichtet hat.


Gehobene Gastronomie
Von gehobener Gastronomie versteht Alexander Schulz schon ein wenig. Der einzige junge Mann unter den Hotelfachprüflingen zeigte, wie man einen Tisch eindeckt. „Da zieht man einen Handschuh an, damit auf dem Besteck keine Fingerabdrücke zu sehen sind", erläuterte er.
Das Eindecken war allerdings nur ein Teil der Prüfungsaufgaben, die die Hotelfachleute zu bestehen hatten. Im ersten Teil hatte jeder ein Fünf-Gänge-Menü zusammen zu stellen. Dabei galt es, möglichst Produkte aus der Region zu berücksichtigen und zu den Gängen jeweils passende Weine auszuwählen.
Im Prüfungsgespräch zeigten sie, dass sie ihre Gäste fachkundig beraten und ihre Angebote verkaufen können. Im dritten Aufgabenblock hatten die Prüflinge ein Angebot für einen feststehenden Betrag zu erstellen.
Wie in einem echten Restaurant arbeiteten Köche und Hotelfachleute zusammen, als es ans Servieren ging. Die Köche richteten ihre Gerichte auf der Durchreiche an, die Hotelfachleute brachten die Teller an die Tische zu den Gästen - eingeladenen Ausbildern, Eltern und Freunden der Prüflinge.
 

HNA (ASTRID RAU), im Januar 2007

 

Finanzrahmen für Selbstverwaltung

Modellprojekt für Ausbildung an Beruflichen Schulen konkretisiert

WALDECK - FRANKENBERG (r). Das 2005 zwischen dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und dem Land Hessen vereinbarte Modellprojekt „Selbstverwaltung plus" an den Beruflichen Schulen nimmt konkrete Formen an. Für die Umsetzung ist der finanzielle Rahmen abgesteckt worden.

Was zunächst noch recht allgemein als Absichtserklärung formuliert wurde, kann jetzt nach Darstellung von Landrat Helmut Eichenlaub in einem Kooperationsvertrag zwischen dem Landkreis, den Beruflichen Schulen und dem Staatlichen Schulamt konkretisiert und auf die regionalen Gegebenheiten abgestimmt werden. Mit dem Modell-Projekt „Selbstverantwortungplus" erprobt das hessische Kultusministerium gemeinsam mit den Schulträgern und ausgewählten Schulen eine erweiterte Selbstständigkeit in organisatorischen, personellen und finanziellen Fragen.
Eichenlaub: „Zielsetzung ist, die Qualität von Unterricht und schulischer Arbeit zu verbessern. 17 Schulen in ganz Hessen nehmen an dem Projekt teil. Im Kreis sind es die Beruflichen Schulen in Korbach und Bad Arolsen sowie die Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg und Bad Wildungen."
Wie der Landrat in seiner Funktion als Schuldezernent berichtete, waren zur Vorbereitung der jetzt vom Kreisausschuss beratenen und beschlossenen Kooperationsvereinbarung intensive und langwierige Verhandlungen notwendig, wobei das Personalbudget des Landes für die einzelnen Schulen im Mittelpunkt der Diskussionen gestanden habe. Die Vereinbarung gelte rückwirkend zum 1. Januar 2006 und habe eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2009.
„Neu ist vor allem, dass den Schulen jetzt ein Budget zur Verfügung steht, das weit über das bislang vorhandene Maß hinausgeht", erläuterte Eichenlaub. „Es setzt sich bei uns zusammen aus den im Wirtschaftsplan des Gebäudemanagements veranschlagten Mitteln für den laufenden Betrieb, für den Erwerb beweglicher Sachen und den bereits zuvor als Schulbudget deklarierten Ausgabemitteln."
Durch die Kooperationsvereinbarung werden den Schulleitungen auch erweiterte Kompetenzen beim Abschluss von Rechtsgeschäften eingeräumt. Außerdem erhalten sie sowohl vom Kreis als Schulträger als auch vom Land sogenannte „disponible Mittel", die es ermöglichen, eigene Akzente bei der
Arbeit zu setzen. Die Finanzausstattung ermögliche es, die beraterische, informative und pädagogische Arbeit der Schulen optimal auf die örtlichen Notwendigkeiten abzustimmen. Von den bereits entwickelten Projektideen nannte der Landrat als Beispiele die Einführung eines Konzeptes zur Information von Schülern mit mittlerem Abschluss über das Bildungsangebot der Schulen unter Berücksichtigung regionaler Arbeitsmarktstrukturen, die Weiterentwicklung der Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben vor Ort durch gemeinsame lernfeldbezogene Projekte, die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems, die Neukonzeption bedarfsgerechter Unterrichtsangebote in metalltechnischen Berufsschulklassen und eine systematische Fortbildungsplanung.
„ Diese Projektideen, die nur eine Auswahl aus einem großen Pool darstellen, befinden sich schon in sehr konkreten Entwicklungs- und Durchführungsstadien", sagte Eichenlaub. Es sei bereits erkennbar, dass das schulische Angebot in jeder Hinsicht optimiert werde. Nutznießer seien die Auszubildenden, aber auch die heimische Wirtschaft, die auf diese Weise hoch motiviertes und gut geschultes Fachpersonal erhalte.
 

WLZ, im Januar 2007

 

Mehr Bewerber aus Region gesucht

Am Sonntag zum vierten Mal Messe „Berufe im Gastgewerbe"

 

Laden erneut zu einer Berufsmesse für das Gastgewerbe nach Willingen ein: von links Dirk Schmid, Bernd Plappert (beide Berufliche Schulen), Ute Hetzler und Heinrich Figge (beide Agentur für Arbeit). (Foto: tsp)

KORBACH/WILLINGEN (tsp). Berufe im Gastgewerbe stehen am kommenden Sonntag in Willingen wieder im Mittelpunkt. Agentur für Arbeit und die Beruflichen Schulen laden zum bereits vierten Mal zu einer Berufsmesse in das Haus des Gastes ein, um über Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven zu informieren. Los geht es um 13 Uhr.

Ziel der Veranstaltung: Die Berufe im Gastgewerbe den heimischen Schülerinnen und Schülern vorzustellen. „Wir haben eine breite Palette an möglichen Berufen in diesem Sektor. Vielen ist das nicht bekannt", sagt Dirk Schmid, Lehrer an den Beruflichen Schulen sowie Leiter des Qualitätszirkels zur Verbesserung der Ausbildung im Hotel- und Gastgewerbe, der die Berufsmesse organisiert hat.
Vor allem heimischen Schulabgängern sollen diese Berufsfelder bekannt gemacht werden. Denn im Gastgewerbe sind Ausbildungsstellen alles andere als rar gesät. So gab es im abgelaufenen Jahr für 80 ausgeschriebene Stellen als Koch/Köchin nur 68 Bewerber aus dem Landkreis, im Bereich Service für 136 Stellen nur 100, wie Heinrich Figge von der Agentur für Arbeit erläuterte. Einige Stellen wurden so mit Bewerbern aus anderen Regionen besetzt. „Es ist schade, dass so viele aus anderen Regionen kommen. Sind die mit der Ausbildung fertig, bleiben sie den Betrieben oftmals nicht erhalten", führt Figges Kollegin Ute Hetzler aus.
In Zusammenarbeit mit zahlreichen Willinger Betrieben wird am Sonntag einiges geboten. Neun Betriebe beteiligen sich an der Messe und bieten Betriebsführungen an. Ein von einem Willinger Autohaus bereitgestellter Bus fährt dabei die weiter entfernt liegenden Hotels an. Im Haus des Gastes präsentieren Auszubildende des Sauerland Stern Hotels und der Korbacher Beschäftigungsgesellschaft die Herstellung von Crepes, eine Cocktailbar, das Flambieren und verschiedene Tischdekorationen. Die AOK bietet einen Bewerbungs-Check-Up an, die Techniker-Krankenkasse gibt Informationen rund um das Thema „gesunde Karriereplanung". Dazu stellt die Gemeinde Willingen die neue Ausbildung zum Kaufmann für Touristik und Freizeit vor. Berater der Beruflichen Schulen und der Agentur für Arbeit sind natürlich auch vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung. Ab 17 Uhr verlosen die teilnehmenden Betriebe im Rahmen einer Tombola Gutscheine.
Das Besichtigungsprogramm: jeweils um 13.45, 15.00 und 16.15 Uhr: Führungen im Hotel Bürgerstuben, Flairhotel Central, Göbels Landhotel, Sauerland Stern, Willinger Brauhaus, Willinger Hof (Treffpunkt vor Ort). Fahrplan des Pendelbusses: 13.15 Uhr zum Upländer Hof, 14.45 Uhr Ramada und Stryckhaus (Treffpunkt Haus des Gastes).
 

WLZ, im Januar 2007

 

Gemeinsam kochen und lernen

Projekt Selbstverantwortung plus: Zusammenarbeit von Beruflichen Schulen und Humboldtschule

 

Mit Kochmütze: Auszubildender Sebastian Luckey (Ausbildungsberuf Koch) beaufsichtigt das Zerkleinern von Knollensellerie durch die Humboldtschüler Nuriddin Matkasimov, Patrick Schnatz. Amos Herforth schält einen Apfel. Foto: nh

KORBACH. Als ein Projekt des Programms Selbstverantwortung plus hat sich eine Zusammenarbeit zwischen den Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen und der Korbacher Humboldtschule entwickelt. Ziel ist es, selbst gesteuertes und kooperatives Lernen bei den Auszubildenden im Gastronomiebereich zu fördern und zu unterstützen.
Die Berufsschulklassen der Köche und Hotelfachleute im zweiten Lehrjahr starteten mit der Klasse 5d der Humboldtschule das Projekt „Gesunde Ernährung für Kinder" und „Erlernen einer Esskultur". Die Erarbeitung erstreckte sich über zwei Monate und endete mit zwei Praxistagen in der Lehrküche und dem Lehrrestaurant der Beruflichen Schulen.
In Teams erarbeiteten die Auszubildenden im Gastronomiebereich die Themen. Neben der Informationsbeschaffung galt es, sich in der Gruppe auf ein Menü und einen Dekorationsvorschlag zu einigen sowie eine inhaltliche und organisatorische Planung für die Praxistage aufzustellen. Zeitgleich bereiteten sich die Humboldtschüler in zwei Unterrichtsstunden über gesunde Ernährung vor.
Im Anschluss wurde das Erlernte in die Praxis umgesetzt. Unter Anleitung und Hilfestellung der Köche bereitete die eine Hälfte der Klasse 5d ein zweigängiges gesundes Mittagessen für alle Beteiligten zu. Die andere Hälfte beschäftigte sich mit dem Eindecken und Dekorieren der Tische im Lehrrestaurant unter Anleitung der Hotelfachleute.
Die Fünftklässler erhielten zudem eine Einführung in richtiges Benehmen bei Tisch. Sie lernten die Qualitätsunterschiede von Fruchtsäften kennen und stellten zwei alkoholfreie Cocktails auf Milch- und Fruchtsaftbasis her. Zum Abschluss fanden sich alle Beteiligten zu einem Treffen im Lehrrestaurant ein, um ein Fazit zu ziehen. Alle waren sich einig, dass das gemeinsame Projekt Spaß gemacht hat und jeder für sich einen Lernerfolg mitnahm.
Die Fortführung des Projekts besteht nun darin, die Ergebnisse auf weitere Kooperationsmöglichkeiten in anderen Berufsgruppen, Schulformen und Berufsfeldern der Beruflichen Schulen zu übertragen. Instrumente - wie ein Handlungsplan für Lernortkooperation, eine Projektmappe für Öffentlichkeitsarbeit und ein Methodenhandbuch zu selbst gesteuertem Lernen - werden erarbeitet, (aha)
 

HNA, im Januar 2007

 

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