Berufliche Schule des Landkreises Waldeck-Frankenberg

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Darstellendes Spiel

Die Spielprojekte des beruflichen Gymnasiums 2019

Das 12 BG präsentierte im Juni 2019:

 

 

Szenen aus "La vendetta":

Ein ganz normaler Schultag scheint zu beginnen ... bis das Gerücht kursiert, jemand plane einen Amoklauf!

 

 

 Die Lehrerin versucht die aufkommenden Zweifel an ihrem Krisenmanagement abzuwehren ...

 

... doch zu spät: Die Amokläuferin hat Lehrerin und Klasse in ihrer Macht.

 

Finale eines Amoklaufs: Die ehemalige Mitschülerin, die sich mit zehn Briefen an der Klasse gerächt hat, versucht einen Ausweg zu finden ...

"La vendetta"

Die Schülerinnen und Schüler dieser fiktiven Handlung finden sich morgens im Klassenraum ein. Auf dem Programm steht die gefürchtete Mathe-Klausur. Was zunächst als "lästiges Schulprogramm" erscheint, verändert sich dramatisch: Während der Klausur geht das Gerücht um, dass ein Attentäter im Gebäude unterwegs sei. Wenig später kommt der Sportlehrer in die Klasse, hinter ihm - mit einer Waffe an seine Schläfe gerichtet -  ein maskierter Amokläufer ...

Dieser maskierte Mann bringt der Klasse etwas mit. Zehn Briefe, deren Inhalte als Aufträge zu verstehen sind und erfüllt werden müssen, um das Überleben der Klasse zu sichern. Zehn Briefe, die erbarmungslos Geheimnisse einzelner Schüler/innen offenbaren. Am Ende erscheint nichts mehr wie vorher...

Die Schülerinnen und Schüler des 12 BG haben sich am Roman von Lea-Lina Oppermann "Was wir dachten, was wir taten" orientiert und hiervon inspirieren lassen. 

 

Das 13 BG präsentierte:

"Das Ungeziefer in mir" - frei nach Kafkas "Die Verwandlung" am 11. Mai 2019.

 

 Grete und Mutter Samsa stellen Anforderungen an Gregor.

"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt [...]."

Mit diesen Worten beginnt Kafkas weltberühmte Novelle, die von einem jungen Mann erzählt, der sich den trostlosen Anforderungen seiner Umwelt stellen muss. Diesem zunehmenden beruflichen wie auch familiären Druck scheint er nicht gewachsen zu sein; die plötzliche Verwandlung in ein Ungeziefer geschieht quasi über Nacht. Dieses neue Erscheinungsbild spiegelt die Unzufriedenheit seiner eigenen Situation wider, die beruflichen und familiären Beziehungen werden neu geschrieben. 

Die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten des 13 BG haben sich nicht nur im Deutsch-Unterricht mit dem Phänomen Gregor Samsa, sondern auch theatral mit dieser Figur auseinandergesetzt. "Das Ungeziefer in mir" - frei nach Kafkas "Die Verwandlung"- spielt mit den Motiven der Erzählung, jedoch haben die Spielerinnen und Spieler eine ganz eigene Form gefunden, um das dramatische Leben Gregor Samsas zu erzählen... 

 

Gregor hat es in der BG-Produktion wirklich schwer. Nicht nur die gewohnten Figuren Kafkas Novelle erschweren sein Dasein, auch weitere, neu kreierte Figuren der DS-Schüler/innen wie Therapeutin, Autor und Verleger zeigen wenig Verständnis für seinen Lebensentwurf.

 

Impressionen aus der letztjährigen Inszenierung des 12 BG:  

"FACETTEN" (2018)

 

Die Collage "Facetten" basierte auf einer individuellen Auseinandersetzung mit Extremsituationen des Individuums in unserer Gesellschaft. Dabei erarbeiteten und inszenierten die Schüler/innen Szenen zu Themen wie Ausgrenzung, Leistungsdruck, gescheiterte Kommunikation bis hin zu Kriegsängsten. Facetten unserer modernen Gesellschaft...

Szene "Unter Leistungsdruck": Engel und Teufel bieten sich auf obigem Foto als Berater an;

die Figur der Studentin ist der Verzweiflung nahe ...

  

Applaus und Gruppenfoto für eine großartige Leistung! 

 

Weitere Aufführungen:

Nach der Aufführung von "Facetten" auf den Schultheatertagen des
Kasseler Staatstheaters im TIF am 14.06.2018 ...

 

 

Flashmob auf dem Hessentag (29.05. 2018)

 “Zeitungschoreografie“ auf der Korbacher Stechbahn

 

Presse:

Pressebericht der WLZ zum Spielprojekt 2017 (13 BG):

In Traumwelten tauchen - Abschlussprojekt der Schüler des BG

Pressebericht der WLZ zum Spielprojekt im Mai 2018 (13 BG):

Kurs „Darstellendes Spiel“ führt Theaterstück auf

Pressebericht der WLZ zum Spielprojekt im Juni 2018 (12 BG)

Kurs der Beruflichen Schulen zeigt Theaterstück

Pressebericht der WLZ zum Spielprojekt 2019 (13 BG)

Schultheater-Ensemble interpretiert Kafkas Verwandlung neu

Pressebericht der WLZ zum Spielprojekt 2019 (12 BG)

Berufliches Gymnasium bringt Theaterstück „La vendetta“ auf die Bühne

 

Darstellendes Spiel im Beruflichen Gymnasium:

Neben den klassischen Unterrichtsfächern, die im BG belegt werden müssen, kann man in der Qualifikationsphase aus dem sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld das Fach Darstellendes Spiel belegen. Dieser Kurs besteht aus zwei Halbjahren, die in das Abitur eingebracht werden. Wahlweise kann man dies in der Q1 und Q2 (12.Schuljahr) oder in der Q3 und Q4 (13.Schuljahr) belegen.

Einwahl:

Möchte man im 12. Schuljahr Darstellendes Spiel (DS) besuchen, so wählt man sich zum Ende des 11. Schuljahres, wenn man auch die Leistungskurse wählt, für das Fach DS ein und belegt es somit automtisch in der folgenden 12.

Möchte man DS im 13. Schuljahr belegen, so wählt man am Ende der 12 aus einer Auswahl an sogenannten Ersatzfächern den DS-Kurs aus.

Anforderungen:

Die einzige Anforderung, die man mitbringen sollte, ist die Freude am Spiel sowie die Bereitschaft, sich im wahrsten Sinne des Wortes "darzustellen", sich dabei auch ein bisschen neu zu entdecken. DS- oder Theatererfahrungen sind vorteilhaft, aber keinesfalls Bedingung! Spielfreude und Neugierde sind die besten Voraussetzungen.

Inhalt des Kurses:

Das Fach Darstellendes Spiel zeigt sich nicht im Auswendiglernen von Texten! Es geht anfangs erst einmal darum, sich über Körper- und Raumwahrnehmung bewusst zu werden, denn das erste Kommunikationsmittel ist eben nun einmal der eigene Körper, und nicht die Sprache! Wie schon einst der Pantomime Samy Molcho sagte: "Der Körper ist eine Plaudertasche".

Im weiteren Verlauf geht es neben theoretischem Wissen über chorisches Arbeiten, kompositorischen Gestaltungskategorien, theatralen Zeichen und Mittel vor allem darum, dies auf der Bühne in ersten Improvisationen und Rollenspielen umzusetzen. Hieran finden die Spieler/innen schnell Freude und es ist immer wieder fantastisch zu sehen, wie kreativ die Gruppe ist, welche Szenen sich entwickeln und wie viel Spaß die Teilnehmer/innen daran haben.

Der Kurs endet mit einem Spielprojekt, also mit einer Aufführung. Die Inszenierung wird immer zum Ende eines Schuljahres aufgeführt. Im Mai 2020 ist es wieder soweit...

 

Bisherige Produktionen:

2017

"Das Leben,- (k)ein Traum?"

(13 BG)

2018

"Gewissen" (13 BG) und

"Facetten" (12 BG)

2019

"Das Ungeziefer in mir"

(13 BG) und

"La Vendetta" (12 BG)

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 

Kontakt:

Thorsten Goos (DS-Lehrer und Spielleiter)

Kasseler Str.17

34497 Korbach

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